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Radsportler sind zur Weltmeisterschaft unterwegs

Silhouette, Radfahren, Radfahrer

Eben noch fuhren sie erfolgreich bei der Europameisterschaft und kamen insgesamt auf sieben Medaillen. Nun steht für vier unserer Sportschüler schon wieder der nächste Höhepunkt an, die Juniorenweltmeisterschaft in Kairo.

Aufgrund der Pandemie musste die Bahnradweltmeisterschaft der Junioren (U 19) von 2020 auf 2021 verlegt werden. Austragungsort ist vom 01. – 05. September die ägyptische Hauptstadt Kairo. Damit stellt der afrikanische Kontinent zum vierten Mal in der Geschichte der Weltmeisterschaften den Gastgeber.

Unsere vier Radsportler, die vor kurzem in den Niederlanden bei der Europameisterschaft aktiv und erfolgreich waren, sind auch für dieses Highlight nominiert worden.

Im Bereich Kurzzeit werden für das deutsche Team Lara Sophie Jäger und Willy Weinrich an den Start gehen. Im Bereich Ausdauer vertreten u.a. Franzi Arendt und Benjamin Boos die deutschen Farben.

Wir wünschen viel Erfolg bei diesem Saisonhöhepunkt unserer Radsportler./am

Sportsplitter am 30. August 2021

Fußball Regionalliga – 1.Spieltag

Nun hat auch im Fußball die Saison begonnen. Alle drei Erfurter Mannschaften, die A-, B- und C-Junioren, spielen in der Regionalliga Nordost.

Während bei den A- und B-Junioren die 3 Bundesliagstaffeln die höchsten Spielklassen in Deutschland sind und in den nachfolgenden Regionalligen versucht wird, den Aufstieg in die Bundesliga zu schaffen, sicherlich auch ein Ziel für unsere Erfurter Sportschüler, ist für die C-Junioren die Regionalliga, bestehend aus 8 Staffeln, die höchste Spielklasse.

Am ersten Spieltag in der Regionalliga verbuchten unsere Fußballer einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage.

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

A-Junioren – 1.FC Neubrandenburg 04        1:1

B-Junioren – 1.FC Neubrandenburg 04              3:2

C-Junioren – Füchse Berlin Reinickendorf   2:4

Weiter geht es am 04.09. bei VfL Halle 96 für die A-Junioren, am 05.09. bei SV Babelsberg 03 für die B-Junioren und am 04.09. beim 1.FC Frankfurt/Oder für die C-Junioren.

Tischtennis

Am vergangenen Wochenende fand der traditionelle Ländervergleichswettkampf für die C- und B-Schüler im schleswig-holsteinischen Quickborn statt. Dabei gelang Thüringen der Sieg und auch unsere Sportschüler waren entscheidend an diesem Erfolg beteiligt.

Auch für unsere jüngsten Tischtennisspieler waren die Ferien gleichbedeutend mit Training und Wettkampf.

Beim alljährlich stattfindenden Ländervergleichswettkampf in Quickborn waren Paul Gehlert, Ivo Quett und Chayenne Reinl als Mitglieder des Teams Thüringen maßgeblich am Sieg der jungen Tischtennisspieler Thüringens beteiligt.

Mit dieser guten Leistung der drei Sportschüler können sie optimistisch in  die letzte Phase der dreiwöchigen Saisonvorbereitung starten./am

Sportsplitter am 28. August 2021

Während das neue Schuljahr schon kräftig mit den Hufen scharrt, am 6. September geht es wieder los, lagen unsere Sportschüler auch in den Ferien nicht auf der faulen Haut. Meisterschaften, Trainingslager oder intensive Saisonvorbereitung – so sieht der Ferienalltag eines Schülers an der hiesigen Schule aus.

An dieser Stelle sei ein kleiner Rückblick auf vergangene Meisterschaftstage im Juli und August gestattet.

Radsport

Nach dem hervorragenden Abschneiden unserer Sportschüler bei den deutschen Meisterschaften Anfang Juli ging es Mitte August auf internationalem Parkett zur Bahn-Europameisterschaft der Altersklasse U 19 ins niederländische Apeldoorn.

Erfolgreichster Erfurter Starter war wieder einmal Willy Weinrich mit drei Medaillen. Aber auch Benjamin Boos, Franzi Arendt und Lara Sophie Jäger kehrten medaillendekoriert zurück.

