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JtfO-Handball: Im Bundesfinale trotz Handycaps gut geschlagen

Die Mädchen des Sportgymnasiums “Pierre de Coubertin” (zu 100% Mitglieder des THC) haben als Landessieger Thüringen ihre Schule beim Bundesfinale würdig vertreten. Nach den Spielen der Vorrunde gegen Hamburg (8:5), Bayern (11:5) und Brandenburg (6:8) erreichten sie als Gruppenzweiter die Zwischenrunde. Dort unterlagen die Mosebach-Schützlinge, die in Berlin von Evi Röhner (lange beim THC aktiv) betreut wurden, Mecklenburg-Vorpommern (6:8) und erreichten gegen Schleswig-Holstein ein 9:9-Remis. Im Spiel um Platz 5 besiegten die Thüringerinnen das Landesgymnasium Sport Leipzig mit 11:8.Weiterlesen

DHB-Sichtung vom 02. 02. – 05.02.2017 der Landesauswahl weiblich 2002/03 in Kienbaum mit kleinem Achtungserfolg!

Im Gegensatz zum Länderpokal in Göppingen, bei dem unsere  Landeswahl W 00/01 kein Spiel gewinnen konnte, sah das Gesamtergebnis der Sichtung schon etwas freundlicher aus, auch wenn immer noch große Reserven in vielen Bereichen zu erkennen sind.

Die jüngeren Spielerinnen die schon zum Länderpokal mit aushelfen mussten, profitierten von den gesammelten Erfahrungen und konnten sich in ihrem Jahrgang 2002 deutlich besser in Szene setzen. Am Donnerstag um 07.00 Uhr startete die Landesauwahl mit 12 Mädchen in Richtung Kienbaum. Nach dem Mittagessen  starteten alle Mannschaften mit den Koordinations- und Konditionstests (20mSprint, Jump & Reach, Achterlauf, Reaktivtest, Ballfluggeschwindigkeit, Standweitsprung, Bodenturnen, Torhütertest). Die Testwerte für Shuttle-Run und Liegestütz wurden im Vorfeld an den DHB übermittelt. Der 2. Schwerpunkt am Anreisetag  waren die Grundübungen A+B laut Testmanual.Weiterlesen

THC – A-Jugendbundesliga: Noch 6 Plätze zu vergeben

THC-ADie A-Jugendmannschaft des Thüringer HC hat sich mit dem zweiten Platz im ersten Qualifikationsturnier die Chance gesichert, um sich für einen der  noch offenen sechs Plätze der A-Jugendbundesliga 2016/17 zu qualifizieren. Am kommenden Wochenende fällt die Entscheidung.

THV-Trainer Wolfgang Mosebach, der auch die Vereinsmannschaft trainiert und betreut, stand uns vor diesem letzten entscheidenden Wettkampf seiner A-Jugend für ein Kurzinterview zur Verfügung.Weiterlesen

Sportgymnasium startet zur Schul-WM in Rouen

Am Freitag (10.03.2016) starten die Mädchen des Sportgymnasiums “Pierre de Coubertin” zu ihrer wohl spannendsten Wettkampfwoche der Saison. Alle zwei Jahre ermitteln die besten Schulmannschaften der Länder den “Schul-Weltmeister”. Die Mannschaft des Sportgymnasiums setzt sich zusammen aus Spielerinnen, die in der WJB bzw. der A-Jugend-Bundesliga für den Thüringer HC starten.

Die Gruppenauslosung brachte als Auftaktgegner gleich den Gastgeber. Am Samstag, d. 12. März  treffen der deutsche und der französische Vertreter aufeinander.

Wir werden hier über die Ergebnisse unserer Mädels in Wort und (hoffentlich auch) Bild berichten und drücken Trainer Wolfgang Mosebach und allen seinen Mädels die Daumen für die schwere Aufgabe.

