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Jette Duda und Carmen Berndt bei der U18-Weltmeisterschaft unterwegs

Handball gibt es nicht nur unterm Hallendach. Früher wurde es auf dem Großfeld im Stadion gespielt und seit geraumer Zeit existiert neben dem Hallenhandball auch Beach-Handball.

Zwei Schülerinnen unseres Sportgymnasiums haben es in die Beachhandballnationalmannschaft der U 18 geschafft, die gerade in Heraklion/Griechenland um die Weltmeisterschaft gespielt hat. Carmen Berndt als Torhüterin und Jette Duda als Rückraumspielerin, beide Schülerinnen der A 23, waren erfolgreich in Griechenland im Einsatz. Nach Platz 4 bei der U 17-Europameisterschaft im vergangenen Jahr war das der nächste Höhepunkt für die Erfurter Sportschülerinnen.

In den Gruppenspielen gab es nach Siegen gegen Rumänien und Frankreich eine Niederlage gegen Argentinien. Allerdings konnte man sich trotzdem für die Hauptrunde qualifizieren.

In der Hauptrunde gelang anfangs ein klarer Sieg gegen Gastgeber Griechenland, bevor ohne Satzverlust auch die favorisierten Niederländerinnen geschlagen werden konnten.

Damit stand schon vor dem letzten Hauptrundenspiel gegen Puerto Rico der Einzug ins Viertelfinale fest. Dieses wurde dann auch souverän mit 2:0 gestaltet.

Im Viertelfinale gab es ein enges Spiel gegen Polen. Letztendlich wurde es mit 1:2 verloren, sodass die Platzierungsspiele um die Plätze 5-8 zu bestreiten waren.

Nach einer abermaligen knappen Niederlage gegen Argentinien (1:2) konnte die nächste südamerikanische Mannschaft, Brasilien, mit 2:1 geschlagen werden.

Damit beendeten Carmen Berndt und Jette Duda als Spielerinnen der deutschen Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft auf Platz 7 und konnten mit vielen schönen Eindrücken die Heimreise antreten/am

Leichtathleten überzeugen bei DLV U18-Gala in Walldorf

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Als letzter Nominierungswettkampf vor den U18-Europameisterschaften in Jerusalem(Israel) war die Gala am Wochenende in Walldorf angesetzt.

Mit der entsprechenden Norm und Platz 1 oder 2 wird man Anfang Juli bei der EM dabei sein.

Souverän entledigte sich Benedikt Wallstein dieser Aufgabe. Als schnellster Sprinter Deutschlands seiner Altersklasse angereist, untermauerte er seine Spitzenstellung mit zwei eindrucksvollen Siegen und absoluten Top-Zeiten. So gewann er die 100m in 10,49s und dominierte auch die 200m in 21,25s. Damit blieb er nur knapp über seinen Bestzeiten und kann schon einmal für Jerusalem packen.

Aber auch die Sprintzeiten von Hanna Räpple sprechen für die Sprinthochburg Erfurt. Über 100m pulverisierte sie bei idealen Bedingungen ihre Bestzeit und lief erstmals unter 12s. Am Ende standen tolle 11,87s und Rang 3 im Ergebnisprotokoll, denen sie noch eine 24,86s und Platz 7 über 200m folgen ließ.

Auch über die Hindernisse konnten unsere Erfurter Läufer glänzen. Emma Herwig hätte ihre Bestzeit über 2000m Hindernis um 5s auf 6:59,43 min steigern können, womit sie ihren eigenen Landesrekord verbessert hätte. Dummerweise fehlte ein Hindernis im Rennen, sodass die Zeiten des Laufes nicht in die Bestenlisten aufgenommen werden konnten.

Über die gleiche Distanz der Jungs steigerte sich Karl Geburek als Drittplatzierter auf 6:11,13 min. In seinem Schlepptau kamen auch Fabio Schönfeld in 6:13,16 min als Viertplatzierter, Jonathan Enders in 6:21,77 min als Fünfter und Ben Frerichs in 6:24,80 min auf Rang 7 zu neuen Bestzeiten.