Gleich zu Beginn der Europameisterschaften gelang Willy Weinrich der große Coup. Mit persönlicher Bestzeit von 1:02,221 min und einer halben Sekunde Vorsprung dominierte er das 1000m-Zeitfahren und fuhr sich so auf die oberste Stufe des Siegerpodestes und wurde Europameister.

Nach diesem Sieg bestach Willy auch im Sprint. Im Finale fuhr er gegen den Russen Kalachnik jeweils taktisch kluge Rennen, unterlag aber in beiden Läufen denkbar knapp. Trotzdem konnte er sich am Ende über seine zweite Medaille, die silberne, freuen.

Vorher räumte Willy an der Seite seiner Mannschaftskameraden Groß und Spiegel auch im Teamsprint Silber ab, nur denkbar knapp unterlag man im Finale, nach souveränen Auftritten in den Vorrunden, Großbritannien.

Benjamin Boos lieferte in der Einerverfolgung ein beherztes Rennen in der Qualifikation ab und fuhr sich so ins Finale. Hier wäre er mit der Taktik, einen überaus schnellen ersten Kilometer zu fahren, fast erfolgreich gewesen, musste aber am Ende seinem Anfangstempo Tribut zollen und dem Italiener Bonetto den Sieg überlassen. Belohnt wurde Boos mit der Silbermedaille.

Im Omnium, einem vierteiligen Mehrkampf, verpasste Benjamin hingegen nur ganz knapp eine Medaille. Am Ende reichte es zu einem ausgezeichneten 4. Platz, wobei er sogar Bester in einer der vier Disziplinen, im Ausscheidungsfahren, wurde.

Franzi Arendt fuhr sich in der Einerverfolgung ins kleine Finale und blieb in diesem Rennen nur knapp über ihrem eigenen deutschen Rekord. Die 2:24,092 min reichten am Ende ganz knapp nicht für Bronze, aber Platz 4 war der Lohn für Arendts mutiges Auftreten.

Darüber hinaus konnte Franzi sich als eine von vier Fahrerinnen des Nationalteams in der Mannschaftsverfolgung über Bronze freuen. Nachdem in der ersten Runde bereits ein deutscher Rekord gelang, besiegte man im kleinen Finale schließlich Italien.

Lara Sophie Jäger belegte im Keirin beim Sieg der Russin Lysenko einen ansprechenden achten Platz. Auch über 500m gelang ihr diese Top-Platzierung, in 36,455s kam sie über diese Distanz ins Ziel. Im Sprint schaffte es Lara bis ins Viertelfinale.

Ihren Höhepunkt bei dieser EM, den Gewinn einer Medaille, durfte Lara aber bereits zu Beginn erleben, als sie mit ihren deutschen Mannschaftskameradinnen Schneider und Müller im Teamsprint bis ins kleine Finale kam. Im Kampf gegen die Italienerinnen blieben die Deutschen siegreich und konnten sich mit Bronze schmücken.

Leichtathletik

Auch wenn in der Leichtathletik die Erfurter Medaillenträume bei deutschen Jugendmeisterschaften schon lange nicht mehr in den Himmel wachsen, so machen einige Ergebnisse der Meisterschaften 2021 Hoffnung auf die Zukunft.

Fünf Medaillen und darüber hinaus weitere sechs Top-6-Platzierungen untersetzen diese.

Und vielleicht ist ja die Silbermedaille eines ehemaligen Sportschülers unserer Einrichtung, des Gehers Jonathan Hilbert, die er über 50km Gehen bei den Olympischen Spielen in Tokio errang, ein weiterer Motor für diese Hoffnung.

Herausragender Akteur der DJM 2021 aus Erfurter Sicht war Benedikt Wallstein, der Nervenstärke bewies und im letzten Versuch im Weitsprung der Altersklasse U 18 mit einer außerordentlichen Weite von 7,63m (leider mit zu viel Rückenwind) den Sieg aus dem Feuer riss und somit deutscher Jugendmeister 2021 wurde. Sein 4. Platz über 100m in persönlicher Bestzeit von 10,81s unterstreicht das Potenzial des jungen Sportschülers.

Herausragend auch die Leistungssteigerung um fast einen Meter von Valentin Brenner im Dreisprung der gleichen Altersklasse. Sensationelle 14,68m katapultierten ihn auf den verdienten Silberrang.

