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„Gefragt – Geantwortet” – Meinungsbild am Sportgymnasium

„I have a dream, one day…”

30 Jahre Deutsche Einheit

Martin Luther King hatte den Traum, die Diskriminierung der Afroamerikaner zu beenden, genauso wie die Deutschen den Traum hatten, endlich wieder eine Einheit, ein Volk, zu sein.                                  

Am 3. Oktober 1990 ging er in Erfüllung und somit haben wir am letzten Samstag bereits 30-jähriges Jubiläum gefeiert. Allerdings verbinden nach einer Umfrage des MDR, an der rund 18000 Menschen teilgenommen haben, die meisten Befragten den wahren „Tag der Deutschen Einheit“ mit dem 9. November, dem Tag des Mauerfalls. Der 3. Oktober hingegen sei nur ein politisch festgelegtes Datum.

Zudem soll der Feiertag die Einheit Deutschlands würdigen, aber konnte nach so vielen Jahren überhaupt eine wirkliche Einheit erreicht werden? An unserer Schule sind wir eine Einheit, obwohl Sportler aus ganz Deutschland zusammen trainieren. Doch in vielen Köpfen gibt es noch die Teilung in Ost und West, wie viele unserer Lehrer berichten können. Für sie ist das geteilte Deutschland gelebtes Leben, für uns Schüler dagegen nur ein Blick auf die Geschichte. Jeder Fünfte hat an meiner Umfrage zu diesem Thema teilgenommen und auch 10 Lehrer haben sich meinen Fragen gestellt. Noch einmal vielen Dank an alle, die sich die Zeit dafür genommen haben. In nächster Zeit wird ein ausführlicher Artikel dazu, basierend auf dieser Umfrage, auf der Homepage erscheinen. /ab

Sportsplitter am 28.09. 2020

Fußball

Die ersten drei bzw. vier Spieltage sind in den Regionalligen absolviert und unsere Sportschüler sind sehr unterschiedlich in die Saison gestartet. Während die C-Junioren bereits drei Siege eingefahren haben, warten die A- und B-Junioren noch auf ihren ersten Dreier.

Nach dem 1:7 der C-Junioren am vorletzten Wochenende beim Halleschen FC konnte am Samstag beim 2:0-Sieg gegen Hertha 03 Zehlendorf Wiedergutmachung betrieben werden. Damit liegen die Erfurter C-Junioren vor dem Auswärtsspiel am Tag der Deutschen Einheit in Berlin, bei den Reinickendorfer Füchsen, auf einem aussichtsreichen vierten Tabellenplatz.

Auf ihren ersten Sieg hingegen warten die B-Junioren, die am Wochenende spielfrei waren. Zuletzt verlor man knapp mit 0:1 beim 1.FC Magdeburg, bevor am 04.10. Tennis Borussia Berlin zu Hause erwartet wird.

Ebenfalls in der Abstiegszone tummeln sich unsere A-Junioren, die das Prestigeduell gegen Carl Zeiss Jena mit 0:7 verloren geben mussten. Davor erspielte man sich beim 0:0 gegen Fortuna Magdeburg den ersten Punkt in dieser Saison. Auch in dieser Altersklasse heißt der nächste Gegner Tennis Borussia Berlin.

Alle drei Mannschaften spielen in der Regionalliga Nordost.

Radsport

Deutscher Meistertitel im Einzelzeitfahren für Franzi Arendt in der weiblichen Altersklasse U 17

Nachzutragen gibt es an dieser Stelle die Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren über 10km der Altersklasse U 17 in Niedersachsen Mitte September.

In einem starken Feld von 41 Fahrerinnen dominierte am Ende unsere Sportschülerin Franzi Arendt, die dem Thüringer Radsportverband die Goldmedaille bescherte. Ebenfalls im Vorderfeld konnten sich Miriam Zeise und Cassandra Bloch auf Platz 11 und 12 platzieren.

Im Rennen der männlichen Jugend über die gleiche Distanz, in dem sich 100 Starter der Konkurrenz stellten, erreichte Johannes Reißmann mit Platz 9 das beste Resultat der Thüringer Starter.