Schließlich beendete Verena Wesser das Hammerwerfen mit 52,18m auf Rang 6.

Die besten Erfurter Leichtathleten der U18 scheinen für die kommenden Aufgaben im Sommer gerüstet./am

News – News – News – News

Berufsberatung im Regelschulteil

In den vergangenen Tagen organisierte die Handwerkskammer einen Informationsstand auf dem Schulhof des Sportgymnasiums. Hier konnten sich die Schüler des Regelschulteils wichtige Tipps für ihre spätere berufliche Entwicklung holen und sich umfassend beraten lassen.

Präsentation der Projektarbeiten

Im Rahmen der Prüfungen für den Realschulabschluss fanden am vergangenen Donnerstag die Präsentationen der Projektarbeiten der Klasse 10 statt. Dabei wurde Bilanz der fast einjährigen Arbeit gezogen. Gleichzeitig präsentierten die Schüler ihre Ergebnisse vor jüngeren Regelschülern.

Seit einigen Jahren sind die Themen sehr aktuell und vor allem praxisbezogen. So wurde zum Thema “Plastikfreies Leben-Realität oder Utopie?” geforscht, untersuchte man ätherische Öle in Hinblick auf ihren Einsatz für Schule und Sport, beschäftigte man sich mit veganer und vegetarischer Ernährung und diskutierte in einem Streitgespräch über das Auto der Zukunft.

Alle Schüler konnten ihre Projektarbeit erfolgreich abschließen und werden sich ab Montag den schriftlichen Realschulprüfungen stellen./am

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen

Schwimmer des Erfurter Sportgymnasiums gewinnen 4 Gold-, 2 Silber- und 5 Bronzemedaillen und viele Finalteilnahmen (entspricht Top 8 in Deutschland)

Nachfolgender Link führt zu den Medaillengewinnern der Meisterschaften:

https://sportgymnasium-erfurt.edupage.org/elearning/ruqjzfpv?z%3A%2FmvnEG1JeXLOMF0A6NqJyy7JWPlrQp3WFl8TMt3HWQKzTVRtg9eWw%2FxLEnEVW4cS

Gleich der erste Tag bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin begann mit einem Paukenschlag – Franz Ahnert (10b, Erfurter SSC) gewann über seine Paradestrecke 200 m Schmetterling die Goldmedaille in der phantastischen Zeit von 2:02,71 Minuten. Mit dieser schwamm er einen neuen Thüringer Altersklassenrekord und verpasste den Deutschen Altersklassenrekord nur um 1 Sekunde!

Über 50 m Brust konnten auch Pascal Fischer (A23, SV Gera) und Louis Bauer (9b, SG Gotha-Arnstadt) im Finale mit den Plätzen 5 und 6 überzeugen!

Jonas Levin Reuther (6b, WSG Jena Lobeda) verbesserte seine Bestzeit im Finale über 100 m Freistil um fast eine Sekunde auf 59,32 Sekunden und belegte einen starken 7. Platz bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften!

Nach der Goldmedaille von Franz Ahnert zu Beginn errangen die Schwimmer am 2. Wettkampftag weitere 4 Medaillen:

Jonas Levin Reuther gewann Gold über 100m Rücken in neuer persönlicher Bestzeit 1:04,18 Minuten,

Franz Ahnert fischte unerwartet Bronze über 100m Rücken aus dem Wasser und musste sich über die kürzeste Schmetterlingstrecke nur einem US-amerikanischen Schwimmer geschlagen geben.

Oskar Schildknecht (A24, ESSC) musste über 100m Rücken leider seinem sehr mutigen Anfangstempo Tribut zollen und sich mit Bronze zufrieden geben.

