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Sportsplitter vom 29.10.2020

Ferien sind für Sportschüler selten auch Ferien vom Sport. Während die einen, zum Beispiel die Leichtathleten, im Trainingslager an den Grundlagen für die kommende Saison feilten, stehen andere mitten im Punktspielbetrieb und absolvierten ihre Partien in den verschiedensten Ligen.

Handball

Am 07.11. starten unsere Handballmädchen der A-Jugend in die Zwischenrunde der Handball-Bundesliga.

In insgesamt 8 Vorrundengruppen haben sich die Handballerinnen der weiblichen A-Jugend in der Bundesliga duelliert, um die besten 16 Mannschaften auszuspielen, die ab Anfang November in vier Zwischenrundengruppen gegeneinander antreten.

Souverän zogen unsere Sportschülerinnen vom Thüringer HC als Siegerinnen ihrer Vorrundengruppe in diese Zwischenrunde ein, wo sie in Gruppe 2 u.a. auf Bietigheim treffen. Das erste Spiel allerdings absolviert man am 07.11. in der Salza-Halle in Bad Langensalza gegen die Mädchen des HTV Hemer.

Fußball

Die A-Junioren bestreiten zurzeit absolute Härtetests, ging und geht es doch innerhalb von zwei Wochen gegen die drei besten Teams der Regionalliga Nordost.

Den Anfang machte das Spiel bei Erzgebirge Aue, dem Drittplatzierten der Tabelle. Schon hier wurde die gewachsene Stärke unserer Sportschüler deutlich, konnte man sich doch am Ende über ein 2:2 freuen.

Mit dem gleichen Resultat, also 2:2, überzeugten die Erfurter A-Junioren auch eine Woche später beim Tabellenführer Hertha 03 Zehlendorf.

Nun kommt am 01.11. der FC Hansa Rostock zum Gastspiel nach Erfurt. Die Rostocker liegen derzeit auf Platz 2 der Tabelle.

Während die C-Junioren nach 3 Wochen Spielpause erst am Wochenende in Aue wieder in den Spielbetrieb ihrer Regionalliga einsteigen, absolvierten auch die B-Junioren wie ihre älteren Kollegen in den vergangenen 14 Tagen zwei Auswärtsspiele. Nach einer 1:2-Niederlage bei Erzgebirge Aue konnte man beim 1.FC Union Berlin II mit 1:0 gewinnen.

Nächster Gegner ist am 01.11. im Heimspiel der FC Hansa Rostock.

Eishockey

Ferienzeit bedeutet auch für die Erfurter Jungdrachen Punktspielzeit. Sowohl die U20 des EHC Erfurt in der Deutschen Nachwuchsliga Division III/Staffel Nord als auch die U17 des Vereins in der DNL Division II/Staffel Nord waren auf dem Eis aktiv.

Mit zwei deutlichen Siegen kam die U20 von ihren Punktspielen bei der EJ Kassel zurück, nach einem 7:0-Erfolg folgte ein 9:2 für die Erfurter. Auch am vergangenen Wochenende ging es nach Hessen, wo gegen die Löwen Frankfurt mit 3:1 gewonnen und mit 2:3 verloren wurde.

Vor den Spielen am 14. und 15.11. in Wolfsburg liegen die U20-Jungdrachen an der Tabellenspitze ihrer Gruppe.

Die U17 siegte ebenfalls gegen die Eishockey-Jugend Kassel im Heimspiel mit 4:0 und liegt vor den beiden Heimspielen am 31.10. und 01.11. gegen den Tabellenführer, den ETC Crimmitschau, auf Position 2 der Tabelle. Auf dieses Spitzenspiel in dieser Gruppe darf man gespannt sein./am

