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Unsere Volleyballerinnen starteten für den VC Gotha beim weltweit größten Volleyballturnier 2022 in Orlando


Die USA-das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. 10 Tage waren 6 Volleyballerinnen unserer Schule in einem der größten Staaten der USA, sowohl von der Fläche als auch von der Einwohnerzahl, dem Sunshine State Florida. Sie repräsentierten dort den VC Gotha, aber auch als
einzige deutsche Mannschaft die Nachwuchsarbeit des Deutschen Volleyball Verbandes außerhalb der Bundesstützpunkte bei den 49th AAU girls‘ junior national volleyball championships. Es nahmen insgesamt 178.000 Athleten aus 48 Staaten in 4.450 Teams teil.

Eine lange, aufwendige Organisation und Vorbereitung hatte sich ausgezahlt. Mit viel Vorfreude und großen Erwartungen bereiteten sich 5 Spielerinnen des VC Gothas und 6 Spielerinnen von den Volley Juniors Thüringen (Schülerinnen unserer Schule) intensiv auf das weltweit größte Volleyballturnier in den USA vor. Mit der Unterstützung der Trainer Robert Werner, Bianka Werner und Marius Stucke steuerte das Team die AAU Volleyball Nationals in Orlando, Florida, an.
Am Montag, dem 20. Juni 2022, startete die über 20-stündige Anreise. Nach einem stressigen Check-in und verspäteten Fliegern ging es über Frankfurt nach Amsterdam, Boston und schließlich zum Zielort Orlando.
Am nächsten Morgen mussten sich die Mädels erst einmal von der großen Aufregung erholen und sich an die Wetterumstellung sowie die Zeitverschiebung gewöhnen. Dennoch standen erste Bewegungen und etwas Laufen auf dem Plan, um das lange Sitzen im Flugzeug aus den Knochen zu bekommen.

Den Tag vor dem Turnierstart verbrachten sie bei schönstem Wetter am Daytona Beach, dort badeten alle im Atlantik und erkundeten die Gegend. Am Abend wurde dann auch schon die erste Bekanntschaft mit der Halle, dem Covention Center, gemacht, in der das Turnier stattfinden sollte.
Völlig überwältigt von der Anzahl der Felder (150 an der Zahl in einer von zwei Hallen), der Lautstärke und der ungewohnten Größe der Halle trainierten die Spielerinnen und arbeiteten vor allem an der Ballkontrolle und trafen letzte Abstimmungen zur finalen Spielvorbereitung, um für
das Turnier am nächsten Tag fit zu sein.


Am Donnerstag (23.06) war es dann endlich so weit: Trotz der verständlichen Nervosität absolvierte und gewann die deutsche Mannschaft das erste Spiel. Nach einer Niederlage im zweiten Spiel gegen
die später Zweitplatzierten des ganzen Turniers siegte sie im Spiel 3 mit einem 2:1 und erkämpfte sich somit Platz 2 der Gruppe.

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Der zweite Turniertag startete früh um 8 Uhr auf Court 73. Die Gegnerinnen zeigten sich ruhiger in der Ballkontrolle und noch aggressiver in den einzelnen Elementen und gewannen dadurch knapp die ersten beiden Spiele. Doch im letzten Spiel konnte unser Team noch einmal zeigen, was in ihm steckt und erkämpfte sich im Tiebreak mit einer starken Mannschaftsleistung verdient den Sieg.

Die Trainer forderten am Samstag noch mehr Freude am Spiel und das Zeigen von Emotionen nach erfolgreichen Aktionen, aber auch Aktivität, was auch direkt umgesetzt werden konnte. Mit einer starken Leistung als Team, gutem Durchhaltevermögen und dem Kampf um jeden Ball fuhren die noch jungen deutschen Spielerinnen den Gruppensieg mit dem bestmöglichen Tagesergebnis ein.

Zufrieden und stolz, aber auch mit bereits 3 Turniertagen in den Beinen, fieberte man schon dem letzten und entscheidenden Turniertag entgegen. Etwas holprig ging der erste Satz leider zugunsten der Gegner aus, aber so leicht gaben sich unsere Mädchen nicht geschlagen und gewannen souverän Satz 2. Jedoch musste das Team im letzten Satz knapp mit 11:15 die Niederlage des Spiels einkassieren und schied damit bedauerlicherweise, aufgrund des „Single Out“-Modus, schon aus dem Turnier aus. Letztendlich durften sie sich über einen 30. Platz von 70 teilnehmenden Mannschaften in der „Diamond Division“ * freuen.