Auch Robin Müller, der zu den Favoriten in seinem Wettbewerb der Altersklasse U 20 gehörte, erfüllte die Erwartungen, belegte er doch über 2000m Hindernis in 5:53,66 min ebenfalls Platz 2.

Bronzemedaillen konnten schließlich Marie Herre im Dreisprung der AK U 20 mit 12,30m und Ada Junghannß im 3000m-Gehwettbewerb der AK U 18 in 15:14,74 min einheimsen.

Knapp an den Medaillen vorbei schrammten die nachfolgend aufgeführten Athletinnen und Athleten, die aber ihre Platzierungen ebenfalls als Erfolg verbuchen können./am

PlatzNameAltersklasseDisziplinErgebnis
4.Hannes HahnU 18400m Hürden54,23s
5.Verena WesserU 18Hammer54,20m
6.Cedric SpießU 18Hochsprung1,90m
6.Emma NeuertU 18Diskus39,24m
6.Johannes FleischerU 18100m11,03s
6.Felix HöferU 182000m Hind.6:13,69min

Blick auf die letzte Schulwoche 2020/21

Ein kleiner Rückblick zur Mitte des Jahres

Das Schuljahr 2020/21 ist bereits einige Tage Geschichte. An dieser Stelle sei ein Blick auf die letzte Schulwoche des vergangenen Schuljahres gestattet.

Theater

Lange war nichts von Theateraufführungen am Sportgymnasium zu hören. Traf man sich in verflossenen Jahren mit Eltern und Schülern anderer Klassen in der Aula des Sportgymnasiums, um etwa „Emil und die Detektive“, das Puppenspiel von „ Dr. Johannes Faust“ oder auch eine Dramatisierung vom „Kleinen Prinzen“ aufzuführen, so blieb der Theatervorhang längere Zeit verschlossen.

Nun belebte die Klasse 6c mit ihrer Klassenlehrerin Frau Wirthwein diese Tradition wieder. Nach längerer Probenzeit wurde am vorletzten Schultag vor den Eltern der Klasse in der Aula ein Theaterstück aufgeführt, von dem alle Anwesenden begeistert waren. Es bewahrheitete sich wieder einmal, dass in Sportschülern nicht nur sportliche, sondern auch künstlerische Talente schlummern, die nur entsprechend geweckt werden müssen. Chapeau dafür!

Abschluss I

Nachdem eine Woche zuvor die Abiturienten feierlich im Foyer des Sportgymnasiums verabschiedet wurden, wiederholte sich diese Zeremonie am vorletzten Schultag für die Realschüler der 10. Klassen.

Nach erfolgreich abgelegten Prüfungen und interessant gestalteten Projektarbeiten zu sehr praktischen Themen konnten 22 Realschüler ihre wohlverdienten Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen. Musikalisch umrahmt wurde diese feierliche Zeugnisübergabe dankenswerterweise, wie schon im vergangenen Schuljahr, durch eine Volleyballerin aus der Oberstufe, Caroline Glatkowski am Cello, und Frau Glatkowski am Klavier.

Mehrere Schüler konnten für hervorragende Projektarbeiten bzw. Prüfungen durch den Förderverein der Schule geehrt werden, den Pierre-de-Coubertin-Schülerpreis 2021 erhielt die Handballerin Merle Bogatz.

Eine beeindruckende Schülerabschlussrede hielt Janes Grünert, der die Empfindungen und Gedanken der Absolventen gekonnt auf den Punkt brachte.

Danke der Initiative von Emma Neuert und Tom Flöter und einiger Eltern konnte im Anschluss im Glasgang der Eishalle der Abend in zwanglosen, freundschaftlichen Gesprächen zwischen Schülern, Lehrern und Eltern seinen harmonischen Ausklang finden.

Abschluss II

Der letzte Schultag ließ noch einmal alle Mitglieder des Schulkollektivs zu einem Abschlussmeeting zusammenkommen.

Nach einer Dankesrede der Staatssekretärin, Frau Heesen, für die geleistete Bildungsarbeit in Zeiten der Pandemie wurden Kolleginnen in den verdienten Ruhestand verabschiedet und neue Kolleginnen und Kollegen begrüßt.