„Gefragt – Geantwortet” – Meinungsbild am Sportgymnasium

Die deutsche Wiedervereinigung – Gelebtes Leben und Blick auf die Geschichte

Am 3. Oktober dieses Jahres feierten wir bereits 30 Jahre Deutsche Einheit. 30 Jahre, nachdem Deutschland nach einer 40-jährigen Teilung wieder vereint wurde. Dennoch würden, wie bereits erwähnt, viele Menschen den 9. November 1989 als wahren „Tag der Deutschen Einheit“ bezeichnen. Die eigentliche Wende brachte ja auch der Fall der Mauer ein knappes Jahr früher. Warum wurde dieser Tag dann nicht zum Feiertag ernannt? Das hat politische Gründe. Da der 9. November ein Tag in der deutschen Geschichte ist, der nicht zuletzt durch den Hitler-Putsch (1923) und die Reichspogromnacht (1938) mit negativen Konnotationen behaftet ist, musste man sich auf einen anderen Tag festlegen und es wurde der, an dem die DDR der BRD beigetreten ist. Für die Schüler unserer Schule ist es Vergangenheit, nur ein Blick auf die Geschichte. Für die meisten unserer Lehrer jedoch bedeutet es gelebtes Leben. Gerade deshalb ist es besonders interessant, die Meinungen beider Seiten zu hören. Wir haben Schüler und auch Lehrer befragt, mit welchen Gedanken sie diesen Tag sehen. Im Folgenden werdet ihr einen Einblick in die Ergebnisse dieser Umfragen erhalten.

Ein geteiltes Deutschland? Heute noch? Unvorstellbar! Wie sich zeigte, wusste auch nur die knappe Mehrheit der teilnehmenden Schüler, was am 3. Oktober überhaupt gefeiert wird, zumal das Datum für die meisten Schüler und auch Lehrer persönlich eher weniger bedeutsam ist.

Der Wunsch einiger Lehrer nach mehr Informationsveranstaltungen an diesem Tag, damit nicht in Vergessenheit gerät, dass mal andere Verhältnisse in Deutschland  herrschten, die DDR ein „Gefängnis“ war und was aber andererseits die dort lebenden Menschen geleistet haben, scheint also berechtigt. Die meisten halten die überall stattfindenden Veranstaltungen aber für „ausreichend“ und „angemessen“. Zudem sind sie sich einig, dass der Tag zu Recht zum Feiertag erklärt wurde aufgrund der Bedeutsamkeit dieses Ereignisses für die deutsche Geschichte. Damit stimmen ihnen auch 99% der Schüler zu, die von dem Ereignis nur Erzählungen hören und aus der Sicht eines Nicht-Betroffenen bewerten können.

Da ist es schön zu sehen, dass doch viele Schüler, wenn auch eher selten in ihren Familien, besonders mit den Großeltern, über die Wiedervereinigung sprechen und auf diese Weise einen wichtigen Teil der Geschichte Deutschlands mitgegeben bekommen.

Deshalb im Folgenden auch mal ein kurzer Einblick von Zeitzeugen in das Leben am Sportgymnasium Erfurt während der DDR und wie sich die Wiedervereinigung auf den Leistungssport auswirkte:

Die Schule war eine „hochspezialisierte Sportschule“ mit „sportartenreinen Klassen“. Es gab eine „superenge“ Zusammenarbeit mit dem Sport, das bedeutet, dass sich wöchentlich das KPK, das “Kleine Pädagogenkollektiv”, bestehend aus Klassenleiter, Trainer und Erzieher, traf, um gemeinsam Termine zu planen und darüber hinaus der Klassenleiter mit zu Trainingslagern und Wettkämpfen fuhr, sodass die Schüler in den Hauptfächern unterrichtet werden konnten. Außerdem waren die Klassenstrukturen anders, das heißt, Jungen und Mädchen wurden getrennt unterrichtet, es begann schon mit der 1. Klasse, und die einzelnen Sportarten kamen in unterschiedlichen Klassenstufen an die Schule. Auch Einzelunterricht war damals keine Seltenheit und es gab eine Schulzeitstreckung. Zusammenfassend kann man sagen: Es herrschten „Superbedingungen“.

Das änderte sich schlagartig nach der Wende, als plötzlich auch „Nichtsportler“ und neue Sportarten aufgenommen werden mussten. Vieles fiel weg, so zum Beispiel die sportartenreinen Klassen und die Schulstreckung. Ähnliche Bedingungen kamen erst wieder nach 7 Jahren. Doch nicht nur auf unsere Schule bezogen, kam es zu drastischen Änderungen im Leistungs- und Breitensport, sodass dieser damals als „großer Verlierer“ aus der Nachwendezeit hervorging. Das „komplette Sportsystem“ wurde abgebaut, die damaligen Strukturen in Frage gestellt, aufgelöst und erst später wieder aufgebaut. Wie in den meisten anderen Bereichen auch musste das System des Westens übernommen werden und es kam zu großer Arbeitslosigkeit. Nicht wenige haben dadurch ihren Job verloren oder die Fachhochschulabschlüsse wurden nicht anerkannt. Das hat nicht nur den Sport betroffen, sondern die Allgemeinheit, so auch Lehrer unserer Schule. Diese gerieten damals besonders in Verruf, da ihnen eine Zusammenarbeit mit dem Staat vorgeworfen wurde. Es war eines der Themen der „täglichen Diskussionen“, mit denen sie konfrontiert wurden.