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Die zum Teil leicht veränderten Volleyballregeln irritierten zwar anfangs etwas, aber sie ließen die Mädchen auch beweisen, dass sie anpassungsfähig und nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen sind. Am Ende waren alle mit der Gesamtleistung sehr zufrieden und froh, die Chance gehabt zu haben, an solch einem einmaligen Turnier Deutschland vertreten zu dürfen. Die Teilnehmerinnen sammelten viele Erfahrungen, knüpften neue Bekanntschaften mit Teams aus der ganzen Welt und entwickelten sich sportlich weiter. Zudem eröffnete das Turnier den Mädchen die Möglichkeit, später vielleicht einen Platz an einem College in den USA zu bekommen.
Die restlichen Tage, die den Spielerinnen in den USA noch verblieben, genossen sie, nutzten sie für Regeneration oder unternahmen tolle Aktivitäten in Florida. Dazu gehörten unter anderem der Besuch des Magic Kingdom und eine Airboattour.
Es war ein tolles Erlebnis und ließ alle Sportlerinnen viele neue Menschen kennen lernen und neue Erfahrungen, sportliche sowie soziale, sammeln.

Von unserer Schule nahmen Mia Kettner aus der A24, Lena Hoffman aus der 10c sowie Caroline Glatkowski, Alexandra Reinhold, Sandra König und Franca Merte aus der A23 an diesem unfassbaren Turnier und dieser tollen Reise teil./Franca Merte
*Diamond Division = 4 höchste von 9 Ligen

MEDAILLENREGEN BEI DER 135. DEUTSCHEN MEISTERSCHAFT IM BAHNRADSPORT

Vom 14.06.-19.06.2022 wurde im Sportforum Kaarst-Büttgen die 135. Deutsche Meisterschaft im Bahnradsport ausgetragen. Zahlreiche unserer Sportschüler nahmen daran teil und sicherten sich in den verschiedensten Ausdauer- und Sprintdisziplinen sehr gute Platzierungen, darunter einige Medaillen- und Titelgewinne.

In den ersten Tag der Meisterschaft startete man mit der Ausdauerdisziplin Einerverfolgung in verschiedenen Altersklassen und dementsprechend über verschiedene Distanzen. Attila Höfig war es, der schließlich mit einem starken 6. Rang und einer Zeit von 02:18,063 min über die 2000m in der männlichen Jugend U17 überzeugen konnte.

Am darauffolgenden Tag fuhr auch Miriam Zeise in derselben Disziplin mit 02:32,871 min bei den Juniorinnen der U19 auf Rang 7. Genauso belegte Jakob Vogt bei der Einerverfolgung über 3000m in dieser Altersklasse mit 03:27,608 min den 8. Platz.

Weiter ging es mit der 3000m Mannschaftsverfolgung der weiblichen und männlichen Jugend U17. Beide unserer Teams qualifizierten sich mit der viertschnellsten Zeit für das Finale um Rang 3 und Rang 4. Das Mixteam LV Brandenburg, Thüringen, Baden-Württemberg um Maya Ballhaus konnte nochmal einen drauflegen und dem anderen Team die Bronzemedaille wegschnappen.

Auf dieselbe Weise erkämpfte sich das Team Thüringen, bestehend aus Ben Burkhardt, Eric Meinberg, Attila Höfig und Enzo Albersdörfer, mit der insgesamt schnellsten Zeit im Finale die verdiente Bronzemedaille. Mit Silber in der 4000m Mannschaftsverfolgung legte das Team LV Thüringen der Elite Frauen nach. Zusammen mit zwei unserer ehemaligen Schülerinnen, Dorothea Heitzmann und Lena Charlotte Reißner, mussten sich Lara Röhricht und Tasia Ballhaus lediglich dem Team um Lisa Brennauer, der Weltrekordhalterin und Olympiasiegerin in dieser Disziplin, geschlagen geben. Benjamin Boos durfte sich mit seinem Team Projekt 2024 nach einem spannenden Finallauf ebenfalls über eine Silbermedaille in der 4000m Mannschaftsverfolgung der Elite Herren freuen.

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Außerdem wurde an diesem Tag die erste Kurzzeit-Disziplin, der Teamsprint in der U19, ausgetragen. Bei den Juniorinnen gingen gleich zwei Mannschaften für das Team Thüringen an den Start. Als Jüngste schaffte es Gwen Böttcher zusammen mit ihrer Trainingskollegin, Lara-Sophie Jäger vom Sprintteam Thüringen, auf einen hervorragenden 2. Platz. Celina Stier, Amy Weber und Lisa-Marie Zunke positionierten sich in 0:55,680 min auf Rang 6. Einen respektablen 5. Platz erkämpfte sich das Team der Junioren, welches mit zwei Sprintern, Benjamin Bock und Lucas Fiedler beide vom SSV Gera, und einem Ausdauerfahrer, Morice Osterman, die Stärken von Kurzzeit und Ausdauer kombinierte.

Den ersten Meistertitel konnten unsere Juniorinnen der U19, Helene Möller, Isabel Wollweber, Miriam Zeise und Seána Littbarski-Gray als Team Thüringen, in der 4000m Mannschaftsverfolgung am dritten Tag der Meisterschaft einfahren. Bereits in der Qualifikation setzten sie sich mit Abstand an die Spitze und konnten im Finale nicht nur ihre Position als Favoriten bestätigen, sondern sich auch nochmal auf 04:45,140 min steigern.

