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Theater im Foyer 11.02. 2022

Leute Im Theater

„Schuster, bleib bei deinen Leisten“, so lautet ein bekanntes Sprichwort. Würde man sich das zu Herzen nehmen, so hätte es die gestrige Theateraufführung im Foyer des Sportgymnasiums nicht gegeben.

„Die Nacht nach der Abschlussfeier“, so lautet der Titel einer Novelle des russischen Autors Wladimir Tendrjakow. Der Grundkurs Deutsch der A 22 hatte sich im Deutschunterricht entschieden, diese Novelle im Rahmen eines Unterrichtsprojektes zu dramatisieren und vor Publikum aufzuführen. Die Sportschüler schauten also über ihren sportlichen Tellerrand hinaus und führten das oben aufgeführte Sprichwort somit ad absurdum.

Etwas mehr als drei Monate dauerte die Arbeit an diesem Stück. Da wurde um jede Textstelle debattiert, ehe sie Eingang in das Rollenbuch fand, war man auch verzweifelt, den oft sperrigen Ausgangstext zu bändigen. Auch während der Proben wurde weiter am Text gefeilt, die Endfassung entstand so erst in der Woche der Aufführung, nun betitelt mit „Die Nacht nach der Entlassung“.

Dann war es endlich soweit: Das Foyer im Sportgymnasium stellte für die Jugendlichen die Bretter dar, die die Welt bedeuteten. Vor etwa 50 Zuschauern erlebte das Stück seine Premiere, entfalteten Bettina, Lucy, Tim, Robin, Richard, Daniel, Amelie, Anna, Cora und Henriette die verschiedensten Charaktere von Lehrern und Schülern, die sich in unterschiedlichen Welten gegenüber stehen: die Jugendlichen bei einem Treffen ihrer Clique nach der Abiturfeier, die Lehrer im Lehrerzimmer der Schule.

Nach 12 Jahren Schule, so der Text, zieht man Bilanz über den gemeisterten Lebensabschnitt und sollte eigentlich glücklich und zufrieden sein. Nicht so die Jahrgangsbeste, Julia, die in einer ehrlichen Dankesrede gesteht, dass sie völlig orientierungslos ins Leben geht, da sie in ihrer Schulzeit nicht gelernt habe, worin eigentlich ihre Fähigkeiten liegen.

Diese Rede führt unter den Lehrern zu erhitzten Debatten über pädagogische Konzepte, es treten Konflikte zutage, die bisher unter der Oberfläche gehalten wurden.

Parallel zu den Kontroversen im Lehrerzimmer fliegen auch unter den Schülern die Fetzen, als sich Freundschaften als Zweckbündnisse erweisen und eine offensichtlich zarte Liebesbeziehung sich als vollkommen gestört offenbart.

75 Minuten wurde so ein Feuerwerk an spannenden Dialogen auf zwei Ebenen geliefert, von dem die Zuschauer so angetan waren, dass der Beifall kaum enden wollte – eine spannende Erfahrung für die Schüler, die kleine Theaterszenen sonst nur im Klassenzimmer innerhalb ihres Kurses zelebrieren mussten.

Nachdenklich wurde man mit der Frage in den Abend entlassen, was soll oder muss Schule leisten, damit junge Abiturienten mit Geistes – und auch Herzensbildung das vor ihnen liegende Leben meistern können.

Geplant sind zwei weitere Aufführungen, am 29. März und am 1 April. /am

Leichtathletik-News vom 07.02. 2022

Was ist Leichtathletik ? - Farmsener Turnverein in Hamburg

An den letzten beiden Wochenenden kürten die Leichtathleten der Altersklassen U16, U18 und U20 ihre Mitteldeutschen Meister. Neben rund zwanzig Medaillengewinnen konnten einige unserer Sportschüler auch mit ihren sehr guten Leistungen überzeugen.

Abgesehen von den Teilnehmern, die Thüringen bei den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften am 19. Und 20. Februar in Sindelfingen vertreten, waren die Mitteldeutschen Meisterschaften für die meisten Athleten der Abschluss der Hallensaison. Dabei gelangen überzeugende Auftritte, von denen einige an dieser Stelle erwähnt werden sollen.