Die weiteren Finalplatzierungen:

Louis Bauer belegte im Finale über 200 m Lagen einen starken 6. Platz in einer Zeit von 2:17,32 Minuten.

Für Lale Präger (7b, Erfurter SSC) war die Finalteilnahme über 400m Freistil an sich schon ein großer Erfolg – in 4:44,59 Minuten wurde sie hervorragende Achte.

Jonas Levin Reuther nutze sein Finale über die 50m Schmetterling zum “warmschwimmen” und belegte in 30,19 Sekunden ebenfalls den 8. Platz – um dann eine reichliche Stunde später seine erste Goldmedaille bei Deutschen Jahrgangsmeisterschaften zu gewinnen!

Drei „pulverisierte“ Bestzeiten sind die Ausbeute des dritten Wettkampftages:

Über 400m Lagen verbesserte Ian Meinhardt (8b, SV Meininger Wasserfreunde) seine Bestzeit gleich um 6 Sekunden auf 4:54,05 Minuten und belohnte sich mit einem hervorragenden 4. Platz.

Über 100m Brust schafften auch Pascal Fischer und Louis Bauer (SG Gotha-Arnstadt) den Sprung ins Finale. Beide verbesserten ihre Bestzeiten um jeweils ca. 1,5 Sekunden und konnten damit in ihren Altersklassen die Plätze 5 und 6 belegen.

Über 50m Rücken konnten die Thüringer Schwimmer am vierten Wettkampftag 3 Medaillen aus dem Becken fischen.

Jonas Levin Reuther verbesserte sich im Finale um 0,5 Sekunden zum Vorlauf und wurde mit seinem zweiten Titel im Jahrgang 2009 belohnt.

Schmetterlingsspezialist Franz Ahnert überzeugte auch in der Rückenlage und gewann seine zweite Bronzemedaille in einer Zeit von 26,92 Sekunden.

Oskar Schildknecht verpasste um den Hauch von 0,06 Sekunden die Goldmedaille und belegte mit neuem Thüringer Landesrekord der offenen Klasse (26,50 Sekunden) ebenfalls den dritten Platz.

Pascal Fischer konnte sich im Finale mit einem phantastischen Endspurt noch einmal um fast 3,5 Sekunden steigern. Für 2:23,37 Minuten wurde er mit der Bronzemedaille und einem neuen Altersklassenrekord der AK 18 belohnt!

Louis Bauer komplettierte das erfolgreiche Auftreten des Thüringer Teams mit Platz 7 im Jahrgang 2007 in einer Zeit von 2:29,55 Minuten.

Über 800m Freistil belegte Lale Präger in 9:43,42 Minuten einen tollen 8. Platz.

Auch am fünften und letzten Wettkampftag bewiesen die Schwimmer, dass sie zur deutschen Spitze gehören:

Franz Ahnert errang über 100m Schmetterling die Silbermedaille und musste sich lange Zeit in Führung liegend erst auf den letzten Metern dem bereits erwähnten US-amerikanischen Supertalent Kaii Liam Winkler geschlagen geben. Trotzdem unterbot er in 55,27 Sekunden erneut den bisherigen Thüringer Altersklassenrekord!

Franz war somit mit 5 Medaillen der erfolgreichste Medaillensammler Thüringens: 1x Gold, 2x Silber und 2x Bronze!

Im Finale über 200m Rücken konnte Lale Präger ihre Vorlaufzeit leider nicht verbessern und belegt in 2:34,06 Minuten den 8. Platz.

Nur 0,03 Sekunden fehlten Jonas Levin Reuther über diese Strecke zu Bronze. Nach 2 Goldmedaillen auf den kürzeren Rückenstrecken belegt er in 2:22,36 Minuten den undankbaren 4. Platz.

Unsere jüngsten Teilnehmer des Jahrgangs 2009, die das erste Mal bei einer Deutschen Jahrgangsmeisterschaft starten durften, können stolz auf ihre Leistungen sein!