Für die Junioren der U19 verlief das kleine Finale in der 4000m Mannschaftsverfolgung leider nicht so glücklich. Connor Haupt, Morice Ostermann, Johannes Reißmann und Jakob Vogt positionierten sich in der Qualifikation noch auf Rang 3, unterlagen dann aber ganz knapp dem Team Sachsen und rutschten auf Rang 4.

Am Dienstag noch im Team unterwegs, mussten sich nun die Kurzzeitfahrerinnen der U19 einzeln im Sprint behaupten. Über die 200m fliegend qualifizierte sich Lara-Sophie Jäger mit der zweitschnellsten Zeit in 11,914 sec direkt für das Halbfinale, in welchem sie sich dann gegen ihre Teamkollegin Stella Müller durchsetzen konnte und das Finale erreichte. Dort musste sie sich nur ihrer ewigen Konkurrentin Clara Schneider geschlagen geben und erhielt Silber. Nach der erfolgreichen Vorlage der Juniorinnen wurde an diesem Tag außerdem noch der Teamsprint der Elite Frauen und Männer ausgetragen. Bei den Elite Frauen wagte man ebenfalls die Mischung von Sprint und Ausdauer, weshalb sich das Team Thüringen aus der Sprinterin Christina Sperlich sowie Lara Röhricht und Tasia Ballhaus zusammensetzte. Mit der bereits international erfolgreichen Fahrerin an der Spitze erreichten sie Rang 3. Das Männerteam mit Willy Weinrich und seinen drei Trainingskollegen vom Sprintteam Thüringen schaffte es ins Finale um Platz 1 und 2, in welchem sie dann ihren Rivalen aus Brandenburg unterlagen und Silber gewannen.

Derweil stellte sich die Jugend der U17 der für Sprinter anspruchsvollen Disziplin, dem 500m Zeitfahren. Gwen Böttcher fuhr in einer Zeit von 00:38,724 min auf einen zufriedenstellenden 5.Platz. Amy Weber und Celina Stier reihten sich knapp hinter ihr auf Rang 7 und Rang 8 ein. Mit einer Zeit von 00:33,575 min konnte Benjamin Bock glänzen und sich über seine Silbermedaille freuen. Ärgerlich war es für Lucas Fiedler, der sich mit lediglich einer Zehntelsekunde Rückstand auf den Gegner mit einem undankbaren 4. Platz zufrieden geben musste.

Den Auftakt am Freitag machten die weibliche und männliche Jugend der U17 mit den 200m fliegend als Qualifikation für die Sprintläufe. Mit 12,627 sec war Celina Stier die schnellste Thüringerin, triumphierte nach diesem erfolgreichen Einstieg schließlich auch im kleinen Finale über Gwen Böttcher, welche sie auf Rang 4 verwies, und durfte am Ende die Bronzemedaille entgegennehmen. Benjamin Bock und Lucas Fiedler trafen nach der 1. Runde im Viertelfinale aufeinander, welches Erstgenannter für sich entscheiden konnte. Genau wie seine weiblichen Mitstreiterinnen erreichte Benjamin das kleine Finale um Platz 3 und 4, verlor dieses aber leider gegen den Fahrer aus Cottbus.

Während der spannenden Zweikämpfe der Sprinterjugend fanden unter anderem die Wettbewerbe im Zeitfahren der U19 und Elite statt. Im 500m Zeitfahren der Juniorinnen U19 schaffte Lara-Sophie Jäger in einer Zeit von 00:36,547 min nach einer ganz knappen Entscheidung erneut den Sprung auf das Podium mit einem 3. Platz. Nachdem Jakob Vogt insgesamt bereits 30km im Punktefahren sammelte, reichte die Kraft in seinen Beinen noch aus, um die Distanz von 1000m zu bestreiten und in einer hervorragenden Zeit von 01:02,516 min den zweiten Meistertitel für Thüringen bei den Junioren zu gewinnen. Mit einer starken persönlichen Bestzeit von 01:01,471 min konnte sich Willy Weinrich gegen die erfahrene Konkurrenz der Elite Herren behaupten und über seine Silbermedaille freuen.

Den Abschluss dieses Tages bildeten die Ausdauerdisziplinen Ausscheidungs- und Punktefahren für die Juniorinnen der U19 und die männliche Jugend U17. Isabel Wollweber überzeugte mit einem tollen 5. Platz und Helene Möller fuhr auf Rang 8. Über 60 Runden mit 6 Wertungen sammelten dann Seána Littbarski-Gray 6 Punkte, Isabel Wollweber 5 Punkte und Miriam Zeise 2 Punkte. Damit belegten sie die Plätze 5, 6 und 8. Attila Höfig, der sich mit 10 Punkten im Vorlauf für das Finale qualifiziert hatte, erreichte am Ende 3 Punkte, was einen 8. Platz für ihn bedeutete.

Erneut läuteten die Sprintqualifikationen den nächsten Wettkampftag ein. Mit 10,157 sec ging es für Willy Weinrich in die 1. Runde und anschließend in das Viertelfinale, wo er sich seinem Teamkollegen Mark Jurczyk geschlagen geben musste und Rang 6 belegte.