Einer langjährigen Tradition folgend konnten dann durch den Förderverein Schüler der einzelnen Klassen für ihr engagiertes Auftreten im aktuellen Schuljahr ausgezeichnet werden.

Im Anschluss erfolgte die Würdigung erfolgreicher Sportler, und abseits vom Sport, erfolgreicher Teilnehmer der Mathematikolympiade. Mit der anschließenden Zeugnisübergabe in den einzelnen Klassen konnte das Schuljahr schließlich beendet werden.

Wir wünschen allen Schülern sowie pädagogischen und technischen Mitarbeitern des Sportgymnasiums erholsame Ferientage, für anstehende Meisterschaften erfolgreiche sportliche Vorstellungen und freuen uns auf einen pandemiefreien Schuljahresbeginn 2021/22 am 6. September./am

Handball – News vom 20.07. 2021

Bei der U19-Europameisterschaft der Juniorinnen im Handball im slowenischen Celje war mit Lucy Gündel auch eine Schülerin unseres Sportgymnasiums im Einsatz.

„Positiv gestartet, am Ende ein wenig enttäuscht: Die weibliche U19-Nationalmannschaft durchlebte bei der Europameisterschaft in Slowenien sämtliche Facetten. Am Ende stand ein achter Platz.“ (www.dhb.de)

Im ersten Vorrundenspiel in Celje gelang der deutschen Mannschaft ein 30:23 gegen die Schweiz, wobei Lucy Gündel mit einem Tor am Trefferreigen beteiligt war.

Nach nervösem Beginn konnte die deutsche Auswahl vor allem nach dem Seitenwechsel ihre Spielstärke ausspielen und dieses erste Turnierspiel für sich entscheiden.

In ihrem zweiten Vorrundenspiel besiegte die deutsche Mannschaft Gastgeber Slowenien mit 29:24 und war damit quasi schon für die Hauptrunde qualifiziert. Auch in diesem Spiel war Lucy Gündel mit einem Treffer am Sieg beteiligt.

Im letzten Vorrundenspiel wurde es noch einmal spannend, verlor man doch gegen Dänemark deutlich mit 21:26. Durch die bessere Tordifferenz gegenüber der Schweiz schaffte die deutsche Mannschaft den Einzug in die Hauptrunde, nahm allerdings zwei Minuspunkte mit in diese nächste Spielphase.

Damit wurde auch die Qualifikation für die U19-Weltmeisterschaft abgehakt, was sozusagen als Minimalziel ausgegeben war.

Mit zwei Niederlagen, einem 25:30 gegen den Turnierfavoriten Schweden und einem knappen 25:28 gegen Russland, wurde der Einzug ins Halbfinale verpasst, sodass nun die Platzierungsspiele um Platz 5 – 8 anstanden.

Im ersten Spiel konnte man gegen Rumänien nicht gewinnen und durch das 24:28 blieb das Spiel um Platz 7 gegen Kroatien. Das 20:24 bescherte der deutschen Mannschaft letztendlich nur Platz 8, aber immerhin die Qualifikation für die kommende U19-Weltmeisterschaft, die 2022 wieder in Slowenien stattfinden wird.

In jedem dieser Spiele hatte unsere Sportschülerin Lucy Gündel ihre Einsatzzeiten und schoss auch im letzten Spiel ein Tor.

Im bulgarischen Varna spielten mit Carmen Berndt und Jette Duda zwei unserer Sportschülerinnen bei der Beach-Handball-Europameisterschaft der AK U17.

In Varna kamen die Beach-Handballerinnen der U17 zu zwei Siegen in der Vorrunde. Mit 2:1-Sätzen bezwang man Schweden und Rumänien, sodass die 0:2-Auftaktniederlage gegen die Niederlande nicht so sehr ins Gewicht fiel.

Im ersten Hauptrundenspiel standen am Ende die Zeichen wieder auf Sieg, mit 2:1-Sätzen wurde die Ukraine in die Schranken gewiesen. Nach dem 1:2  gegen Turnierfavorit Ungarn spitzte sich alles auf die entscheidende Partie gegen Russland zu. Der klare 2:0-Sieg öffnete nicht nur die Tür zum Halbfinale, sondern bedeutet auch die Qualifikation für die Beachhandball-WM 2022 in Portugal.