Zum Abschluss noch ein Paukenschlag:

Oskar Schildknecht gewann mit neuem Thüringer Landesrekord in 2:02,55 Minuten über die 200m Rücken des Jahrgangs 2005 die Goldmedaille; diese Zeit liegt zudem nur 1 Sekunde über dem Deutschen Altersklassenrekord!

Diese Wahnsinns-Leistung wurde sogar auf der Internet-Seite des DSV extra hervorgehoben:

Ebenfalls mit starken kämpferischen Leistungen glänzten weitere Schwimmer des Erfurter Sportgymnasiums – auch wenn sie nicht die Finalläufe erreichten:

Matilde Imme (9b, Erfurter SSC) kämpfte sich über die längste Strecke und konnte mit einer neue Bestzeit in 18:19,59 Minuten über 1500m Freistil den 10. Platz belegen.

Charlotte Penz (A24, Eisenacher SSV) hatte in dieser Saison viel mit krankheitsbedingten Trainingsausfällen zu kämpfen, startete aber trotzdem auf 3 Strecken und errang die Plätze 18, 20 und 25.

Kilian Präger (10b, SSV Erfurt Nord) belegt mit einer Zeit von 2:18,30 Minuten über die 200 m Rücken den 20. Platz.

Ludwig Imme (6b, Erfurter SSC) startete nach kürzlich überstandener Krankheit auf 3 Strecken, kämpfte sich an seine Bestzeiten heran und belegte dadurch die Plätze 24, 27, 28.

Mit letztendlich insgesamt 4 Gold-, 2 Silber- und 5 Bronzemedaillen, 2 Thüringer Landesrekorden, 3 Thüringer Altersklassenrekorden und 16 weiteren Finalteilnahmen konnten die Schwimmerinnen und Schwimmer des Sportgymnasiums Erfurt zufrieden nach Hause fahren.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer zu diesen tollen Leistungen! Erik Hanold

Folgende Presseartikel sind zu diesem Ereignis zu empfehlen:

https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/goldener-dm-auftakt-franz-ahnert-in-rekordzeit-zum-titel-id235443207.html

https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/schwimm-dm-start-ziel-sieg-fuer-ruecken-talent-reuther-id235460561.html

https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/goldener-abschluss-schildknecht-schwimmt-junioren-em-norm-id235473321.html

International Swim Cup – Schwimmer des Landesstützpunktes fahren zum Kräftemessen nach Bayern

Zum zweiten Mal nach 2020 wurde nach coronabedingter Zwangspause am Wochenende 21./22.05.2022 der Internationale Swim Cup in Ingolstadt ausgetragen. Eine spannende Veranstaltung war zu erwarten, auf die sich mehrere hunderte Aktive aus Deutschland und dem europäischen Ausland freuten. Auf Distanzen zwischen 50 und 1.500 Metern in verschiedenen Disziplinen konnten Nachwuchssportler und Profis Erfahrungen sammeln, um Erfolge und Geldprämien ringen und dank dem Sponsor Aquafeel auch Sachpreise erkämpfen.

Die Schüler des Sportgymnasiums Erfurt wollten sich mit den starken Schwimmern u.a. aus Bayern messen und reisten bereits am Freitag motiviert an. Für die Schüler der Klassen 5 und 6 sollte es eine Chance zum Erfahrungen sammeln außerhalb des eigenen Bundeslandes sein, denn pandemiebedingt war das in den letzten 2 Jahren nicht möglich. Trotz aller Aufregung gelang es den Schwimmerinnen der Jahrgänge 2010 und 2011 auf allen Strecken in den Top Ten Plätzen zu landen. Siiri Kuntze (DLRG Weimar) und Antonella Stäblein (Erfurter SSC) standen im Jahrgang 2010 auf dem Siegertreppchen in verschiedenen Disziplinen und verpassten einen Sieg nur knapp. Litonya Möbius (WSG Jena-Lobeda) erreichte gute Platzierungen und mit dem vierten Platz verfehlte sie eine Medaille nur knapp. Für den Jahrgang 2011 gingen Sofia-Marie Hinz (SSV Bad Salzungen) und Luise Adelt (SV Gera) sehr erfolgreich an den Start. Die Top 3 Platzierungen waren garantiert, mit Doppelsiegen über die 50m Rücken und 50m Schmetterling konnten sie die Konkurrenz beeindrucken.

