Bei der U19-Europameisterschaft der Juniorinnen im Handball im slowenischen Celje war mit Lucy Gündel auch eine Schülerin unseres Sportgymnasiums im Einsatz.

„Positiv gestartet, am Ende ein wenig enttäuscht: Die weibliche U19-Nationalmannschaft durchlebte bei der Europameisterschaft in Slowenien sämtliche Facetten. Am Ende stand ein achter Platz.“ (www.dhb.de)

Im ersten Vorrundenspiel in Celje gelang der deutschen Mannschaft ein 30:23 gegen die Schweiz, wobei Lucy Gündel mit einem Tor am Trefferreigen beteiligt war.

Nach nervösem Beginn konnte die deutsche Auswahl vor allem nach dem Seitenwechsel ihre Spielstärke ausspielen und dieses erste Turnierspiel für sich entscheiden.

In ihrem zweiten Vorrundenspiel besiegte die deutsche Mannschaft Gastgeber Slowenien mit 29:24 und war damit quasi schon für die Hauptrunde qualifiziert. Auch in diesem Spiel war Lucy Gündel mit einem Treffer am Sieg beteiligt.

Im letzten Vorrundenspiel wurde es noch einmal spannend, verlor man doch gegen Dänemark deutlich mit 21:26. Durch die bessere Tordifferenz gegenüber der Schweiz schaffte die deutsche Mannschaft den Einzug in die Hauptrunde, nahm allerdings zwei Minuspunkte mit in diese nächste Spielphase.

Damit wurde auch die Qualifikation für die U19-Weltmeisterschaft abgehakt, was sozusagen als Minimalziel ausgegeben war.

Mit zwei Niederlagen, einem 25:30 gegen den Turnierfavoriten Schweden und einem knappen 25:28 gegen Russland, wurde der Einzug ins Halbfinale verpasst, sodass nun die Platzierungsspiele um Platz 5 – 8 anstanden.

Im ersten Spiel konnte man gegen Rumänien nicht gewinnen und durch das 24:28 blieb das Spiel um Platz 7 gegen Kroatien. Das 20:24 bescherte der deutschen Mannschaft letztendlich nur Platz 8, aber immerhin die Qualifikation für die kommende U19-Weltmeisterschaft, die 2022 wieder in Slowenien stattfinden wird.

In jedem dieser Spiele hatte unsere Sportschülerin Lucy Gündel ihre Einsatzzeiten und schoss auch im letzten Spiel ein Tor.

Im bulgarischen Varna spielten mit Carmen Berndt und Jette Duda zwei unserer Sportschülerinnen bei der Beach-Handball-Europameisterschaft der AK U17.

In Varna kamen die Beach-Handballerinnen der U17 zu zwei Siegen in der Vorrunde. Mit 2:1-Sätzen bezwang man Schweden und Rumänien, sodass die 0:2-Auftaktniederlage gegen die Niederlande nicht so sehr ins Gewicht fiel.

Im ersten Hauptrundenspiel standen am Ende die Zeichen wieder auf Sieg, mit 2:1-Sätzen wurde die Ukraine in die Schranken gewiesen. Nach dem 1:2  gegen Turnierfavorit Ungarn spitzte sich alles auf die entscheidende Partie gegen Russland zu. Der klare 2:0-Sieg öffnete nicht nur die Tür zum Halbfinale, sondern bedeutet auch die Qualifikation für die Beachhandball-WM 2022 in Portugal.

Im Halbfinale verlor man dann erneut, wie schon zum Auftakt des Turniers, klar mit 0:2 gegen die Niederlande und traf im Spiel um Platz 3 auf Spanien. Auch wenn es hier in den beiden Sätzen knapp wurde, stand am Ende eine 0:2-Niederlage.

Trotzdem konnten die deutschen Handballerinnen mit einem hervorragenden vierten Platz diese U17-EM abschließen und unsere Sportschülerinnen Carmen Berndt und Jette Duda waren eine wichtige Stütze dieses Teams./am