Gwen Böttcher fuhr im Keirin der U17 souverän bis in den Finallauf und wurde dafür mit einer verdienten Silbermedaille belohnt. Celina Stier erreichte durch den Hoffnungslauf ebenfalls noch das Finale und setzte sich auf Platz 6. Im Keirinfinale der männlichen Jugend belegte Benjamin Bock einen starken 4. Platz. In dieser Disziplin konnte auch Lara-Sophie Jäger wieder auftrumpfen mit einem 2. Platz in der U19.

Am Ende des Tages gab es für Jakob Vogt diesmal einen 5. Platz im Ausscheidungsfahren der U19 und Lara Röhricht fuhr mit ihrer Partnerin Dorothea Heitzmann im Madison der Elite Frauen auf einen starken 4. Platz.

Am Sonntag, dem letzten Tag der Meisterschaft, standen im Keirin der Männer, sowie Omnium und Madison der Schüler der U15 noch wichtige finale Entscheidungen aus. Nach mehreren erfolgreich absolvierten Läufen konnte Willy Weinrich als jüngster Starter im Keirinfinale einen zufriedenstellenden 6. Platz erreichen. Beim Omnium in der U15 platzierten sich unsere Sportschüler Felix Jerzyna und Raul Esch nach vier Wettbewerben in der Gesamtwertung auf Rang 6 und 7. Danach waren sie nochmal im Doppelpack unterwegs, sammelten 16 Punkte im Madison und bekamen dafür die verdiente Bronzemedaille überreicht, ein schöner Abschluss der medaillenreichen Deutschen Bahnradmeisterschaft. Herzlichen Glückwunsch!

Nun heißt es Kräfte sammeln für den nächsten Höhepunkt auf der Bahn gleich zu Beginn der Sommerferien: die Europameisterschaft der Junioren/U23 in Anadia, Portugal. Viel Erfolg! /ab

Fotos von Carina Endlein und Frank Mölders

Valentin Brenner mit WM-Norm im Weitsprung

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Beim Abendsportfest des Erfurter LAC segelte unser Sportschüler Valentin Brenner auf ausgezeichnete 7,56m im Weitsprung.

Diese Weite, mit der er die Spitzenposition in Deutschland in der MJ U20 eingenommen hat, liegt einen Zentimeter über der Norm für die U20-Weltmeisterschaften, die Anfang August in Cali/Kolumbien ausgetragen wird.

Sollte Valentin bei der Junioren-Gala am ersten Juliwochenende in Mannheim zu den zwei Besten gehören, dürfte ihm der Platz bei der WM nicht mehr zu nehmen sein, da bisher kein anderer deutscher Springer die Norm geschafft hat.

So könnte neben Benedikt Wallstein, der bei der U18-Europameisterschaft in Jerusalem starten wird, hier ist Hanna Räpple Ersatzläuferin über die 100m, ein weiterer Erfurter Sportschüler unser Land im Nachwuchsbereich international vertreten. Wir drücken jedenfalls die Daumen!/am

Thüringer Schwimmerinnen mit persönlichen Bestzeiten bei den Deutschen Meisterschaften im Schwimmerischen Mehrkampf

Am vergangenen Wochenende ermittelten die 11- und 12-jährigen Schwimmerinnen und Schwimmer ihre Deutschen Meister im „Schwimmerischen Mehrkampf“.

Aus Thüringen qualifizierten sich zwei Sportlerinnen der 5. Klasse des Erfurter Sportgymnasiums „Pierre-de-Coubertin“ und so reiste die kleine Delegation, bestehend aus Luise Adelt (SV-Gera), Sofia-Marie Hinz (SSV Bad Salzungen) und TSV-Landestrainer Erik Hanold voller Vorfreude nach Dresden.

Für die beiden jüngsten Schwimmerinnen des Thüringer Landesstützpunktes waren es die ersten Deutschen Meisterschaften überhaupt. In diesem Alter wird vom Spitzenverband besonderer Augenmerk auf die Vielseitigkeit gelegt – 5 Wettkämpfe sind an 3 Tagen zu absolvieren. Über 400 m Freistil und 200 m Lagen müssen sich alle Schwimmer durchkämpfen und zusätzlich in ihrer jeweiligen „Speziallage“ die 100 m, 200 m und die 50 m (nur Beinbewegung) absolvieren. Doch durch die ausgezeichnete Verflechtung von Training und Unterricht an der Erfurter Eliteschule des Sports waren Sofia und Luise gut vorbereitet für ihre erste ganz große Herausforderung.