Das kleine WM-Tagebuch führen Andrea Germer-Breitbarth und Christian Bucklitsch

Freitag, den 11.März – Gut angekommen und schon eingelebt

Wir sind nach über 10stündiger und 900 km langer Fahrt gut in der Normandie angekommen. Nach dem Einchecken
beim Veranstalter und im Hotel gab es dann das Abendessen und nun erholen wir uns vom langen Sitzen und werden
hoffentlich recht schnell zur Nachtruhe kommen.

Morgen schon um 6:45 ist Frühstück und dann geht es per Shuttlebus in zur Halle. Von 8 – 9 Uhr bleibt dann Zeit für
eine bestmögliche Vorbereitung auf unser erstes Spiel gegen Gastgeber Frankreich.

Die Stimmung unter den Mannschaften im Hotel ist gut und die Mädels haben auch schon erste Kontakte zu anderen Nationen aufgenommen.

Samstag, d. 12.März  – Startsieg bringt erstes Erfolgserlebnis

Trotz der strapaziösen Anreise gelang unseren Mädchen im Auftaktspiel gegen Gastgeber Frankreich ein 16:12 Sieg. Glanzstück in der Partie war die Abwehrarbeit. Die Abwehr und Torhüterin Ela Szott ließen 15 Minuten kein Feldtor zu. Jetzt bleibt etwas Zeit zur Regeneration und zur Vorbereitung auf das morgige Spiel gegen Katar.

Sonntag, d. 13. März – Sieg im zweiten Spiel

Deutschland – Katar  30:4 (16:0)

Heute wurden Lola und Franziska krankheits- und verletzungsbedingt geschont. Morgen in den beiden entscheidenden Spielen um die Gruppenplatzierung wollen beide gern wieder dabei sein. Am Nachmittag hatten unsere Mädchen spielfrei und nutzten die Gelegenheit mal beim Wettbewerb der Jungen das Spiel Deutschland gegen Israel  anzuschauen.

Montag, den 14.März –  Gegen die stärksten Teams der Gruppe

Ungarn und die Niederlande boten gegen Katar starke und konzentrierte Leistungen an – im direkten Duell ließ Ungarn den Oranjes allerdings beim 32:17 keine Chance.

Es kam wie erwartet. Ungarn war für unsere Mädchen “eine Nummer zu groß”. Wir mussten uns mit 17:34 klar geschlagen geben und  hofften, auf unsere Kraftreserven im letzten entscheidenden Spiel um noch den zweiten Gruppenplatz zu belegen.

Leider gab es am Ende kein Happy-End. Nachdem wir in der ersten Hälfte gut gegen die Niederlande im Spiel blieben, mussten wir kurz vor dem Pausenpfiff eine Rote Karte für Franziska Bachmann verkraften, die einen Tempogegenstoß nicht sauber abwehren konnte. Nach dieser Aktion kippte das Spiel und am Ende lagen wir mit 19:22 hinten. Eine bittere Niederlage, die auch das Ende der Hoffnungen auf einen Platz unter den besten 8 bedeutet.

Dienstag, den 15.März –  Ruhetag, Gelegenheit zum Regenerieren

Wir nutzten die Gelegenheit, die Stadt Rouen, die für 40 Mädchen- und Jungenmannschaften als WM-Gastgeber fungiert, besser kennenzulernen. Zwei jugendliche Stadtführer führten uns zwei Stunden, ausgehend vom Wahrzeichen der Stadt, der Kathedrale von Rouen aus dem 11.Jahrhundert, durch die mittelalterliche Altstadt und erläuterten uns die architektonischen Besonderheiten. Nach dem Mittagessen gab es Freizeit und die Mädels waren in einem großem Einkaufszentrum shoppen. Am Abend gab es das Treffen der Nationen, wo sich jedes Land kulturell und kulinarisch vorgestellen durfte. Hier gilt ein großes Dankeschön dem Fleischmarkt Aschara – der uns mit allerlei Spezialitäten versorgt hat.

Mittwoch um 10.40 Uhr spielen wir gegen Bulgarien. Die Zielstellung ist klar, man möchte mit Platz 9  nach Hause kommen. Am Nachmittag schauen wir uns dann gemeinsam das Viertelfinalspiel der Jungen gegen Österreich an.