Seinen dritten Thüringer Hallenrekord ersprintete sich U18-Athlet Benedikt Wallstein, der bei den Älteren, in der U 20, souverän den Titel über 60m errang und dabei den Rekord seiner Altersklasse auf 6,80s verbesserte. Erstmals unter 7,00 s blieb der Drittplatzierte Johannes Fleischer in 6,99s. Auch Friedrich Dietz erlief sich in dieser Altersklasse eine Sprintmedaille, über 200m reichte es in 22,67s zu Rang 2. Weitere bemerkenswerte Leistungen in der Altersklasse U 20 verbuchten Valentin Brenner im Dreisprung mit neuer Bestleistung von 14,86m sowie im Hammerwerfen Verena Wesser mit 52,75, beide gewannen ihre Wettbewerbe. Die Steigerung von Tom Flöter im Hammerwerfen auf 49,66m brachte ihm Silber ein.

In der Altersklasse U18 siegten u.a. Hanna Räpple über 60m in 7,84s und Carolin Adler im Dreisprung mit 11,11m, hier ersprang sich Thilo Wolff mit 12,55m die Bronzemedaille.

Bei den Schülern in der Altersklasse U16 dominierten über 60m Hannes Spee mit Bestzeit in 7,37s und Helena Manzke mit einem beherzten Lauf über 800m in 2:20,29 min, sie erkämpften sich die Goldmedaille. Johanna Stoy wurde Zweite über 60m in 7,88s und Aaron Lautenschläger lief über 800m in 2:06,89 min zu Bronze.

Ihnen und allen anderen Medaillengewinnern gilt unser Glückwunsch!/am

Sport-Splitter vom 04.02. 2022

Eisschnelllauf

Sichtlich zufrieden kehrte Sophie Warmuth von der Juniorenweltmeisterschaft in Innsbruck zurück, erkämpfte sie doch die einzige Einzelmedaille für das deutsche Team.

Am vergangenen Wochenende war es für Deutschlands beste Nachwuchssprinterin auf dem Eis endlich so weit: Sie trat bei der Juniorenweltmeisterschaft in Österreich über 500m und 1000m sowie im Teamsprint an.

Während im Teamsprint am Ende Platz 7 erlaufen, über 1000m in 1:21,69 min Rang erkämpft wurde, klappte es für Sophie Warmuth über die geliebte 500m-Distanz mit dem Sprung aufs Treppchen. Hinter einer Niederländerin und einer Japanerin belegte Sophie in 39,82s Platz 3 und durfte sich über die Bronzemedaille freuen. Nur die ersten drei Läuferinnen konnten unter der 40s-Marke bleiben.

Neben Sophies Medaille konnte aus deutscher Sicht nur noch im Team Pursuit der Juniorinnen eine Medaille, ebenfalls die bronzene, errungen werden.

Tischtennis

Ebenfalls am vergangenen Wochenende fanden in Erfurt die Mitteldeutschen Meisterschaften der U15/U18 statt. Mit drei Podestplatzierungen überzeugten unsere jungen Tischtennisspieler.

In der U 15 männlich gab es einen Doppelsieg für unsere Sportschüler, Till Berbig siegte vor Ivo Quett. Eine weitere Medaille spielte Fabian Günzel in der AK U18 männlich mit Bronze ein, während in dieser Altersklasse der ehemalige Regelschüler Luc Röttig die Konkurrenz für sich entscheiden konnte.

Madeleine Teichert errang in der Altersklasse U 15 weiblich Platz 6, auf diesem landete auch Vincent Kazuch in der AK U18 männlich. Schließlich beendete Lilian Nicodemus in der U 18 weiblich das Turnier als Fünftplatzierte.


Eine ausführlichen Bericht kann man auf folgender Internetseite finden:
https://tttv.info/aktuelles/tttv/2022/02/starke-ergebnisse-des-tttv-bei-den-mitteldeutschen-meisterschaften-u15-u18-in-erfurt/

Leichtathletik

Beim 9. Breuninger Erfurt Indoor am vergangenen Dienstag überzeugten in einigen Wettbewerben auch Leichtathleten unserer Schule mit ansprechenden Leistungen. Für einige war es bereits eine Art Generalprobe vor den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften Mitte Februar in Sindelfingen.

So steigerte Robin Müller in der MJ U20 seine Bestleistung über 1500m auf gute 3:53,60 min und avancierte damit zum Medaillenkandidaten der kommenden Meisterschaften, dann sicherlich auf der Langstrecke, den 3000m.