Das erste Mal Deutsche Meisterschaften – da ist die Aufregung vor dem Start besonders groß. Dies führte bei Luises erstem Start leider zu einer „verkrampften“ Schwimmtechnik, so dass sie leider ihr Potential nicht ganz abrufen konnte. Doch sie konnte diesen Misserfolg schon fast professionell in Motivation umwandeln und bereits beim zweiten Start mit der achtbesten Zeit unter die Top 10 ihres Jahrgangs schwimmen. Dies gab ihr weiteren Auftrieb, so dass sie in ihrem letzten Rennen sogar zum ersten Mal über 200m Lagen die 3-Minuten-Marke unterbieten konnte.
Sofia begann sofort mit einem sehr starken ersten Rennen, kämpfte auch in ihrer schwächsten Disziplin (50m KraulBeine) mutig um jeden Punkt und schwamm von Bestzeit zu Bestzeit. Besonders beherzt begann sie dann ihren letzten Wettkampf – musste aber über 200 m Lagen ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen.

Am Ende standen jeweils 4 persönliche Bestzeiten, Rang 14 für Luise Adelt in der Rückenwertung und Platz 16 für Sofia-Marie Hinz in der Freistilwertung zu Buche.

 „Die errungenen persönlichen Bestzeiten sowie die mutige, konzentrierte und fast schon professionelle Einstellung zu dieser großen Herausforderung sind eine ausgezeichnete Basis für die weitere Entwicklung der beiden Mädchen. Wenn Sofia und Luise so engagiert weitertrainieren, ist im nächsten Jahr ein großer Schritt nach vorn möglich.“ gibt sich Landestrainer Erik Hanold optimistisch./E. Hanold

Jette Duda und Carmen Berndt bei der U18-Weltmeisterschaft unterwegs

Handball gibt es nicht nur unterm Hallendach. Früher wurde es auf dem Großfeld im Stadion gespielt und seit geraumer Zeit existiert neben dem Hallenhandball auch Beach-Handball.

Zwei Schülerinnen unseres Sportgymnasiums haben es in die Beachhandballnationalmannschaft der U 18 geschafft, die gerade in Heraklion/Griechenland um die Weltmeisterschaft gespielt hat. Carmen Berndt als Torhüterin und Jette Duda als Rückraumspielerin, beide Schülerinnen der A 23, waren erfolgreich in Griechenland im Einsatz. Nach Platz 4 bei der U 17-Europameisterschaft im vergangenen Jahr war das der nächste Höhepunkt für die Erfurter Sportschülerinnen.

In den Gruppenspielen gab es nach Siegen gegen Rumänien und Frankreich eine Niederlage gegen Argentinien. Allerdings konnte man sich trotzdem für die Hauptrunde qualifizieren.

In der Hauptrunde gelang anfangs ein klarer Sieg gegen Gastgeber Griechenland, bevor ohne Satzverlust auch die favorisierten Niederländerinnen geschlagen werden konnten.

Damit stand schon vor dem letzten Hauptrundenspiel gegen Puerto Rico der Einzug ins Viertelfinale fest. Dieses wurde dann auch souverän mit 2:0 gestaltet.

Im Viertelfinale gab es ein enges Spiel gegen Polen. Letztendlich wurde es mit 1:2 verloren, sodass die Platzierungsspiele um die Plätze 5-8 zu bestreiten waren.

Nach einer abermaligen knappen Niederlage gegen Argentinien (1:2) konnte die nächste südamerikanische Mannschaft, Brasilien, mit 2:1 geschlagen werden.

Damit beendeten Carmen Berndt und Jette Duda als Spielerinnen der deutschen Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft auf Platz 7 und konnten mit vielen schönen Eindrücken die Heimreise antreten/am

Leichtathleten überzeugen bei DLV U18-Gala in Walldorf

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Als letzter Nominierungswettkampf vor den U18-Europameisterschaften in Jerusalem(Israel) war die Gala am Wochenende in Walldorf angesetzt.

Mit der entsprechenden Norm und Platz 1 oder 2 wird man Anfang Juli bei der EM dabei sein.

Souverän entledigte sich Benedikt Wallstein dieser Aufgabe. Als schnellster Sprinter Deutschlands seiner Altersklasse angereist, untermauerte er seine Spitzenstellung mit zwei eindrucksvollen Siegen und absoluten Top-Zeiten. So gewann er die 100m in 10,49s und dominierte auch die 200m in 21,25s. Damit blieb er nur knapp über seinen Bestzeiten und kann schon einmal für Jerusalem packen.

Aber auch die Sprintzeiten von Hanna Räpple sprechen für die Sprinthochburg Erfurt. Über 100m pulverisierte sie bei idealen Bedingungen ihre Bestzeit und lief erstmals unter 12s. Am Ende standen tolle 11,87s und Rang 3 im Ergebnisprotokoll, denen sie noch eine 24,86s und Platz 7 über 200m folgen ließ.

Auch über die Hindernisse konnten unsere Erfurter Läufer glänzen. Emma Herwig hätte ihre Bestzeit über 2000m Hindernis um 5s auf 6:59,43 min steigern können, womit sie ihren eigenen Landesrekord verbessert hätte. Dummerweise fehlte ein Hindernis im Rennen, sodass die Zeiten des Laufes nicht in die Bestenlisten aufgenommen werden konnten.