Leichtathletik

Die sogenannte Late Season in der Leichtathletik haben einige unserer Sportschüler genutzt, um im Herbst auf sich aufmerksam zu machen. So verbuchte Felix Wolff im Blockmehrkampf Sprint/Sprung der Altersklasse M 12 einen neuen Landesrekord.

In Ohrdruf fanden für die Leichtathleten der Altersklassen U14 die Landesmeisterschaften im Blockwettkampf statt.

Dabei verbesserte Felix Wolff in der Altersklasse M 12 in diesem Fünfkampf, dem so genannten Blockwettkampf Sprint/Sprung, bestehend aus 60m Hürden, 75m, Hochsprung, Weitsprung und Speerwerfen, den Landesrekord um 138 Punkte auf nunmehr 2418 Zähler.

Neben dem Sieg von Felix Wolff gingen weitere Landesmeistertitel auf das Konto von Alexander Brehm im Block Wurf der Altersklasse M 13, Sandrin Czogalla im Block Lauf der Altersklasse W 12 sowie Marie Klein im Block Wurf der Altersklasse W 12./am

Sportsplitter am 14.09. 2020

Fußball

Auch für die Nachwuchsfußballer unserer Sportschule hat die Saison 2020/21 begonnen und die ersten Spieltage sind absolviert. Sowohl die A-Junioren als auch die B–und C–Junioren spielen in dieser Saison in der Regionalliga Nordost.

Mit knappen Niederlagen starteten die A-Junioren in die Punktspielsaison. Verlor man zu Beginn im Heimspiel gegen den Berliner SC mit 2:3, so zog man am 2.Spieltag beim SC Staaken mit 0:1 den Kürzeren.

Am 20.09. bekommt man es dann zu Hause mit Fortuna Magdeburg zu tun und hofft auf den ersten Sieg.

Die B-Junioren spielten am 2.Spieltag beim HFC 2. 1:2, nachdem man zum Auftakt zu Hause ziemlich klar mit 0:5 gegen die Hertha II aus Berlin verloren hatte.

Die Chance zum ersten Sieg bietet sich am 20.09. im Heimspiel gegen den 1.FC Magdeburg.

Ganz anders verlief der Auftakt der C-Junioren nach ihrem Aufstieg in die Regionalliga. Mit zwei Siegen starteten sie verheißungsvoll in diese Saison. Dem 3:0 bei Tennis Borussia Berlin am ersten Spieltag folgte nun ein 3:2 gegen Hansa Rostock im Heimspiel.

Sollte auch das dritte Spiel, am 20.09. in Halle, gewonnen werden, so könnte man sich erfolgreich in der Spitzengruppe der Regionalliga Nordost festsetzen.

Tischtennis

Am 12. Und 13.September fand in Bad Blankenburg das Landes-Ranglistenturnier der Nachwuchsklassen statt. Wie erhofft schnitten unsere Sportschüler dabei sehr erfolgreich ab und konnten insgesamt vier Siege mit nach Hause nehmen.

In vier Altersklassen (11, 13, 15, 18) wurden die besten Spieler Thüringens gesucht. Nachfolgend sind die Top-Platzierungen (Podiumsplätze) unserer Sportschüler in den einzelnen Altersklassen aufgelistet:

Jungen 11                  3. Platz            Paul Gehlert

Mädchen 13              1. Platz            Chayenne Reinl

Mädchen 15              1. Platz            Lena-Marie Starkloff

Jungen 15                  1. Platz             Till Berbig

Jungen 15                  2. Platz            Ivo Quett

Mädchen 18              1. Platz            Lilian Nicodemus

Jungen 18                  3. Platz             Fabian Güntzel/am 

Sportsplitter vom 8. September

Leichtathletik

Der sonst schon in den Sommerferien stattfindende Saisonhöhepunkt der Nachwuchstalente aus der Leichtathletik, die Deutschen Meisterschaften der U20/U18, musste auf Grund der aktuellen Situation auf das vergangene Wochenende verlegt werden. Trotz der ungewöhnlichen Umstände konnten sich neun unserer Schüler, Hannes Hahn, Eileen Seebon, Marie Herre, Ada Junghannß, Robin Müller, Lisa Lankes, Cora Blaue, Moritz Schmidt und Anastasia Tronicek, qualifizieren und in Heilbronn mit der Konkurrenz messen.