Für die Mädchen der Jahrgänge 2007 bis 2009 hieß es am Ende: es konnte die Teilnahme an allen Finalläufen gesichert werden. Über 100m Schmetterling und 100m Rücken erkämpfte sich Klara-Louise Herrmann die Finalteilnahme, über 100m Brust Marie Strasilla (beide Erfurter SSC) und über 100m Freistil Liv Kari Helmecke (SG Gotha-Arnstadt).

Liv Kari Helmecke war im Jahrgang 2009 insgesamt sehr erfolgreich am Start. Mit 3x Gold und 2x Bronze sowie der Teilnahme am 100m-Freistil–Finallauf der Jüngeren hat sie nach längerer Verletzungspause Bestleistungen zum Teil deutlich gesteigert und in einigen Disziplinen Zeiten geschwommen, die für eine Teilnahme an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften ausreichen würden. Über die 200m Rücken hat sie die schnellste Zeit aller Teilnehmerinnen jahrgangsübergreifend erreicht.

Bei den Jungen ist Nathanael Czwienczek (1. SK Greiz von 1924) mit einem klaren Ziel vor Augen angereist. Eine neue Bestzeit über 100m Schmetterling schwimmen und damit ins Finale einziehen. Im Vorlauf hat er das Ziel umgesetzt und konnte im Finale mit entsprechendem Kampfgeist den Sieg erringen. Mit einem Sachpreis der Firma Aquafeel im Gepäck ging es für ihn zurück nach Hause. Dieses Erlebnis wurde untermauert von neuen Bestzeiten in weiteren Disziplinen.

Paul Felix van Kampen (Erfurter SSC) verpasste die Finalteilnahme über 100m Brust ebenso knapp wie Alessandra Keck (DLRG Weimar) über 100m Rücken. Sie konnte aber nach der dadurch größeren Erholungspause ihre Bestzeit über 400m Freistil zum Abschluss noch steigern.

Für den Jahrgang 2006 war Kilian Präger (SSV Erfurt-Nord) am Start. Mit der geschwommenen Bestzeit über 100m Rücken im Vorlauf sicherte er sich die Finalteilnahme bei den Profis und konnte hier die gerade erst aufgestellte Bestzeit erneut steigern. Zum Abschluss gelang ihm der Sprung auf Platz 3 über die 200m Freistil mit einer Steigerung seiner bestehenden Bestzeit um mehr als eine Sekunde.

Die Schwimmer des Sportgymnasiums Erfurt gehörten zu den erfolgreichsten Teilnehmern und haben den Landesstützpunkt Thüringen sehr gut vertreten.

Nach dem Wochenende bleibt neben den persönlichen Erfolgen ein Wettkampf in Erinnerung, den die Veranstalter im attraktiven Sportbad von Ingolstadt für die Schwimmer perfekt organisiert haben und der damit nicht nur Anstrengungen abforderte, sondern auch jede Menge Spaß bereitet hat./Erik Hanold

Nachruf

Er war einer der erfolgreichsten deutschen Bobsportler, gewann er doch dreimal Olympiagold und drei Weltmeistertitel. Seine sportliche Karriere aber hat er als Zehnkämpfer beim SC Turbine Erfurt begonnen, wobei er auf beachtliche 7534 Punkte kam.