Im Halbfinale verlor man dann erneut, wie schon zum Auftakt des Turniers, klar mit 0:2 gegen die Niederlande und traf im Spiel um Platz 3 auf Spanien. Auch wenn es hier in den beiden Sätzen knapp wurde, stand am Ende eine 0:2-Niederlage.

Trotzdem konnten die deutschen Handballerinnen mit einem hervorragenden vierten Platz diese U17-EM abschließen und unsere Sportschülerinnen Carmen Berndt und Jette Duda waren eine wichtige Stütze dieses Teams./am

Radsport – News vom 09.07. – 11.07.2021

In den folgenden Tagen der deutschen Bahnmeisterschaften fuhren unsere Radsportler aus der U17 und U19 weitere Erfolge ein. Vom Donnerstag bis zum Sonntag traten sie in den verschiedensten Disziplinen gegen die Konkurrenz an.

Franzi Arendt mit zwei Meistertiteln und zwei weiteren Medaillen sowie Lara-Sophie Jäger mit einem Meistertitel und drei Silbermedaillen waren unsere erfolgreichsten Medaillenjägerinnen

Nach Gold in der Einerverfolgung für Franzi Arendt glänzten unsere Juniorinnen der U19 am nächsten Tag erneut in der Mannschaftsverfolgung über 4000m. Gemeinsam setzten sich Franzi Arendt, Tasia Ballhaus, Lara Röhricht und Miriam Zeise im Finale mit einer Sekunde Vorsprung gegen die Favoriten aus der Qualifikation durch und sicherten sich den deutschen Meistertitel.

Das Team der Junioren der U19 mit Benni Boos, Johannes Reißmann, Philipp Gebhardt und Kevin Genzmer war ebenfalls auf Medaillenkurs und holte in der Mannschaftsverfolgung über 4000m Bronze.

Für unsere Sprinterinnen reichte es an diesem Tag zu zweimal Silber. Bei den Juniorinnen der U19 fuhr Lara-Sophie Jäger im Finale auf Platz 2, das gelang auch Tanita Knorr bei den Juniorinnen der U17, nachdem sich beide in den zwei Finalläufen der Konkurrenz geschlagen geben mussten.

Am Freitag startete Franzi Arendt dann im Punktefahren der Juniorinnen U19. Diesmal dominierte eine Hamburgerin das Feld, doch mit 14 Punkten nach vier Wertungen erkämpfte Franzi sich noch die Silbermedaille.

Am selben Tag bestritt sie außerdem zusammen mit der Berlinerin Fabienne Jährig das Zweiermannschaftsfahren und rundete einen erfolgreichen Tag mit einer Podiumsplatzierung, Rang 3, ab.

Doppeltes Silber gab es für Lara-Sophie Jäger im 500m Zeitfahren und im Keirin. In beiden Rennen musste sie sich gegen ihre ewige Konkurrentin Clara Schneider behaupten. Trotz einer Zeit von 36,479s über die 500m und einer starken Leistung beim Keirin unterlag sie ihr am Ende, konnte sich aber mit Silber schmücken.

Insgesamt verzeichnen unsere Sportschüler bei der diesjährigen deutschen Bahnmeisterschaft also zwölf Podiumsplatzierungen mit drei deutschen Meistertiteln bei den Juniorinnen, sechsmal Silber und dreimal Bronze. Herzlichen Glückwunsch! /ab

Radsport – News vom 08.07. 2021

Fahrrad, Rad, Radfahren, Fahrrad Fahren

Zurzeit finden die deutschen Bahnmeisterschaften der Altersklassen U17 und U19 in Köln statt. Bereits am ersten Tag gab es Grund zum Jubeln für unsere Sportschüler.

Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde in der Einerverfolgung der Juniorinnen über 2000m (U 19w) Franzi Arendt. Nachdem sie in der Qualifikation bereits die schnellste Zeit gefahren war, dominierte sie auch das Finale und siegte in 2:26,10 min mit über zwei Sekunden Vorsprung gegen Lana Eberle aus Nürnberg und konnte sich so mit dem deutschen Meistertitel in dieser Disziplin schmücken.

Bei den Junioren (U 19m) fuhr Benjamin Boos in der Qualifikation der Einerverfolgung über 3000m die Bestzeit und qualifizierte sich ebenfalls für das Finale. Hier unterlag er allerdings Jasper Schröder aus Niedersachsen, konnte sich letztendlich aber mit DM-Silber schmücken.

