Ein kurzer Rückblick auf zwei Deutsche Meisterschaften des vorletzten Wochenendes zeigt erfolgreiche Sportschüler.

Eisschnelllauf

In Erfurt fanden am vorletzten Wochenende die Deutschen Meisterschaften der C–und D-Junioren auf den Einzelstrecken sowie der A–und B-Junioren im Mehrkampf statt. Überragende Athleten aus Erfurter Sicht waren Paula Pfeifer und Finn Sonnekalb, die in ihrer Altersklasse (C2-Junioren) mehrere Meistertitel abräumten, sowie Paula Albrecht (C1), der ebenfalls mehrere Titelgewinne glückten.

Während Finn Sonnekalb in seiner Altersklasse alle Strecken (2x500m, 1000m, 1500m) gewann und damit auch im Mehrkampf erfolgreich war, dazu noch den Massenstart dominierte und somit erfolgreichster Teilnehmer der DM wurde, stand ihm Paula Pfeifer kaum nach. Zweimal standen Siege über 500m zu Buche, darüber hinaus gewann sie die 1000m und den Mehrkampf und belegte über 1500m Rang 2.

Beide Schüler lernen im Regelschulbereich, in der 9.Klasse.

Paula Albrecht dominierte die Altersklasse C1 und gewann in den gleichen Disziplinen wie Paula Pfeifer (2x500m, 1000m, Mehrkampf).

Isabelle Duft schließlich siegte über 1500m und im Massenstart, auf allen anderen Strecken räumte sie Silber ab.

Man kann also sagen, die Altersklasse der C-Juniorinnen war ganz klar in Erfurter Hand.

Im Mehrkampf der B-Juniorinnen kam Sofie Adeberg auf den zweiten Platz und wurde mit Silber belohnt, wobei sie über 500m die Schnellste war.

Leichtathletik

Für die besten Jugendlichen Deutschlands endete am vorletzten Wochenende die Hallensaison mit den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften in Sindelfingen. Mit am Start waren auch einige unserer Sportschüler, von denen vor allem Benedikt Wallstein und Robin Müller zu überzeugen wussten.

Drei Silbermedaillen gingen auf das Konto unserer Leichtathleten, von denen zwei Benedikt Wallstein, der noch der jüngeren Jugendklasse angehört, gewann.

Nach Rang 2 über 60m, wobei er in 6,77s seinen eigenen Thüringer Hallenrekord verbesserte und die deutsche U18-Bestleistung nur um zwei Hundertstel verfehlte, schlug er am zweiten Tag über 200m wieder zu und lief in 21,36s seine bis dato zweitschnellste Zeit, womit er seine eigene deutsche U18-Bestleistung nur um ein Zehntel verfehlte.

Benedikt bereitet sich nun auf die Freiluftsaison mit dem Höhepunkt der U18-Europameisterschaften in Jerusalem vor.

Über 60m konnte Johannes Fleischer seine Bestleistung auf 6,95s steigern.

Ebenfalls Silber erkämpfte sich nach einem couragierten Auftritt über 3000m Robin Müller, der in 8:44,99 min nur denkbar knapp im Kampf um Gold unterlegen war.

Für ihn geht es im Sommer um die Teilnahme an der Junioren-WM über 3000m Hindernis in Cali (Kolumbien).

Etwas mehr erhofft hatten sich sicherlich Valentin Brenner im Dreisprung und Ada Junghannß im 3000m Gehen. Knapp am Podest vorbeigeschrammt sollten sie dennoch mit ihren vierten Plätzen zufrieden sein. Valentin sprang gute 14,61m und Ada ging 15:20,17 min./am