Mittwoch, den 16.März –  Jetzt gilt es, Kampf um bestmögliche Platzierung

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Helena Weise nutzt die Chance zum Torwurf .. 30:15 besiegt Deutschland Bulgarien.

Das erste Spiel in der Platzierungsrunde gegen Bulgarien lief gut. Am Ende konnten unsere Mädels die Fläche  mit einem 30:15 als Sieger  verlassen.
Nun gilt es gleich an den nächsten Schritt zu denken. Am Donnerstag geht es gegen Österreich, das durch den Bundessieger ORG Maroltingergasse Wien vertreten wird.

Donnerstag, den 17.März –  Gegen Österreich die Chance auf Platz 9 vergeben

Österreich – Deutschland 22:17 (13:6)

Unsere Mannschaft startete denkbar schlecht in die Partie. Beim Stand von 1:5 musste Trainer Wolfgang Mosebach die erste Auszeit nehmen. Das wirkte – in der Folge arbeiteten sich die Mädels heran. (5:7,   6:8) Aber dann klappte im Angriff lange Zeit nichts und die Wienerinnen konnten mit einem 5:0-Lauf  bis auf 6:13 enteilen. Starke Paraden von Ela Szott brachten jetzt noch einmal Hoffnung ins Spiel. Deutschland kam noch mehrfach auf drei Tore heran. (13:16,  15:18) Am Ende gab es dann den verdienten Sieg Österreichs, das am Freitag Brasilien besiegte (bezwang Frankreich mit 19:10) und um Platz 9 spielt. Unser Team muss morgen noch einmal gegen Frankreich ins Rennen. Der Lohn im Siegfall wäre Platz 11.

Freitag, den 18.März –  Abschied mit starker Leistung

Deutschland – Frankreich 32:13 (16:4)

Das zweite Aufeinandertreffen mit dem Gastgeber sollte die Entscheidung um Platz 11 bringen. Mit einem Blitzstart (5:1) und einer wiederum starken Abwehr und einer hellwachen Ela Szott im Tor schaffte unsere Mannschaft einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Mit dem 32:13 verabschiedete sich die Mannschaft des Sportgymnasiums “Pierre de Coubertin” aus der diesjährigen Schul-WM. Am Nachmittag waren die Mädels nochmal in der Halle. Sie erlebten ein super spannendes Finale der Jungen – Frankreich vs. Türkei und feierten mit den Jungs aus Berlin die Bronzemedaille.

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Das Trainerfazit von Wolfgang Mosebach:

7 Spiele – 4 Siege und 3 Niederlagen!

Mit einer der stärksten Vorrundengruppen, unter anderem dem späteren Weltmeister Ungarn und Gastgeber Frankreich, dazu den Niederlanden als unbekannte Größe, konnte man im Vorfeld nicht mehr erwarten. Unsere Kaderdecke war mit nur neun Feldspielerinnen und einer Torhüterin mehr als dünn. Nach dem erfolgreichen Auftakt gegen Frankreich, wäre aber durchaus den zweiten Platz möglich gewesen, bei Ausnutzung aller Reserven und einem für so ein Turnier ganz wichtigen Einspielen der gesamten Mannschaft. Dazu kam es aber leider nicht, weil Verletzungen, Krankheit und auch eine rote Karte mit Sperre für das kommende Spiel, keinen Rhythmus möglich machten. Immer wieder kam es zu Ausfällen und somit zu Umstellungen.

Auch die Leistungsträger hatten mit Leistungsschwankungen zu kämpfen, was letztlich auf einen Kräfte- und somit auch Konzentrationsverlust zurückzuführen ist.

Das erklärte Ziel, einstelliger Tabellenplatz, konnte somit leider nicht erreicht werden, auch wenn im abschließenden Spiel noch einmal alle Kräfte mobilisiert wurden und somit auch ein zufriedenstellender Abschluss für das Team erreicht wurde.