Die Rede ist von Bernhard Germeshausen, der mit seinem Umstieg zum Bobsport 1973 ein wesentlicher Wegbereiter des Bobsports in Oberhof wurde. Im Schlitten von Meinhard Nehmer sicherte er sich als Anschieber 1976 und 1980 drei olympische Goldmedaillen und errang darüber hinaus als Pilot olympisches Silber.

Nach seinem Laufbahnende arbeitete er als Diplomsportlehrer an der Pädagogischen Hochschule in Erfurt und war von 1991 bis 1998 Laufbahnberater am Olympiastützpunkt in Thüringen.

An unsere Einrichtung wechselte er 1998. Von diesem Jahr an bis zur seiner Pensionierung 2014 fungierte er als Internatsleiter am Sportgymnasium Erfurt.

Nach schwerer Krankheit verstarb Bernhard Germeshausen am 16. April im Alter von 70 Jahren.

Vom Puck zum Ball – quer durch alle Ligen mit unseren Sportschülern

Eishockey

U17 – DEB U17 Division 2 Nord      

Unsere U17 – Eishockey-Sportschüler haben eine überzeugende Saison gespielt. In 35 Spielen errangen sie 21 Siege und platzierten sich nur knapp hinter den Löwen Frankfurt auf Platz 3, unangefochten auf Platz 1 rangierten die Jungs aus Crimmitschau.

Chris Müller schaffte es unter die TOP 10 – Scorer der Liga, mit 38 Toren und 18 Vorlagen war er der erfolgreichste Spieler der Young Dragons.

U19 – DNL U20 Division 3 Nord

Die U19 – Eishockey-Sportschüler errangen in 32 Spielen 16 Siege und rangierten so hinter Kassel, Duisburg und Wolfsburg auf Platz 4.

Der erfolgreichste Spieler der Mannschaft war hier Erik Schwanengel mit 7 Toren und 28 Vorlagen.

Fußball

In den Regionalligen, in denen unsere Fußballer aktiv sind, rüstet man zum Saisonendspurt, die letzten Spiele finden Ende Mai statt.

A-Junioren

Nach dem 2:1 gegen den SC Staaken und dem 4:1 gegen Borea Dresden zeigt die Formkurve der A-Junioren deutlich nach oben.

Mit 27 Punkten aus 16 Siegen belegt man derzeit Rang 6 und befindet sich im oberen Mittelfeld der Tabelle.

B-Junioren

Mit einer leichten Tendenz nach oben gehen die B-Junioren in die entscheidende Phase der Saison.

Zuletzt gab es ein 2:1 bei Carl Zeiss Jena II und ein 3:0 gegen Dessau.

Damit konnte man sich auf Rang 12 nach vorn schieben, aus 14 Spielen gelangen 17 Punkte. Hält der Aufwärtstrend an, dann sollten die Rot-Weißen nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

C-Junioren

Als nicht regionalligatauglich erwiesen sich in dieser Saison die C-Junioren des FC Rot-Weiß. Mit nur einem Sieg in 18 Spielen trudelt man auf dem vorletzten Tabellenplatz dem Abstieg und damit der Bedeutungslosigkeit entgegen.

Für die Jungs gilt es, sich in den letzten Spielen so teuer wie möglich zu verkaufen, um das eigene Bild etwas aufzuhellen.

Volleyball

Auch wenn die Regionalmeisterschaft der Volleyballerinnen U20 unter ungünstigen Vorzeichen stand, zogen doch die Sonnebergerinnen zurück und musste Favorit Dresdner SC pandemiebedingt passen, ließen es sich unsere Mädels in Dresden nicht nehmen, um im einzigen Spiel des Tages souverän den Titel eines Regionalmeisters zu holen. Mit 25:14 und 25:19 wurden die Mädels von der TSG KW Boxberg Weißwasser deutlich bezwungen. Neben dem Sieg qualifizierte man sich, und das ist sicherlich die wichtigste Nachricht, für die Deutschen Meisterschaften Ende April/Anfang Mai in Cottbus. Dafür gilt natürlich unser Daumendrücken.