Über die gleiche Distanz der Jungs steigerte sich Karl Geburek als Drittplatzierter auf 6:11,13 min. In seinem Schlepptau kamen auch Fabio Schönfeld in 6:13,16 min als Viertplatzierter, Jonathan Enders in 6:21,77 min als Fünfter und Ben Frerichs in 6:24,80 min auf Rang 7 zu neuen Bestzeiten.

Schließlich beendete Verena Wesser das Hammerwerfen mit 52,18m auf Rang 6.

Die besten Erfurter Leichtathleten der U18 scheinen für die kommenden Aufgaben im Sommer gerüstet./am

News – News – News – News

Berufsberatung im Regelschulteil

In den vergangenen Tagen organisierte die Handwerkskammer einen Informationsstand auf dem Schulhof des Sportgymnasiums. Hier konnten sich die Schüler des Regelschulteils wichtige Tipps für ihre spätere berufliche Entwicklung holen und sich umfassend beraten lassen.

Präsentation der Projektarbeiten

Im Rahmen der Prüfungen für den Realschulabschluss fanden am vergangenen Donnerstag die Präsentationen der Projektarbeiten der Klasse 10 statt. Dabei wurde Bilanz der fast einjährigen Arbeit gezogen. Gleichzeitig präsentierten die Schüler ihre Ergebnisse vor jüngeren Regelschülern.

Seit einigen Jahren sind die Themen sehr aktuell und vor allem praxisbezogen. So wurde zum Thema “Plastikfreies Leben-Realität oder Utopie?” geforscht, untersuchte man ätherische Öle in Hinblick auf ihren Einsatz für Schule und Sport, beschäftigte man sich mit veganer und vegetarischer Ernährung und diskutierte in einem Streitgespräch über das Auto der Zukunft.

Alle Schüler konnten ihre Projektarbeit erfolgreich abschließen und werden sich ab Montag den schriftlichen Realschulprüfungen stellen./am

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen

Schwimmer des Erfurter Sportgymnasiums gewinnen 4 Gold-, 2 Silber- und 5 Bronzemedaillen und viele Finalteilnahmen (entspricht Top 8 in Deutschland)

Nachfolgender Link führt zu den Medaillengewinnern der Meisterschaften:

https://sportgymnasium-erfurt.edupage.org/elearning/ruqjzfpv?z%3A%2FmvnEG1JeXLOMF0A6NqJyy7JWPlrQp3WFl8TMt3HWQKzTVRtg9eWw%2FxLEnEVW4cS

Gleich der erste Tag bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin begann mit einem Paukenschlag – Franz Ahnert (10b, Erfurter SSC) gewann über seine Paradestrecke 200 m Schmetterling die Goldmedaille in der phantastischen Zeit von 2:02,71 Minuten. Mit dieser schwamm er einen neuen Thüringer Altersklassenrekord und verpasste den Deutschen Altersklassenrekord nur um 1 Sekunde!

Über 50 m Brust konnten auch Pascal Fischer (A23, SV Gera) und Louis Bauer (9b, SG Gotha-Arnstadt) im Finale mit den Plätzen 5 und 6 überzeugen!

Jonas Levin Reuther (6b, WSG Jena Lobeda) verbesserte seine Bestzeit im Finale über 100 m Freistil um fast eine Sekunde auf 59,32 Sekunden und belegte einen starken 7. Platz bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften!

Nach der Goldmedaille von Franz Ahnert zu Beginn errangen die Schwimmer am 2. Wettkampftag weitere 4 Medaillen:

Jonas Levin Reuther gewann Gold über 100m Rücken in neuer persönlicher Bestzeit 1:04,18 Minuten,

Franz Ahnert fischte unerwartet Bronze über 100m Rücken aus dem Wasser und musste sich über die kürzeste Schmetterlingstrecke nur einem US-amerikanischen Schwimmer geschlagen geben.

Oskar Schildknecht (A24, ESSC) musste über 100m Rücken leider seinem sehr mutigen Anfangstempo Tribut zollen und sich mit Bronze zufrieden geben.

Die weiteren Finalplatzierungen:

Louis Bauer belegte im Finale über 200 m Lagen einen starken 6. Platz in einer Zeit von 2:17,32 Minuten.

Für Lale Präger (7b, Erfurter SSC) war die Finalteilnahme über 400m Freistil an sich schon ein großer Erfolg – in 4:44,59 Minuten wurde sie hervorragende Achte.

Jonas Levin Reuther nutze sein Finale über die 50m Schmetterling zum “warmschwimmen” und belegte in 30,19 Sekunden ebenfalls den 8. Platz – um dann eine reichliche Stunde später seine erste Goldmedaille bei Deutschen Jahrgangsmeisterschaften zu gewinnen!

Drei „pulverisierte“ Bestzeiten sind die Ausbeute des dritten Wettkampftages:

Über 400m Lagen verbesserte Ian Meinhardt (8b, SV Meininger Wasserfreunde) seine Bestzeit gleich um 6 Sekunden auf 4:54,05 Minuten und belohnte sich mit einem hervorragenden 4. Platz.