Das Gesamtniveau zu den bisherigen WM-Teilnahmen (Dänemark, Portugal) ist deutlich angestiegen und man sieht, dass sich Leistungszentren, Verbindung Schule und Handball, durchsetzen, wenn man eine komplette Mannschaft auf annähernd gleichem Niveau aufweisen kann. Beispiel : Endspiel Ungarn gegen Dänemark.

Für die Spielerinnen war das sicher ein Wettkampf auf einer ganz anderen Ebene, nämlich einer Weltmeisterschaft! Davon träumen ganz viele und werden es nie erleben. Die Mädchen werden dieses Ereignis vielleicht erst im Nachhinein richtig einordnen und als Unterstützung für ihre weitere sportliche Entwicklung nutzen. Aus so einem Turnier kann man unendlich viel Erfahrung mitnehmen: sportlich, mannschaftlich und vor allem ganz persönlich.

Die Mannschaft muss jetzt noch deutlich enger zusammenrücken, um sich konzentriert auf die Qualifikation der A-Jugendbundesliga  vorzubereiten. Es geht hier nicht um Einzelspielerinnen, sondern um ein Team, das bereit ist noch mehr zu investieren, was man in vielen Situationen deutlich nachvollziehen konnte. Die Jüngeren müssen bereit sein, von den Älteren zu lernen und die Älteren müssen sich ihrer Vorreiterrolle noch bewusster werden und vor allem auf dem Spielfeld, aber auch außerhalb, alles dafür tun, dass ein schlagkräftiges Team auflaufen kann.

Die konstanteste Leistung im Turnierverlauf hatte unsere Torhüterin Ela Szott und jetzt gilt es auch alle anderen Spielerinnen auf dieses Niveau zu bringen. Denn eines wurde ganz deutlich, nur als Team können wir in wichtigen Spielen bestehen und da stehen noch einige vor uns!

Bedanken möchte ich mich bei dem gesamten Betreuerstab, wo jeder Einzelne alles ermöglichte, damit unsere Mannschaft immer gut vorbereitet war und auch bei allen Sponsoren, die dieses wahnsinnig schöne Ereignis ermöglicht haben.

THC: Erster Punktgewinn der WJB in der MDOL!

Nach langer Durststrecke gelang unseren Mädchen ein erster Achtungserfolg mit dem Punktgewinn gegen Magdeburg.
Im Winterlager hatte sich die Mannschaft fest vorgenommen endlich einmal ihr Leistungspotenzial abzurufen und als Team auch über die gesamte Spielzeit mit dem notwendigen Kasmpfgeist auszutreten.

Von Beginn an konnte man spüren, die Mannschaft wollte heute zu Hause unbedingt punkten. Die ersten Minuten waren allerdings  von starker Nervosität geprägt, allerdings auf beiden Seiten. Sophia Goetze mit dem ersten Tor setzte das Signal und mit einer offensiven Abwehr brachte man Magdeburg immer wieder zu Fehlpässen bzw. Fehlwürfen. Die Kontereffektivität aber hielt sich dabei in Grenzen und so musste man immer wieder mit viel Aufwand im Positionsangriff Torgelegenheiten erspielen, was die Mannschaft aber gut umsetze. Auch wenn als Vorsprung nicht mehr als zwei Tore dabei heraussprangen. Durch drei unnötige Zeitstrafen, einfach zu spät am Gegenspieler, brachte man Magdeburg wieder heran und ging zur Pause sogar mit einem Tor minus in die Kabine. Der Start in die 2. Halbzeit begann gleich mit drei Fehlwürfen und schnell lag unsere Mannschaft mit drei Toren zurück. In den vorangegangenen Spielen kam in dieser Phase immer der Einbruch und man verlor noch deutlich. Diesmal aber, angetrieben von Anna Mareen Herr und Lara Fichtner, begann unser Team eine beeindruckende Aufholjagd. Tor um Tor kämpfte sich das Team heran und konnte sogar elf Sekunden vor Schluss in Führung gehen. Die Freude war so groß, dass man vergaß den Gegner noch einmal am Torwurf zu hindern und somit endete ein dramatisches Spiel 26:26!