Benedikt Wallstein unterstrich seine ausgezeichnete Form im Weitsprung und überzeugte mit 7,32m.  Gut unterwegs über 800m der  MJ U18 war auch Fabio Schönfeld in 1:58,67 min./am



Sport-News vom 24.01. 2022

Radsport

Miriam Zeise startet auch beim Cyclocross erfolgreich durch und holt Silber bei der DM.

Das erste Wochenende nach Neujahr bedeutet im Radsport traditionsgemäß deutsche Meisterschaft im Cyclocross. Rund um die Fläming-Therme in Luckenwalde, wobei eine anspruchsvolle 2,8km – Runde fünfmal zu durchfahren war. Sand, Treppenpassagen, windige Kehren, mehrere Brücken, Schlammkuhlen und schnelle Geraden wechselten sich ab und verlangten alles von den Akteuren, zumal der Nachtfrost der Strecke extra zugesetzt hatte.

Unsere Sportschülerin Miriam Zeise konnte bei den Juniorinnen mit einer Art Steigerungsfahrt in den fünf Runden glänzen und schmückte sich nach diesem harten Parcours mit dem Vizemeistertitel.

Radsport also einmal anders und sicherlich eine dankbare Abwechslung zum Geschehen auf der Straße. Gratulation zur Silbermedaille, Miriam!

Mehr unter folgendem Link: http://www.radclub-jena.de/index.phpoption=com_content&view=category&layout=blog&id=52&Itemid=226

Eisschnelllauf

Platz 3 für Sophie Warmuth beim Junioren-Weltcup in Innsbruck.

Kurz vor ihrem Saisonhöhepunkt, den Juniorenweltmeisterschaften an gleicher Stelle, konnte Sophie Warmuth schon einmal das Eis beim Junioren-WC in Innsbruck testen. Sie ging über 500m an den Start und belegte in 40,03s Platz 3.

Leichtathletik

Mit den Landeshallenmeisterschaften der U 14/U 16 und U20 gingen die Titelkämpfe Thüringens im Januar zu Ende. Herausragende Leistung an den letzten Wochenenden waren die 21,26s von Benedikt Wallstein über 200m, womit er einen neuen deutschen Hallenrekord der MJ U18 aufgestellt hat.

Es ging um Landesmeistertitel, um persönliche Bestleistungen und für die älteren Jahrgänge um Normen für die deutschen Jugendhallen-meisterschaften Mitte Februar in Sindelfingen – die Thüringer Hallenlandesmeisterschaften hielten für all unsere Sportschüler eine Reihe Herausforderungen parat.

An erster Stelle sei Benedikt Wallstein (U 18) genannt, der wieder einmal furios auftrumpfte und sein großes Talent unter Beweis stellte. Neben den zwei Titeln, im Weitsprung und über 200m, glänzte er mit 7,21m und mit 21,26s, einer Zeit, die eine neue deutsche Hallenbestleistung (Rekord) bedeuten.

In dieser Altersklasse siegte auch Hanna Räpple zweimal, wobei ihr auch über 60m die Norm für die DJHM gelang. 7,84s über 60m und 25,89s über die 200m lauteten ihre Siegerzeiten.

Emma Herwig dominierte in 4:45,39 min die 1500m.

In der Altersklasse U 20 verbesserte sich Johannes Fleischer, nach einer Corona-Infektion wieder genesen, auf 7,06s über 60m und schaffte damit ebenso die Norm für die DJHM wie Friedrich Dietz über 200m in 22,51s.

Der Langstreckler Robin Müller testete sich erfolgreich über die 800m, wo er als Titelträger auf 1:56,41 min kam.

Schließlich konnte auch Marie Herre mit 12,15m im Dreisprung zufrieden sein.

In den Schüleraltersklassen wusste vor allem Matthes Liek zu überzeugen, der über 60m der AK 13m den Thüringer Hallenrekord auf 7,69s verbesserte und auch über die 60m Hürden in 9,36s schnell unterwegs war. Johanna Stoy steigerte sich über 60m als Erste in der AK 15w auf 7,93s und Hannes Spee ließ sich den Sieg über 60m in der AK 15m in 7,58s nicht nehmen. Hervorzuheben sind auch die Siegerleistungen von Felix Wolff in der AK 14m im Weitsprung, hier gelang ihm ein Satz auf 5,90m, und von Helena Manzke im Alleingang über 800m der AK 15w in 2:18,67 min.