Über 100m Brust schafften auch Pascal Fischer und Louis Bauer (SG Gotha-Arnstadt) den Sprung ins Finale. Beide verbesserten ihre Bestzeiten um jeweils ca. 1,5 Sekunden und konnten damit in ihren Altersklassen die Plätze 5 und 6 belegen.

Über 50m Rücken konnten die Thüringer Schwimmer am vierten Wettkampftag 3 Medaillen aus dem Becken fischen.

Jonas Levin Reuther verbesserte sich im Finale um 0,5 Sekunden zum Vorlauf und wurde mit seinem zweiten Titel im Jahrgang 2009 belohnt.

Schmetterlingsspezialist Franz Ahnert überzeugte auch in der Rückenlage und gewann seine zweite Bronzemedaille in einer Zeit von 26,92 Sekunden.

Oskar Schildknecht verpasste um den Hauch von 0,06 Sekunden die Goldmedaille und belegte mit neuem Thüringer Landesrekord der offenen Klasse (26,50 Sekunden) ebenfalls den dritten Platz.

Pascal Fischer konnte sich im Finale mit einem phantastischen Endspurt noch einmal um fast 3,5 Sekunden steigern. Für 2:23,37 Minuten wurde er mit der Bronzemedaille und einem neuen Altersklassenrekord der AK 18 belohnt!

Louis Bauer komplettierte das erfolgreiche Auftreten des Thüringer Teams mit Platz 7 im Jahrgang 2007 in einer Zeit von 2:29,55 Minuten.

Über 800m Freistil belegte Lale Präger in 9:43,42 Minuten einen tollen 8. Platz.

Auch am fünften und letzten Wettkampftag bewiesen die Schwimmer, dass sie zur deutschen Spitze gehören:

Franz Ahnert errang über 100m Schmetterling die Silbermedaille und musste sich lange Zeit in Führung liegend erst auf den letzten Metern dem bereits erwähnten US-amerikanischen Supertalent Kaii Liam Winkler geschlagen geben. Trotzdem unterbot er in 55,27 Sekunden erneut den bisherigen Thüringer Altersklassenrekord!

Franz war somit mit 5 Medaillen der erfolgreichste Medaillensammler Thüringens: 1x Gold, 2x Silber und 2x Bronze!

Im Finale über 200m Rücken konnte Lale Präger ihre Vorlaufzeit leider nicht verbessern und belegt in 2:34,06 Minuten den 8. Platz.

Nur 0,03 Sekunden fehlten Jonas Levin Reuther über diese Strecke zu Bronze. Nach 2 Goldmedaillen auf den kürzeren Rückenstrecken belegt er in 2:22,36 Minuten den undankbaren 4. Platz.

Unsere jüngsten Teilnehmer des Jahrgangs 2009, die das erste Mal bei einer Deutschen Jahrgangsmeisterschaft starten durften, können stolz auf ihre Leistungen sein!

Zum Abschluss noch ein Paukenschlag:

Oskar Schildknecht gewann mit neuem Thüringer Landesrekord in 2:02,55 Minuten über die 200m Rücken des Jahrgangs 2005 die Goldmedaille; diese Zeit liegt zudem nur 1 Sekunde über dem Deutschen Altersklassenrekord!

Diese Wahnsinns-Leistung wurde sogar auf der Internet-Seite des DSV extra hervorgehoben:

Ebenfalls mit starken kämpferischen Leistungen glänzten weitere Schwimmer des Erfurter Sportgymnasiums – auch wenn sie nicht die Finalläufe erreichten:

Matilde Imme (9b, Erfurter SSC) kämpfte sich über die längste Strecke und konnte mit einer neue Bestzeit in 18:19,59 Minuten über 1500m Freistil den 10. Platz belegen.

Charlotte Penz (A24, Eisenacher SSV) hatte in dieser Saison viel mit krankheitsbedingten Trainingsausfällen zu kämpfen, startete aber trotzdem auf 3 Strecken und errang die Plätze 18, 20 und 25.

Kilian Präger (10b, SSV Erfurt Nord) belegt mit einer Zeit von 2:18,30 Minuten über die 200 m Rücken den 20. Platz.

Ludwig Imme (6b, Erfurter SSC) startete nach kürzlich überstandener Krankheit auf 3 Strecken, kämpfte sich an seine Bestzeiten heran und belegte dadurch die Plätze 24, 27, 28.

Mit letztendlich insgesamt 4 Gold-, 2 Silber- und 5 Bronzemedaillen, 2 Thüringer Landesrekorden, 3 Thüringer Altersklassenrekorden und 16 weiteren Finalteilnahmen konnten die Schwimmerinnen und Schwimmer des Sportgymnasiums Erfurt zufrieden nach Hause fahren.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer zu diesen tollen Leistungen! Erik Hanold

Folgende Presseartikel sind zu diesem Ereignis zu empfehlen:

https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/goldener-dm-auftakt-franz-ahnert-in-rekordzeit-zum-titel-id235443207.html

https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/schwimm-dm-start-ziel-sieg-fuer-ruecken-talent-reuther-id235460561.html

https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/goldener-abschluss-schildknecht-schwimmt-junioren-em-norm-id235473321.html