 

Auch wenn die Pandemie die Austragung der Landesmeisterschaft der U18 – Mädchen negativ beeinflusst hat, so konnten doch fünf Mannschaften in Suhl um den Sieg kämpfen. Nach vier Siegen gegen Schmalkalden, Hildburghausen, Gera und Suhl errangen unsere Mädchen den Landesmeistertitel und qualifizierten sich für die Regionalmeisterschaft.

Bei der Regionalmeisterschaft der U16 – Mädchen belegten unsere Sportschülerinnen, die in zwei Mannschaften vertreten waren,  Platz 2 – im SWE-Volley-Team – bzw. Rang 3 im Team des SV 03 Eisfeld.

Bei den U13 – Mädchen wurden die Landesmeisterschaften in Schmalkalden ausgetragen. Nach der Auftaktniederlage gegen SV 03 Eisfeld konnte man zwei Siege gegen Altenburg und Schmalkalden einfahren, um im Halbfinale gegen Suhl II aufzuschlagen. Hier hatten unsere Mädchen keine Chance, sodass sie im Spiel um Platz 3 gegen den Sonneberger VC um Bronze kämpften. Mit einem Sieg gelang nicht nur der Sprung aufs Treppchen, sondern auch die Qualifikation für die Regionalmeisterschaft am 15. Mai in Sachsen.

Handball

Unsere Sportschülerinnen agieren in der 3. Liga der Frauen (THC II), in der Bundesliga(A-Jugend), in der Regionalliga Nord-Ost (B-Jugend) und in der Landesliga Thüringen (C-Jugend).

Bundesliga/A-Jugend

Nur ganz knapp verpassten unsere Mädchen das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft. Nachdem man sich in der Vorrunde souverän durchgesetzt hatte, belegten die THC-Spielerinnen in einer von vier Meistergruppen Platz 3, allerdings punktgleich mit der erst – und zweitplatzieren Mannschaft. Nur das schlechtere Torverhältnis verhinderte den Einzug in die Runde der besten 8 Mannschaften.

Regionalliga Nord-Ost/B-Jugend

10 Mannschaften waren in dieser Saison in der Regionalliga Nord-Ost angetreten. Im März und April absolvierten unsere Mädels insgesamt fünf Spiele, wobei Siege gegen Rostock und den Berliner TSC gelangen. Am Ende belegte man im Zehnerfeld Rang 6 in der Saison 2021/22.

Landesliga-Thüringen/C-Jugend

Souverän und mit deutlichen Siegen tankten sich unsere Sportschülerinnen durch die Spiele im März, sodass sie derzeit Platz 1 in der Liga belegen.

3.Liga/Frauen

Unsere Handballerinnen der Oberstufe spielen nicht nur in der Bundesliga der A-Jugend, sondern auch in der 2. Mannschaft des THC in der 3.Liga der Frauen. Hier gibt es insgesamt sechs Staffeln, wobei die Thüringerinnen in der Staffel B unterwegs waren.

Im März und April konnte man auf ein ausgeglichenes Konto zurückschauen. Zwei Siegen standen ein Unentschieden und zwei Niederlagen gegenüber. Damit belegte man am Ende Platz 7 und muss nun in der Abstiegsrunde versuchen, den Klassenerhalt zu sichern. Dabei ging es auch hier sehr knapp zu, nur das schlechtere Torverhältnis gegenüber dem Rostocker Handball Club ließ unsere Mädels in die Abstiegsrunde abrutschen. /am

Ein Leseheft zum Thema: “Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit”

Der Sozialkundekurs der A24 testete über acht Wochen eine der neuen Wettbewerbsaufgaben für den jährlich stattfindenden Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politischen Bildung.
Dabei beschäftigten wir uns intensiv mit dem Thema “Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit”. Das Produkt dieser Arbeit ist das folgende Leseheft.

Viel Spaß beim Lesen!