Alle Medaillengewinner zu nennen, würde den Rahmen sprengen, unsere Sportschüler fuhren an beiden Wochenenden mehrere vordere Platzierungen ein, wozu wir recht herzlich gratulieren. /am

Kunst-News vom 14.01.2022

Eine kleine Ausstellung in der 3.Etage unserer Schule beweist, dass auch unsere erfolgreichsten Leistungssportler nicht nur ein Talent besitzen.

Von einem Aquarellprojekt der Jahrgangsstufe A23 sind neben dem Raum 3-10 sehenswerte Ergebnisse ausgestellt worden.

Die Schüler haben die Lasur-, Verlauf- und Nass-in-Nass-Technik zunächst erprobt, dann eine abstrakte Aquarell-Komposition unter Einbeziehung    des Mengen-, Größen-, Richtungs- und Formkontrastes angefertigt. Es folgten Stillleben nach Paul Cézanne in der Technik des Non finitos sowie die Gestaltung einer abstrahierten Landschaft aus einem Liniengerüst unter Einbeziehung von Knitterstrukturen mit einer Collagetechnik. Und: Sogar die kleinen Probierblätter und Malläppchen haben Kunstcharakter, wie der Betrachter feststellen können wird…  

Wir freuen uns auf zahlreiche, neugierige Besucher und interessante Gespräche./M. Henkel-Ernst

                                                 

                                                                                        

                                                                                                                                                              

Sport-News vom 10.01. 2022

Eisschnelllauf

Ihre erste internationale Meisterschaft bei den Erwachsenen durfte die Juniorin Sophie Warmuth in Heerenveen (Niederlande) bestreiten. Beim Deutschlandcup der Junioren in Inzell überzeugte vor allem Finn Sonnekalb.

Nach den Weltcups im November und Dezember startete unsere Sportschülerin Sophie Warmuth nun erstmals bei einer Meisterschaft der Frauen. In Heerenveen nahm sie an den Europameisterschaften teil.

Neben dem Teamsprint ging sie in ihrer Spezialdisziplin, auf der 500m-Strecke, an den Start. Hier belegte Sophie als einzige Juniorin im Feld in 39,30s Platz 16.

Beim Deutschlandcup der Junioren in Inzell dominierte Finn Sonnekalb auf allen drei Strecken, über 500m, 1000m und 15000m, sodass er auch den Mehrkampf bei den C-Junioren mit deutlichem Vorsprung für sich entscheiden konnte.

Paula Pfeifer gewann bei den C-Juniorinnen die 500m und belegte im Mehrkampf Platz 2.

Auch Sofie Adeberg war bei den B-Juniorinnen über 500m erfolgreich, für sie reichte es im Mehrkampf am Ende für Rang 3.

Eishockey

Ins neue Jahr starteten unsere Sportschüler von den Young Dragons mit drei Siegen.

Platz 3 – das ist der Tabellenplatz nach den ersten Spielen im neuen Jahr, den sowohl die U20 – als auch die U17-Junioren in ihrer Division innehaben.

Zweimal hieß es 3:2 für den ESC Erfurt in der DNL U20 Division 3 Nord gegen die Crocodiles im FTV HH in eigener Halle. Damit besitzt man nun 41 Punkte.

In der DNL U17 Division 2 Nord gelang den Young Dragons ein 6:0-Auswärtssieg bei den Moskitos aus Essen. Mit 47 Punkten blickt man nun den kommenden Aufgaben entgegen.

Leichtathletik

Benedikt Wallstein war der überragende Athlet beim Start in die Hallensaison 2022. Im Weitsprung stellte er einen neuen Landesrekord auf.

Unter Berücksichtigung aller erdenklichen Corona-Regeln konnte nach einem Jahr Pause wieder das TLV-Hallenmeeting als Saisoneröffnung in der Hartwig-Gauder-Halle durchgeführt werden. Dabei zeigten einige unserer Sportschüler schon sehr gute Leistungen.

Herausragender Athlet war der in der MJ U18 startende Benedikt Wallstein. In seiner Paradedisziplin, dem Weitsprung, hier wurde er 2021 deutscher Meister, segelte er bereits im 1.Versuch auf 7,43m und verbesserte den Thüringer Hallenlandesrekord seiner Altersklasse um 18 Zentimeter. Auch im anschließenden 60m-Lauf konnte er sich verbessern und setzte in 6,88s eine weitere Duftmarke.