Sie mussten in den verschiedensten Disziplinen abliefern, darunter im Lauf, Sprung, über die Hindernisse und Hürden sowie im Gehen und nebenbei noch die vielen Corona-Maßnahmen beachten.

Der Star des Wochenendes war aber wohl Robin Müller, der bei den 3000m der U18 eine Topleistung ablieferte und den Meistertitel mit nach Hause nehmen konnte. Durch einen taktisch klug eingeteilten Lauf und einen starken Endspurt lief er mit einigem Vorsprung als Erster über die Ziellinie. Damit dürfte auch sein Trainer, Enrico Aßmus, mehr als zufrieden sein, der bereits schon vorher ankündigte: „Der Junge holt Gold!“.

Ein weiterer Medaillengewinner ist Moritz Schmidt, der trotz einer Strafzeit, infolge von drei Anträgen, im 10.000m Bahngehen der U20 Bronze holte.

Ebenfalls erwähnenswert ist die Leistung von Tobias Rex, einem ehemaligen Schüler unserer Schule, der erst letztes Jahr sein Abitur bei uns machte. Im Halbfinale der 800m der U20 konnte er spielend leicht den ersten Platz erringen und sich somit für den Finallauf qualifizieren. Dort erkämpfte er sich den zweiten Platz und durfte die Silbermedaille entgegennehmen.

Auch wenn bei unseren anderen Startern nicht alle Blütenträume reiften, so konnten sie eine Meisterschaft unter ganz besonderen Bedingungen erleben. So wie die Medaillengewinner gehen auch sie jetzt in die wohlverdiente Saisonpause./ab

Gold für Robin Müller über 3000m

Am ersten Tag der Deutschen Jugendmeisterschaften in Heilbronn überraschte unser Sportschüler Robin Müller mit einem langgezogenen Spurt die Konkurrenz über 3000m und siegte in der Altersklasse U18. Mit dem Gewinn der Goldmedaille endete der erste Wettkampftag in Heilbronn. Ein ausführlicher Bericht folgt nach Abschluss der Wettkämpfe./am

— Sportsplitter vom 2. September 2020 —

Auch wenn durch die Pandemie der Sportbetrieb eingeschränkter als in normalen Zeiten ist, so trainieren doch unsere Sportschüler wieder in ihren Trainingsgruppen und in einigen Sportarten findet sogar eine späte Wettkampfsaison statt. Andere bereiten sich auf den Beginn ihrer Saison vor, sei es in Einzelsportarten wie im Eisschnelllauf, oder auch in den Mannschaftssportarten.

Während die Leichtathleten am Wochenende ihre deutschen Jugendmeister, u.a. sind hier auch Sportschüler aus Erfurt am Start, in Heilbronn küren werden, sind unsere jungen Radsportler schon wieder Wochenende für Wochenende im Einsatz

Radsport

Am vergangenen Wochenende gab es ein Rennwochenende in Töttelstedt, organisiert vom RSC Turbine Erfurt, wobei u.a. BDR-Jugendsichtungsrennen der U17 ausgefahren wurden, die aus Erfurter Sicht sehr erfolgreich verliefen.

Bei den Mädchen gewann Franzi Arendt das Rennen über 50km und festigte damit ihre Führung in der Gesamtwertung in der BDR-Jugendsichtung der U17/weiblich.

Außerdem siegte sie auch noch am zweiten Tag dieses Rennwochenendes, als noch einmal ein Rennen über 50km auf dem Plan stand.

Bei diesen Rennen der weiblichen U17 kamen Miriam Zeise und Tanja Spath am Sonntag auf Platz 4 bzw. 7 und Cassandra Bloch am Samstag auf Platz 7 ein.

In den Rennen der weiblichen U19 platzierte sich Lara Röhricht am Samstag über 80km auf Platz 3.

In den männlichen Altersklassen sprintete Lucas Küfner über 70km der U17 am Sonntag auf Platz 5 und im BDR-Sichtungsrennen am Samstag auf Platz 3. Damit konnte er sich in der BDR-Rangliste der U17 auf Rang 5 verbessern.

Die nächsten Herausforderungen warten auf unsere Radsportler am kommenden Wochenende mit den Deutschen Meisterschaften im Mannschaftszeitfahren in Genthin und mit der DM im Einzelzeitfahren der U17 am 12.09. in Langenhagen./am

Start Schuljahr 2020/21

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

am Montag, dem 31. August 2020, beginnt das neue Schuljahr 2020/21 am Sportgymnasium in Erfurt.
Glücklicherweise können wir mit einem regulären Schulbetrieb starten.