Sportschüler zeigen Herz

Einige Wochen nach unserem Spendenlauf zur Unterstützung der Kinder in der Ukraine haben wir unsere Spendenaktion abgeschlossen. Insgesamt konnten wir 6197,10 Euro einsammeln, eine Summe, die komplett den unter dem Krieg leidenden ukrainischen Kindern zugute kommt.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Schülern, Lehrern, Erziehern, Eltern und allen weiteren Sponsoren, die uns in unserem Vorhaben tatkräftig unterstützt haben.

Darüber hinaus leben seit vergangener Woche drei ukrainische Jugendliche in unserem Internat, die vom Erzieherteam herzlich in Empfang genommen wurden und in allen Fragen von ihnen unterstützt werden. Es sind Tischtennisspieler eines Sportgymnasiums aus Kiew, die neben ihrem Online-Unterricht auch am Tischtennistraining unserer Sportschüler teilnehmen. Dabei gilt dem Tischtennisteam um Frank Schulz und seinen Mannen unser Dank, dass sie diese sportliche Betreuung ermöglichen./am

Klassenfahrt der 7a/8a nach Tonndorf

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Tag 1: Ankunft

Wir trafen uns um 7.45 Uhr zum Testen in der Schule und fuhren anschließend mit der Straßenbahn nach Windischholzhausen. Von dort aus wanderten wir 12 km durch Wälder und über Wiesen und Felder bis zum Schullandheim Tonndorf. Nach unserer Ankunft begannen wir den Aufenthalt mit einem Teambuilding-Spiel, welches es zu meistern galt. Anschließend bezogen wir unsere Zimmer und aßen Mittag. Daraufhin folgten klassengetrennte Aufgaben, wobei wir uns beispielsweise Gedanken über unsere Ziele und Wünsche machen oder einander blind vertrauen sollten. Nach der Freizeit, welche von den meisten für sportliche Aktivitäten, wie Volleyball oder Fußball, genutzt wurde, gab es Abendbrot. Am Abend spielten wir „Schlag den Lehrer“. Dabei mussten wir unter anderem Flaschen halten, Luftballons aufpusten oder jonglieren. Weil die Lehrer verloren, wurde die Handy- und Schlafenszeit verlängert. Die Nachtruhe begann, wie jeden Abend, um 22.00 Uhr und schon ging der erste Tag zu Ende.

Tag 2: Avenida-Therme

Einige von uns standen bereits um 6.20 Uhr auf, um gemeinsam Frühsport zu machen. Anschließend frühstückten wir und beschäftigten uns mittels eines Filmes und eines Vortrages mit dem Thema „Nachhaltigkeit“. Im praktischen Teil legten wir gemeinsam ein Kräuterbeet an. Nach dem Mittagessen packten wir unsere Sachen und liefen ca. 45 min lang bis zur Avenida-Therme, wo wir unter anderem ein Wettrutschen veranstalteten und anschließend zusammen zu Abend gegessen haben. Gegen 21.00 Uhr machten wir uns über die Felder zurück auf den Weg ins Schullandheim.

Tag 3: Grillabend

Um 7.30 Uhr standen wir auf und frühstückten. Danach hatten wir Freizeit, welche wir, wie gewöhnlich, für sportliche Aktivitäten nutzten. Anschließend bereiteten wir Gemüsespieße, Salate, Brotaufstriche, Brotteige und noch vieles mehr für den gemeinsamen Grillabend vor. Der Nachmittag gehörte uns zur freien Gestaltung. Bevor sich der Abend dem Ende neigte, trafen wir uns im Außenbereich des Landschulheims und grillten.

Tag 4: Abreise

Am Ende unserer Reise packten wir unsere Sachen und reflektierten die Klassenfahrt noch einmal. Gegen 12:00 Uhr fuhren wir mit dem Bus wieder in Richtung Erfurt, wo wir gegen 12.30 Uhr ankamen./Schüler der beiden Klassen