In der Einerverfolgung der männlichen Jugend U 17 fuhr Jakob Vogt über 2000m in der Qualifikation die drittbeste Zeit, sodass er im Lauf um die Bronzemedaille starten konnte. Diesen gewann er dann überlegen in 2:17,98 min und sicherte sich somit ebenfalls eine Podiumsplatzierung, Rang 3.

Schließlich standen am ersten Tag der Titelkämpfe noch die Teamsprints der Junioren und Juniorinnen (U 19) an. Hier dominierten unsere Mädchen souverän, distanzierten sie doch sowohl in der Qualifikation als auch im Finale ihre Gegnerinnen um mehr als zwei Sekunden. Lara Sophie Jäger, Tanita Knorr und Stella Müller eroberten sich damit den deutschen Meistertitel, wobei im Finale ein Sieg gegen Rheinland-Pfalz gelang.

Mit zwei Goldmedaillen, einmal Silber und einmal Bronze ging dieser erste Tag der deutschen Bahnmeisterschaften für alle überaus zufriedenstellend zu Ende./am

Sportnews vom 22.06. 2021

Leichtathletik

Benedikt Wallstein und Marie Herre springen sich in die deutsche Spitze ihrer Altersklassen.

Der Weg unseres Sportschülers Benedikt Wallstein scheint in diesem Jahr unaufhaltsam zu sein.

Bei einem Sportfest am vergangenen Wochenende in Erfurt pulverisierte er seine Weitsprungbestleistung und landete bei hervorragenden 7,30m. Das bedeutet Platz 1 in der aktuellen deutschen Bestenliste der AK U18m. Wenn man bedenkt, dass er erst im ersten Jahr in dieser Altersklasse unterwegs ist, wird diese Leistung noch einmal aufgewertet.

Aber auch im Sprint setzt er Akzente und liegt mit seinen 10,90s über 100m und 21,94s über 200m (letzte Woche in Osterode) auf den Plätzen 3 und 2 in der Bestenliste.

Benedikt war auch Mitglied der 4x100m-Staffel (Wallstein, Fleischer, Dietz, Mewes), die in 42,50s souverän die deutsche Bestenliste anführt.

Johannes Fleischer steigerte sich über 100m auf 10,94s, was ihm derzeit Platz 5 in Deutschland einbringt.

Auch Marie Herre konnte im Dreisprung überzeugen, steigerte sich auf sehr gute 12,61m und belegt damit aktuell Platz 2 in der AK U 18w in Deutschland.

Mit einem Landesrekord im Hammerwerfen der AK U 18w kehrte Verena Wesser aus Berlin zurück. Beim dortigen Wettkampf segelte ihr Hammer auf 54,85m, womit sie den alten Landesrekord um 35 cm überbieten konnte.

Ende Juli/Anfang August haben die Leichtathleten mit den Deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock ihren nationalen Höhepunkt.

Handball

Internationaler Einsatz für Lucy Gündel

Unsere Sportschülerin Lucy Gündel steht vor ihrem ersten großen internationalen Turnier.

Sie steht im Aufgebot des Deutschen Handballbundes für die U19-Europameisterschaft vom 8. – 18. Juli im slowenischen Celje.

In dieser Woche weilt Lucy bereits mit der Nationalmannschaft im Trainingscamp.

Wir drücken die Daumen für ein erfolgreiches Turnier und zahlreiche Einsatzmöglichkeiten.

Schwimmen

Platz 5 für Alexander Behr bei den Deutschen Meisterschaften

Anfang Juni fanden in Berlin die Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen statt.

Unser Sportschüler Alexander Behr war vor Ort und konnte im Konzert der Großen sehr ordentlich mithalten.

Nach einer überzeugenden Vorstellung im Vorlauf konnte er im Endlauf über die kräftezehrende Strecke von 200m Schmetterling noch einmal etwas draufsetzen und belegte am Ende einen ausgezeichneten 5.Platz in 2:01,47 min.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser eindrucksvollen Leistung!/am

Sportsplitter-Radsport

Beim „Grand Prix von Deutschland“ in Cottbus, dem ersten internationalen Rennen der Saison für die Sprinter, bekamen unsere Sportschüler die Möglichkeit, die aktuelle Konkurrenz abzuchecken und konnten einige Erfolge einfahren.