In der gleichen Altersklasse im weiblichen Bereich überzeugten Hanna Räpple mit Siegen über 60m in 7,95s und im Weitsprung mit 5,06m sowie Johanna Stoy als Landesmeisterin über 400m in 61,41s und als Siegerin über 60m in 8,04s in der AK 15w.

Valentin Brenner, der deutsche Vizemeister im Dreisprung der MJ U18, begann seine Hallensaison mit 14,17m in seiner Spezialdisziplin, jetzt allerdings als Athlet der MJ U20.

In der MJ U18 konnte sich Karl Geburek als Landesmeister über 3000m in 9:38,02 min durchsetzen.

Weiterhin erwähnenswert die Leistungen von Hannes Spee über 60m in 7,61s und Moritz Hartrumpf im Weitsprung mit 5,80m, beide Athleten starten in der AK 15m.

Sein Talent zeigte darüber hinaus Matthes Liek, der als Sieger in der AK 13m die 60m in 7,79s und die 60m Hürden in 9,59s sprintete.

Weitere persönliche Bestleistungen zeugten vom Trainingsfleiß unserer Sportschüler, die mit Optimismus in Richtung Hallenlandesmeisterschaften an den kommenden zwei Wochenenden blicken können./am

Rückblick auf einen Wandertag der Klasse 7c

wartburg - wartburg stock-fotos und bilder

Erlebnisbericht Wartburg

Am Montag, dem 15.11., starteten wir unseren zweiten Versuch, einen Ausflug auf die Wartburg zu machen. Das letzte Mal wurde dieser leider aufgrund von Unwetterwarnungen abgesagt. Stattdessen hatten wir dann eine Art Projekttag zum Mittelalter. Doch diesmal war das Wetter in Ordnung, sodass wir den von der UNESCO gesponserten Wandertag durchführen konnten.

Alle trafen sich 07:40 Uhr am Erfurter Hauptbahnhof, von wo aus wir mit dem Zug nach Eisenach fuhren. Allgemein hatte jeder gute Laune, obwohl es ziemlich kalt war. 08:43 Uhr kamen wir in Eisenach an. Wir waren in 4er-Gruppen aufgeteilt worden und hatten pro Gruppe einen Hefter mit Arbeitsaufträgen und zusätzlich eine Einweg-Kamera mit altmodischer Bedienung für Fotoaufträge bekommen.

Dann liefen wir los in Richtung Wartburg. „Mithilfe von Google-Maps finden wir schon den Weg“, meinte Frau Wirthwein. Es gab allerdings trotzdem ein paar unerwartete Richtungswechsel. Am Ende liefen wir zwar nicht ganz richtig, kamen aber dennoch zum Ziel. Zwischendurch machten wir eine Frühstückspause bei einer Treppe. Alles war etwas nass, sodass das Hinsetzen nur bedingt möglich war.

Danach liefen wir weiter und wechselten von einem Fußgängerweg auf einen Waldwanderweg. Die ersten Gruppen begannen schon ihre Fotoaufträge zu bearbeiten, wie zum Beispiel „Macht ein Gruppenfoto“ oder „Schießt ein besonders herbstliches Foto“. Schließlich kamen wir auf der Burg an. Leider war es neblig, so war die Aussicht nicht besonders gut. Herr Schrock und Frau Wirthwein erklärten nochmal, was genau bei den Arbeitsaufträgen zu tun ist, dann durften wir selbstständig los, die Burg erkunden.

Wir hatten einen Audio-Guide bekommen, mit dem wir uns Stück für Stück durch die einzelnen Räume der Wartburg arbeiten konnten. Nebenbei füllten wir noch die Quizfragen zur Burg aus, die ebenfalls im Aufgabenhefter notiert waren.

Mit dem Guide gingen wir durch Räume wie den Rittersaal, die Elisabethgalerie oder das Schweizer Zimmer und hörten uns Infos dazu an. Mein persönlicher Favorit war der Festsaal, weil dort alles noch so edel und feierlich aussah. Das Ganze dauerte ungefähr 1½ Stunden.