Für das ganze Land bedeutete es einen großen Umschwung, der gleichermaßen begrüßt wie auch abgelehnt wurde. Mich erreichten viele positive Worte, wie Freiheit, Hoffnung, Träume und Wünsche, die den negativen, wie Sorge, Unsicherheit, Enttäuschung und Überforderung gegenübergestellt wurden. Berührende Worte, die von emotionalen Geschichten stammen. Jeder hat die Wende und anschließende Wiedervereinigung auf andere Weise erlebt, so dass ich Berichte aus den unterschiedlichsten Sichtweisen hörte. Manche unserer Lehrer waren noch in der Schule oder beim Studium, einige arbeiteten bereits oder mussten mit ganz anderen Schwierigkeiten kämpfen.  Es ließ sich vor allem heraushören, dass alles „ganz schön schnell“ ging, zu schnell, um kritisch auf Fehler zu schauen, diese auszumerzen und gemeinsam gute Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Deshalb sprechen auch so viele Menschen von einer „Übernahme“, auf Grund dessen, wie die Wiedervereinigung ablief.

Erst einmal löste der Mauerfall „großes Erstaunen“ und „Ungläubigkeit“ aus. Es war der „Wahnsinn“, denn für viele war es nicht vorstellbar. Plötzlich konnte man überall im Fernsehen sehen, wie „Menschen auf der Mauer tanzen“ und „DDR-Bürger in langen Kolonnen gen Westen fuhren“. Bahnhofsgebäude waren überfüllt, weil alle in den „gelobten Westen“ reisen wollten. Dann wurde nach und nach das System der BRD der DDR „übergestülpt“. Daraus hätten sich sowohl Vorteile als auch Nachteile ergeben, dennoch beurteilen unsere Lehrer die Wiedervereinigung für Gesamtdeutschland grundsätzlich als das Richtige. Es folgten viele neue Freiheitsrechte, zuallererst die Reise- und Meinungsfreiheit. Davon profitieren die Menschen heute noch. So empfinden es auch viele Schüler, die dankbar sind, überall hinreisen, sich deutschlandweit mit der Konkurrenz messen und auch in anderen Ländern trainieren zu können. Der Austausch ist sehr wertvoll für den Leistungssport und belebte ihn trotz damaliger anfänglicher Schwierigkeiten, vor allem durch die neuen Möglichkeiten, wozu auch materielle Belohnungen für die Sportler gehörten.

Jedoch hat eine Medaille immer zwei Seiten und so kam es neben der bereits erwähnten Arbeitslosigkeit auch zu einer „massiven Abwanderung junger Menschen“ in den Westen und zum Verlust des „sozialen Zusammenhalts“. Die Folgen davon spüren viele heute noch, sowohl Schüler als auch Lehrer. Es bestehen noch viele gegenseitige Vorurteile zwischen Ost und West, „Betriebe haben ihre Stammsitze im Westen“ und auch die Mentalität der Menschen ist unterschiedlich. Allerdings hat gleichermaßen ein Teil der Schüler angegeben, keine Nachwirkungen mehr zu spüren, was sich darauf zurückführen lässt, dass in den meisten Köpfen der jüngeren Generation keine Teilung mehr in Ost und West existiert. Der Grund dafür ist einfach zu finden, haben doch Schüler im Alter von 10 bis 19 Jahren, die aus dem ehemaligen Ost- bzw. Westdeutschland stammen, das geteilte Deutschland nicht mehr erlebt.