International Swim Cup – Schwimmer des Landesstützpunktes fahren zum Kräftemessen nach Bayern

Zum zweiten Mal nach 2020 wurde nach coronabedingter Zwangspause am Wochenende 21./22.05.2022 der Internationale Swim Cup in Ingolstadt ausgetragen. Eine spannende Veranstaltung war zu erwarten, auf die sich mehrere hunderte Aktive aus Deutschland und dem europäischen Ausland freuten. Auf Distanzen zwischen 50 und 1.500 Metern in verschiedenen Disziplinen konnten Nachwuchssportler und Profis Erfahrungen sammeln, um Erfolge und Geldprämien ringen und dank dem Sponsor Aquafeel auch Sachpreise erkämpfen.

Die Schüler des Sportgymnasiums Erfurt wollten sich mit den starken Schwimmern u.a. aus Bayern messen und reisten bereits am Freitag motiviert an. Für die Schüler der Klassen 5 und 6 sollte es eine Chance zum Erfahrungen sammeln außerhalb des eigenen Bundeslandes sein, denn pandemiebedingt war das in den letzten 2 Jahren nicht möglich. Trotz aller Aufregung gelang es den Schwimmerinnen der Jahrgänge 2010 und 2011 auf allen Strecken in den Top Ten Plätzen zu landen. Siiri Kuntze (DLRG Weimar) und Antonella Stäblein (Erfurter SSC) standen im Jahrgang 2010 auf dem Siegertreppchen in verschiedenen Disziplinen und verpassten einen Sieg nur knapp. Litonya Möbius (WSG Jena-Lobeda) erreichte gute Platzierungen und mit dem vierten Platz verfehlte sie eine Medaille nur knapp. Für den Jahrgang 2011 gingen Sofia-Marie Hinz (SSV Bad Salzungen) und Luise Adelt (SV Gera) sehr erfolgreich an den Start. Die Top 3 Platzierungen waren garantiert, mit Doppelsiegen über die 50m Rücken und 50m Schmetterling konnten sie die Konkurrenz beeindrucken.

Für die Mädchen der Jahrgänge 2007 bis 2009 hieß es am Ende: es konnte die Teilnahme an allen Finalläufen gesichert werden. Über 100m Schmetterling und 100m Rücken erkämpfte sich Klara-Louise Herrmann die Finalteilnahme, über 100m Brust Marie Strasilla (beide Erfurter SSC) und über 100m Freistil Liv Kari Helmecke (SG Gotha-Arnstadt).

Liv Kari Helmecke war im Jahrgang 2009 insgesamt sehr erfolgreich am Start. Mit 3x Gold und 2x Bronze sowie der Teilnahme am 100m-Freistil–Finallauf der Jüngeren hat sie nach längerer Verletzungspause Bestleistungen zum Teil deutlich gesteigert und in einigen Disziplinen Zeiten geschwommen, die für eine Teilnahme an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften ausreichen würden. Über die 200m Rücken hat sie die schnellste Zeit aller Teilnehmerinnen jahrgangsübergreifend erreicht.

Bei den Jungen ist Nathanael Czwienczek (1. SK Greiz von 1924) mit einem klaren Ziel vor Augen angereist. Eine neue Bestzeit über 100m Schmetterling schwimmen und damit ins Finale einziehen. Im Vorlauf hat er das Ziel umgesetzt und konnte im Finale mit entsprechendem Kampfgeist den Sieg erringen. Mit einem Sachpreis der Firma Aquafeel im Gepäck ging es für ihn zurück nach Hause. Dieses Erlebnis wurde untermauert von neuen Bestzeiten in weiteren Disziplinen.

Paul Felix van Kampen (Erfurter SSC) verpasste die Finalteilnahme über 100m Brust ebenso knapp wie Alessandra Keck (DLRG Weimar) über 100m Rücken. Sie konnte aber nach der dadurch größeren Erholungspause ihre Bestzeit über 400m Freistil zum Abschluss noch steigern.

Für den Jahrgang 2006 war Kilian Präger (SSV Erfurt-Nord) am Start. Mit der geschwommenen Bestzeit über 100m Rücken im Vorlauf sicherte er sich die Finalteilnahme bei den Profis und konnte hier die gerade erst aufgestellte Bestzeit erneut steigern. Zum Abschluss gelang ihm der Sprung auf Platz 3 über die 200m Freistil mit einer Steigerung seiner bestehenden Bestzeit um mehr als eine Sekunde.

Die Schwimmer des Sportgymnasiums Erfurt gehörten zu den erfolgreichsten Teilnehmern und haben den Landesstützpunkt Thüringen sehr gut vertreten.

Nach dem Wochenende bleibt neben den persönlichen Erfolgen ein Wettkampf in Erinnerung, den die Veranstalter im attraktiven Sportbad von Ingolstadt für die Schwimmer perfekt organisiert haben und der damit nicht nur Anstrengungen abforderte, sondern auch jede Menge Spaß bereitet hat./Erik Hanold