Auf dieser Leistung des Teams kann man aber gut aufbauen und alle Spielerinnen sollten das nötige Selbstvertrauen mitnehmen, um ihr wahres Leistungspotenzial in die Waagschale zu werfen. Gelegenheit dazu gibt es gleich schon am Freitag beim ungeschlagenen Tabellenführer HC Leipzig. Dort kann man unbeschwert, aber natürlich mit der notwendigen Aggressivität und Spielfreude auflaufen. Vorher aber gilt es im Training die Fehler zu analysieren und sich bestmöglichst vorzubereiten. Dazu soll auch der Besuch des Bundesligaspitzenspiels am Mittwoch in Bad Langensalza beitragen. Hier können sich die Spielerinnen sicher einiges abschauen und natürlich auch versuchen, es selbst auszuprobieren bzw. umzusetzen!

Anwurf des Spiels am Freitag ist 18.00 Uhr in der kleinen Arena in Leipzig.

Für die WJB kamen zum Einsatz:
Tor: Julina Bremer, Melissa Heinze
Feld: Anna Mareen Herr(5/1), Lola Luzie Heublein(1),Helena Weise, Marlene Wiesnet(2/1), Lisa Marie Horn(1),Lara Fichtner(7/4), Sophia Goetze(6/1), Fabienne Holstein(4), Luzie Höllein, Tyra Bessert

Landessieger ohne Gegenwehr

Die Mädchen des Sportgymnasiums Erfurt wurden im Landesfinale der WK II klarer Sieger und erkämpften sich somit das Ticket für das Bundesfinale vom 26.04. – 30.04.16 in Berlin.

Die Mannschaft bestehend aus B-und C- Jugend der Mädels des Thüringer HC setzen sich in den Spielen gegen die anderen Teilnehmer deutlich durch. Gegen das Humbold-Gymnasium aus Nordhausen stand es am Ende 25:3, das Marie Curie Gymnasium Bad Berka wurde 22:4 besiegt und gegen die Wartburgschule aus Eisenach gab es ein 30:1!

Auch wenn die Gegenwehr sehr gering war, konnten sich die Mädels über eine geschlossene Mannschaftsleistung freuen, was hoffentlich auch den Ansporn gibt, hier weiter kontinuierlich im Training zu arbeiten.
Einige Spielerinnen nehmen ja auch an der Schul-WM im März in Frankreich teil, dort sind die Gegner mit Sicherheit aus ganz anderem Holz geschnitzt. Wir sind in der vermeintlich stärksten Vorrundengruppe mit Gastgeber Frankreich, Ungarn, Polen und Holland.

Unsere Mannschaft trat in folgender Besetzung an:
Melissa Heinze, Anna Mareen Herr, Helena Weise, Johanna Becker, Lisa Marie Horn, Lara Sophie Fichtner, Sophia Goetze, Fabienne Holstein, Luzie Angermann, Tyra Bessert.

W.Mosebach

Schulweltmeisterschaft – Handball

Vom 11. – 19. März dieses Jahres nimmt unsere Schulmannschaft als Bundessieger 2015 an der Schulweltmeisterschaft in Frankreich teil. Ein toller Höhepunkt für unser Team und eine Belohnung für ihr fleißiges und zielstrebiges Training. Beim ersten Start 2008 in Dänemark belegten die Mädels noch einen 15. Platz – 2010 konnte sich Trainer Wolfgang Mosebach über eine schöne Steigerung seiner Mädels freuen. Sein Team kam mit einem sechsten Platz aus Portugal zurück.

THV und THC – Sichtung für das Sportgymnasium Erfurt

Zur Feststellung der leistungssportlichen Eignung zum Besuch des Sportgymnasiums „Pierre de Coubertin” für das Schuljahr 2016/2017 sind Schülerinnen der Jahrgänge 2000, 2001, 2002 und 2003 mit Handballtalent nach Erfurt eingeladen. Junge sportliche Talente, die für einen guten Schulabschluss lernen wollen und gleichzeitig unter der Leitung erfahrener Lehrer und Trainer mehr aus ihrem Talent machen möchten, finden hier in der Thüringer Landeshauptstadt den richtigen Platz und sind herzlich zu einem leistungssportlichen Eignungstest am 06.03.2016 eingeladen.