Alle aktuellen und derzeit geltenden Informationen  finden Sie auf den Seiten des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport.

Verwenden Sie folgenden Link:

https://bildung.thueringen.de/ministerium/coronavirus/

Schulschließung ab dem 16.03.2020

Für  Montag, den 16. März 2020,  habe ich die Schulschließung des Pierre-de-Coubertin Gymnasiums Erfurt angeordnet. Ab Dienstag wird die Schule vom Land Thüringen  voraussichtlich bis zum 19. April 2020 geschlossen.

Die Maßnahmen sind weitreichend und dienen der Prävention und dem Schutz unserer Schüler, um die Ausbreitung des Virus weitgehend einzudämmen.

Der laufende Unterricht wir über die Lernplattform (itslearning) bzw. Edupage abgedeckt.

Die Schüler sind verpflichtet, sich täglich entsprechend ihres Stundenplanes zu informieren.

Weitere Informationen werden am Montag folgen.

Laufende Praktika enden am 13.03.2020.  Die Praktikumsbetriebe sind durch die Praktikanten zu informieren.

Alle Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule treffen sich am Montag, dem 16.03.2020  um 10.00 Uhr in der Aula zu einer außerplanmäßigen Dienstberatung.

S. Balßuweit

amt. Schulleiter

—Sportsplitter—24. Februar 2020—

Eisschnelllauf

Vier Sportschüler traten am vergangenen Wochenende die Fahrt nach Polen zum Saisonhöhepunkt der Eisschnellläufer, den Juniorenweltmeisterschaften, an. Neben den gestandenen Athleten, Moritz Klein, Konstantin Götze und Meghan Wystrichowski ging auch die Jüngste, Sophie Warmuth, nach einer glänzenden Saison für Deutschland an den Start. Damit stellte unsere Sportschule fast die Hälfte aller deutschen Starter.

 Während nur die besten Läufer im Mehrkampf eine Chance bekamen, die letzte Disziplin anzugehen, konnte auf den Einzelstrecken das spezielle Leistungsvermögen abgerufen werden.

Konstantin Götze schaffte es ins Mehrkampffinale und belegte am Ende unter 27 Mehrkampfstartern einen guten 11. Platz, wobei er immerhin fünftbester Europäer werden konnte. 500m, 1000m, 1500m und 5000m mussten für diesen Mehrkampf bewältigt werden.

Ebenfalls Platz 11 gelang Moritz Klein über 500m in 36,69s, in dieser Disziplin stellten sich immerhin 48 Teilnehmer dem Starter.

Mit zwei weiteren Top-20-Platzierungen wartete Moritz über 1000m auf, wobei er unter 45 Teilnehmern Platz 16 erlaufen konnte, und auch im Massenstart gelang ihm mit Platz 18 dieses Vorhaben.

Konstantin Götze erkämpfte sich neben der guten Mehrkampfplatzierung auch über 5000m in 6:54,78 min mit Rang 14 einen vorderen Platz, über 1500m reichte es am Ende zu Rang 22.

Im weiblichen Bereich überzeugte Sophie Warmuth bei ihrem ersten großen internationalen Auftritt mit Rang 17 unter 53 Starterinnen über 500m.

Meghan Wystrichowski schließlich beendete diesen Saisonhöhepunkt als 20. über 1000m und als 23. über 1500m und im Mehrkampf.

Am kommenden Wochenende startet mit dem traditionellen Viking Race der internationale Saisonhöhepunkt der jüngeren Altersklassen, auch hier sind im niederländischen Heerenveen mehrere Athleten unserer Sportschule für das deutsche Nationalteam am Start./am

Leichtathletik

Am letzten Ferienwochenende zog es die besten Nachwuchsleichtathleten zu ihren Deutschen Jugendhallenmeisterschaften nach Neubrandenburg. Leider gingen aus den unterschiedlichsten Gründen nur wenige Medaillenhoffnungen unserer Sportschüler in Erfüllung.