Die Junioren traten zwei Tage in Folge in den Sprintdisziplinen gegeneinander an. Begonnen mit dem Keirin am Freitag, gefolgt vom Sprint mit der Qualifikation über die 200m am Samstag, holten sie sich mehrfach einen Podestplatz.

Willy Weinrich stellte sein Können unter Beweis, indem er sich einen Doppelsieg mit zwei ersten Plätzen im Keirin und Sprint der U19 sicherte. Schon als er nach der 200m-Qualifikation am Samstag mit der schnellsten Zeit an der Spitze stand, ließ sich erahnen, dass es erneut Gold werden würde.

Unsere Juniorin, Lara-Sophie Jäger, schnitt ebenfalls sehr erfolgreich in der U19 ab. Sie erkämpfte sich am ersten Tag Bronze im Keirin und steigerte sich am Samstag nochmal auf Silber im Sprint. Damit zeigt Lara, dass das Talent wohl in der Familie liegt und sie ganz ihrem erfolgreichen Bruder Julien Jäger, einem Ehemaligen unserer Schule, nacheifert.

Wenn das im Anschluss an den Wettkampf stattfindende Trainingslager geschafft ist, bringen die Erfurter aus dem Sprintteam Thüringen nach einem gelungenen Wochenende also insgesamt vier Pokale mit nach Hause – ein zufriedenstellendes Ergebnis für Papa und Trainer Sascha Jäger./ab

Sportsplitter am 4. Juni 2021

Radsport

Franzi Arendt verbessert den deutschen Juniorenrekord in der 2000m-Einerverfolgung.

Bei einem Überprüfungsrennen auf der Radrennbahn in Frankfurt/Oder in der 2000m-Einerverfolgung der Juniorinnen konnte unsere Schülerin Franzi Arendt den 29 Jahre alten deutschen Rekord in ihrer Altersklasse deutlich verbessern.

Zweimal gelang es ihr, unter der alten Bestmarke zu bleiben. Nach 2:23,776 in der Vorrunde schraubte sie den deutschen Rekord in der Altersklasse der Juniorinnen im Finale auf 2:23,05 min, womit sie die alte Bestmarke um mehr als zwei Sekunden unterbieten konnte.

Diese war bisher im Besitz von Hanka Kupfernagel, die 1992 bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Athen als Weltmeisterin der U 19 für die alte Rekordmarke sorgte.

Vielleicht ist das ja ein gutes Omen, bereitet sich Franzi doch auf einen Start bei den Junioren-Weltmeisterschaften vom 1. – 5. September in Kairo vor.

Leichtathletik

Die Leichtathletiksaison ist für Kadersportler schon voll im Gange, die Höhepunkte liegen im Sommer, wenn die Deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock und die Deutschen U16-Meisterschaften in Hannover durchgeführt werden.

Einige Sportschüler konnten schon in ihren ersten Wettkämpfen mit Spitzenleistungen überzeugen.

Benedikt Wallstein beispielsweise ist in mehreren Disziplinen in der Altersklasse U 18 unterwegs. Im Weitsprung führt er sogar mit einer persönlichen Bestleistung die aktuelle deutsche Bestenliste an. Am 21.05. sprang er in Dessau-Roßlau 7,19m weit.

Aber auch über 100m und über die Kurzhürde konnte Benedikt schon überzeugen.

Robin Müller startet in der Altersklasse U 20 über die Langstrecken. Auch er schaffte über 2000m Hindernis sein bestes Saisonergebnis in Dessau-Roßlau, als er sich stark auf 5:51,03 min steigern konnte, was Platz 3 in der deutschen Jahresbestenliste bedeutet.

Cedric Spieß bewältigte Anfang Mai in Dresden im Hochsprung 1,95m, was ihm in der Bestenliste der AK U 18 Platz 5 einbringt.

Hanna Räpple kam Mitte Mai in Erfurt in ihrer Altersklasse U 16 über 100m auf 12,52s, das bedeutet die Führung in der aktuellen deutschen Bestenliste ihrer Altersklasse. In der gleichen Altersklasse belegt Caroline Freitag im Weitsprung mit 5,53 Platz 2.

Mit den nächsten Wettkämpfen in Osterode und Regensburg soll weiter Fahrt aufgenommen werden für die Höhepunkte des Sommers./am