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Erlebnisbericht Wartburg

Am Montag, dem 15.11., starteten wir unseren zweiten Versuch, einen Ausflug auf die Wartburg zu machen. Das letzte Mal wurde dieser leider aufgrund von Unwetterwarnungen abgesagt. Stattdessen hatten wir dann eine Art Projekttag zum Mittelalter. Doch diesmal war das Wetter in Ordnung, sodass wir den von der UNESCO gesponserten Wandertag durchführen konnten.

Alle trafen sich 07:40 Uhr am Erfurter Hauptbahnhof, von wo aus wir mit dem Zug nach Eisenach fuhren. Allgemein hatte jeder gute Laune, obwohl es ziemlich kalt war. 08:43 Uhr kamen wir in Eisenach an. Wir waren in 4er-Gruppen aufgeteilt worden und hatten pro Gruppe einen Hefter mit Arbeitsaufträgen und zusätzlich eine Einweg-Kamera mit altmodischer Bedienung für Fotoaufträge bekommen.

Dann liefen wir los in Richtung Wartburg. „Mithilfe von Google-Maps finden wir schon den Weg“, meinte Frau Wirthwein. Es gab allerdings trotzdem ein paar unerwartete Richtungswechsel. Am Ende liefen wir zwar nicht ganz richtig, kamen aber dennoch zum Ziel. Zwischendurch machten wir eine Frühstückspause bei einer Treppe. Alles war etwas nass, sodass das Hinsetzen nur bedingt möglich war.

Danach liefen wir weiter und wechselten von einem Fußgängerweg auf einen Waldwanderweg. Die ersten Gruppen begannen schon ihre Fotoaufträge zu bearbeiten, wie zum Beispiel „Macht ein Gruppenfoto“ oder „Schießt ein besonders herbstliches Foto“. Schließlich kamen wir auf der Burg an. Leider war es neblig, so war die Aussicht nicht besonders gut. Herr Schrock und Frau Wirthwein erklärten nochmal, was genau bei den Arbeitsaufträgen zu tun ist, dann durften wir selbstständig los, die Burg erkunden.

Wir hatten einen Audio-Guide bekommen, mit dem wir uns Stück für Stück durch die einzelnen Räume der Wartburg arbeiten konnten. Nebenbei füllten wir noch die Quizfragen zur Burg aus, die ebenfalls im Aufgabenhefter notiert waren.

Mit dem Guide gingen wir durch Räume wie den Rittersaal, die Elisabethgalerie oder das Schweizer Zimmer und hörten uns Infos dazu an. Mein persönlicher Favorit war der Festsaal, weil dort alles noch so edel und feierlich aussah. Das Ganze dauerte ungefähr 1½ Stunden.

Als alle mit dem Rundgang fertig waren, gingen wir noch in das Wartburg-Café. Dort konnten wir uns etwas zu trinken, eine Soljanka oder ein Stück Kuchen bestellen. Dann wurden noch die letzten Fotoaufträge erledigt, beispielsweise „Macht ein Foto, in dem deutlich wird, wie euch der Ausflug gefallen hat“.

Anschließend wanderten wir wieder bergab zum Bahnhof. Wir fuhren zurück nach Erfurt, wo sich alle verabschiedeten.

Aus meiner Sicht war unser Wandertag sehr schön, gut fand ich vor allem das Vertrauen, das Frau Wirthwein und Herr Schrock in uns hatten, indem sie uns den Rundgang allein machen ließen. Auch das Café am Ende war eine gute Idee, um sich aufzuwärmen. /Corvina Rabe-Klasse 7c