 Tobias Rex über 800m und Moritz Schmidt im 5000m Gehen retteten mit ihren Medaillen wenigstens ein bisschen die Ehre der Erfurter Leichtathleten bei ihren Meisterschaften in Neubrandenburg.

Dass die Kaderdecke in der Leichtathletik ziemlich dünn geworden ist, konnte man bereits an den geringen Teilnehmerzahlen der Erfurter Starter ablesen. Weniger als zehn Athleten traten den Weg nach Mecklenburg-Vorpommern an.

Während einige leicht kränkelten, hatten andere ihre Höchstform bereits im Januar erreicht und konnten zu den Meisterschaften nicht mehr zulegen.

So blieb es Tobias Rex über 800m vorbehalten, ernsthaft um den Titel zu kämpfen. Nach einer souveränen Vorlaufleistung übernahm er auch im Finale nach 400m das Zepter und ging in Führung. Am Ende fehlten einige wenige Körner, um den Sprung nach ganz oben zu schaffen. In 1:54,54 min reichte es aber am Ende zur Silbermedaille.

Das Geherfeld im männlichen Bereich verzeichnete nur vier Starter. Auch wenn gegen die favorisierten Potsdamer Geher kein Kraut gewachsen war, überzeugte Moritz Schmidt mit 22:57,23 min über 5000m und dem Gewinn der Bronzemedaille.

Mit einem 6.Platz konnten sich darüber hinaus Ada Junghannß über 3000m Gehen in 15:17,10 min bzw. Marie Herre im Dreisprung mit 11,90m in Szene setzen und sich im Vorderfeld platzieren.

Bleibt zu hoffen, dass unsere Leichtathleten trotz allem mit Schwung in die Freiluftsaison starten, um ihre hoch gesteckten Ziele in der Sommersaison 2020 erreichen zu können. Schließlich warten mit Deutschen Meisterschaften und internationalen Höhepunkten im Nachwuchsbereich lohnenswerte Aufgaben auf unsere besten Talente./am

—Sportsplitter—17. Februar 2020—

Leichtathletik

Am letzten Ferienwochenende zog es die besten Nachwuchsleichtathleten zu ihren Deutschen Jugendhallenmeisterschaften nach Neubrandenburg. Leider gingen aus den unterschiedlichsten Gründen nur wenige Medaillenhoffnungen unserer Sportschüler in Erfüllung.

Tobias Rex über 800m und Moritz Schmidt im 5000m Gehen retteten mit ihren Medaillen wenigstens ein bisschen die Ehre der Erfurter Leichtathleten bei ihren Meisterschaften in Neubrandenburg.

Dass die Kaderdecke in der Leichtathletik ziemlich dünn geworden ist, konnte man bereits an den geringen Teilnehmerzahlen der Erfurter Starter ablesen. Weniger als zehn Athleten traten den Weg nach Mecklenburg-Vorpommern an.

Während einige leicht kränkelten, hatten andere ihre Höchstform bereits im Januar erreicht und konnten zu den Meisterschaften nicht mehr zulegen.

So blieb es Tobias Rex über 800m vorbehalten, ernsthaft um den Titel zu kämpfen. Nach einer souveränen Vorlaufleistung übernahm er auch im Finale nach 400m das Zepter und ging in Führung. Am Ende fehlten einige wenige Körner, um den Sprung nach ganz oben zu schaffen. In 1:54,54 min reichte es aber am Ende zur Silbermedaille.

Das Geherfeld im männlichen Bereich verzeichnete nur vier Starter. Auch wenn gegen die favorisierten Potsdamer Geher kein Kraut gewachsen war, überzeugte Moritz Schmidt mit 22:57,23 min über 5000m und dem Gewinn der Bronzemedaille.

Mit einem 6.Platz konnten sich darüber hinaus Ada Junghannß über 3000m Gehen in 15:17,10 min bzw. Marie Herre im Dreisprung mit 11,90m in Szene setzen und sich im Vorderfeld platzieren.

Bleibt zu hoffen, dass unsere Leichtathleten trotz allem mit Schwung in die Freiluftsaison starten, um ihre hoch gesteckten Ziele in der Sommersaison 2020 erreichen zu können. Schließlich warten mit Deutschen Meisterschaften und internationalen Höhepunkten im Nachwuchsbereich lohnenswerte Aufgaben auf unsere besten Talente./am