Alle Infos zur Sichtung gibt es auf der Website des Thüringer Handball Verbandes.

A-Jugend-Bundesliga ausgeschieden

A-Juniorinnen 15-16Durch Krankheit und Verletzung hatte sich der Kader wieder einmal dezimiert, dazu kam auch noch das Pokalspiel der 2. Mannschaft im Thüringenpokal gegen Altenburg. Somit fuhr das A-Jugendbundesligateam lediglich mit neun Mädchen zur Rückrunde nach Birkenau. Gleich im ersten Spiel gegen Oldenburg wollte man noch einmal angreifen und versuchen dem Gegner richtig Paroli zu bieten. Das gelang wie im Hinspiel leider nur in der ersten Hälfte.

Am Ende musste man sich deutlich mit 24:15 geschlagen geben. Am Abend stand dann das Spiel gegen den Favoriten aus Birkenau an. Leider stand dieses Spiel  unter keinem guten Stern und schon gar nicht unter einer guten Leitung der Schiedsrichterinnen, die zu keiner Zeit in der Lage waren, die Hektik und Härte in den Griff zu bekommen.

Gleich zu Beginn des Spiels wurde Julia Redder zwei Mal knallhart zu Boden gestoßen, beide Male ohne jegliche Bestrafung! Hierbei verletzte sich Julia schwer(Gehirnerschütterung) und musste die Nacht zur Behandlung im Krankenhaus verbringen. Nach kurzer Beruhigung ging das Spiel aber weiter und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Gegen die offensive und sehr aggressive Deckung der Birkenauer fand unsere Mannschaft stets eine Antwort und lag bis weit in die zweite Hälfte immer mit 1-2 Toren in Front. Aufopferungsvoll kämpfend in der Abwehr, mit einer guten Ela Szott zwischen den Pfosten, verlangte man dem Favoriten alles ab und musste sich in der Schlussphase nur mit zwei Toren, 24:22, geschlagen geben.

Alles gegeben und doch nichts gewonnen könnte man sagen, aber das war diesmal nicht der Fall. Mit einer solchen Leistung und Einstellung in den vorangegangenen Spielen, wäre auch noch einiges mehr möglich gewesen. Das war auch die Meinung vieler Zuschauer, darunter auch der Nachwuchsbundestrainer Nico Kiener.

Im letzten Spiel am Sonntag gegen den Neusser HV sollte aber unbedingt der Bock noch einmal umgestoßen werden. In der ersten Halbzeit aber waren die Gedanken unserer Mädchen nicht auf dem Feld! und man lief schnell einem Rückstand von bis zu acht Toren hinterher. Erst eine Kabinenpredigt schien das richtige Gehör zu finden und mit Beginn der 2. Hälfte begann eine Aufholjagd, angetrieben von Ela Szott im Tor, die gleich reihenweise die Strafwürfe entschärfen konnte. So kamen die THC-Mädels  in der Schlussminute sogar zum Ausgleich, mussten aber noch einen Gegentreffer hinnehmen und verloren unglücklich mit 30:29! Trotz des Ausscheidens aus der Meisterschaft, konnten unsere Mädels die Halle mit erhobenen Köpfen verlassen.

Jetzt gilt es ganz schnell, alle Blessuren zu kurieren, somit die Mannschaftsstärke wieder komplett aufzufüllen und sich ganz konsequent auf die Qualifikation für die neue A-Jugendbundesliga Ende Mai/Anfang Juni vorzubereiten.

Zwischenrunde der Deutschen Meisterschaft

VfL Oldenburg –    Thüringer HC   24:15
TSV Birkenau   –     Thüringer HC  22:20
Thüringer HC   – Neusser HV        29:30

Bericht: W. Mosebach