Als alle mit dem Rundgang fertig waren, gingen wir noch in das Wartburg-Café. Dort konnten wir uns etwas zu trinken, eine Soljanka oder ein Stück Kuchen bestellen. Dann wurden noch die letzten Fotoaufträge erledigt, beispielsweise „Macht ein Foto, in dem deutlich wird, wie euch der Ausflug gefallen hat“.

Anschließend wanderten wir wieder bergab zum Bahnhof. Wir fuhren zurück nach Erfurt, wo sich alle verabschiedeten.

Aus meiner Sicht war unser Wandertag sehr schön, gut fand ich vor allem das Vertrauen, das Frau Wirthwein und Herr Schrock in uns hatten, indem sie uns den Rundgang allein machen ließen. Auch das Café am Ende war eine gute Idee, um sich aufzuwärmen. /Corvina Rabe-Klasse 7c

Neujahrswünsche

Für den morgigen Schulbeginn 2022, am Mittwoch, dem 05. Januar, wünschen wir allen Schülern, Lehrern, Eltern, Verwaltungsangestellten und technischen Kräften einen guten Start und vor allem eine optimistische Sicht auf die vor uns liegende Zeit. Packen wir es gemeinsam an, den Turbulenzen mutig entgegenzutreten und unsere Stärke als Schulkollektiv unter Beweis zu stellen.

Weihnachtswünsche

Mit dem folgenden Gedicht von Theodor Storm wünschen wir allen Mitgliedern unseres Schulkollektivs, Schülern, Lehrern, Erziehern und technischen Kräften, sowie allen Eltern und Förderern unserer Sportschule eine besinnliche und gesunde Weihnachtszeit.

Stille Nacht, Heilige Nacht - Peter Alexander - YouTube

Vom Himmel bis in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte
und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken,
in märchenstiller Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich nieder,
anbetend, staunend muß ich stehn,
es sinkt auf meine Augenlider,
ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn.
(Theodor Storm)

Sportnews vom 19.12. 2021

Leichtathletik

Bei der DM im Crosslauf in Sonsbeck konnten Robin Müller und Eileen Seebon nach ihrer Rückkehrs aus dem Skitrainingslager in Balderschwang mit Platz 8 in ihren Altersklassen (MJ U20/WJ U20) durchaus überzeugen.

Eiskunstlauf

Bei den deutschen Nachwuchsmeisterschaften in Dortmund kam Paula Beryak, eine von zwei Starterinnen unserer Sportschule, unter die besten 10 in ihrer Altersklasse. In der Endabrechnung schaffte sie es auf Platz 9.

Eishockey

Drei Siege feierten unsere Eishockeyspieler von den Young Dragons kurz vor Weihnachten.

In der U 17 DNL Division II Nord gelang nach der 1:3-Heimniederlage gegen die Moskitos Essen ein 5:4-Auswärtssieg in Chemnitz. Damit liegt man auf Rang 3, nur einen Punkt hinter dem Zweitplatzierten, den Löwen Frankfurt.

In der U 20 DNL Division III Nord spielten unsere Akteure beim Hamburger SV und siegten zweimal souverän (11:1 und 6:2). Auf Platz 5 liegend hat man Tuchfühlung zu den Rängen 2 bis 4.

Eisschnelllauf

In Chemnitz fanden die deutschen Nachwuchsmeisterschaften für die A – und B – Junioren statt. Unsere Sportschüler kamen dabei auf 6 Podestplätze.

Insgesamt gingen 52 Athletinnen und Athleten in Chemnitz in diesen beiden Altersklassen an den Start. Und auch wenn mit Sophie Warmuth die beste Erfurterin nicht am Start war (Regeneration nach ihren Weltcupeinsätzen), gelangen unseren Startern insgesamt sechs Podestplätze.

Der Jüngste unter ihnen, Finn Sonnekalb, eigentlich noch bei den C-Junioren startberechtigt, kam über 500m bei den B-Junioren auf Platz 2 und erkämpfte sich über 1500m die Bronzemedaille.

Auch Sofie Adeberg (B-Juniorinnen) konnte ihren Auftritt in Chemnitz versilbern, reichte es doch sowohl über 500m als auch im Massenstart zum zweiten Rang.

Schließlich steuerten auch Vivien Zschimmer über 500m der A-Juniorinnen eine Silbermedaille und Melissa Schaefer über 1000m der B-Juniorinnen eine Bronzemedaille zum erfolgreichen Abschneiden unserer Kufenflitzer bei. /am