Als Resümee der Umfrage ist zu konstatieren, dass Deutschland wieder eine Einheit ist, aber noch keine Einheitlichkeit erzielt wurde. Das betrifft vor allem die Bereiche Politik, Wirtschaft, Einkommen und Rente. Trotz dessen sind sich alle einig, dass die Wiedervereinigung das Richtige war und die Deutschen wieder ein Volk sind. Dieser Moment und die Verhältnisse, die damals herrschten, sollen durch den „Tag der Deutschen Einheit“ in Erinnerung behalten werden.

Hiermit möchte ich mich nochmal bei allen bedanken, die sich die Zeit genommen haben, meine Fragen zu beantworten./ab

Sportsplitter vom 12.10. 2020

Radsport

Derzeit finden im italienischen Fiorenzuola die Bahn-Europameisterschaften der Junioren U19 und der Nachwuchsklasse U23 statt. Aus unserer Schule hat sich der Sprinter Willy Weinrich für dieses Event qualifiziert und mit dem Gewinn von drei Medaillen grandiose Erfolge gefeiert.

Im Sprintturnier der U19-Junioren fuhr Willy Weinrich (A 23) am vergangenen Samstag überzeugende Rennen und qualifizierte sich über Vorrunde, Achtelfinale, Viertelfinale und Halbfinale souverän für das Finale und hatte damit schon Silber sicher.

Nun galt es gegen den Polen Burawski zu bestehen, der vorher im Halbfinale den anderen deutschen Starter ausgeschaltet hatte. Weinrich benötigte den Entscheidungslauf, um schließlich mit 2:1 den Sieg gegen den Polen davonzutragen und damit auf dem obersten Podest die Ehrung als U19-Europameister im Sprint entgegenzunehmen.

Mit diesem Erfolg komplettierte Willy Weinrich seine Medaillensammlung von Fiorenzuola. Bereits einen Tag zuvor überzeugte der Erfurter Sportschüler mit dem Gewinn der Bronzemedaille im 1000m-Zeitfahren.

Zum Auftakt der Europameisterschaft am vergangenen Donnerstag stieg Willy Weinrich mit dem deutschen Sprintteam erfolgreich in diese italienischen Meisterschaftstage ein. Im Teamsprint der U19-Junioren gelang nach der besten Zeit in der Qualifikation im Finale ein deutlicher Sieg gegen die polnische Mannschaft, sodass das deutsche Dreier-Sprintteam mit unserem Willy Weinrich die Goldmedaille in Empfang nehmen konnte.

Mit zwei Goldmedaillen und dem Gewinn einer Bronzemedaille avancierte Willy Weinrich zu einem der erfolgreichsten Athleten der U19/U23-Europameisterschaften 2020. Herzlichen Glückwunsch, Willy!

Fußball

Mit drei Siegen und nur einer Niederlage haben die A-und B-Junioren in der Regionalliga Nordost, der Spielklasse unterhalb der drei Bundesligastaffeln, die letzten beiden Spieltage recht erfolgreich gestalten können. 

Endlich hat es für die A-Junioren geklappt, der erste Sieg ist eingefahren. Nachdem man noch am 5.Spieltag zu Hause gegen Tennis Borussia Berlin mit 2:4 den Kürzeren zog, gelang am vergangenen Wochenende mit dem 1:0–Auswärtserfolg in Zwickau der erste Dreier in der Saison.

Nun gilt es, diesen Trend am kommenden Samstag in der Heimpartie gegen Erzgebirge Aue, derzeit Dritter der Liga, fortzusetzen.

Die B-Junioren konnten sogar die letzten beiden Spiele gewinnen und haben sich damit im Mittelfeld der Liga etabliert. Nachdem Tennis Borussia Berlin am 5.Spieltag mit 2:0 nach Hause geschickt wurde, blieb man nun auch in Berlin erfolgreich. Beim Auswärtsspiel bei den Füchsen Berlin Reinickendorf gelang ein 4:2-Erfolg.

Auch die B-Junioren bekommen es am kommenden Spieltag mit Erzgebirge Aue, dem Tabellennachbarn, zu tun.

Das Regionalligaspiel der C-Junioren gegen Cottbus wurde abgesagt, am Spieltag zuvor gab es ein 1:1 in Berlin gegen die Füchse Reinickendorf.

Handball

Auch im Handball hat die neue Saison unter Corona-Bedingungen begonnen und unsere Mädels vom Sportgymnasium sind in den verschiedensten Mannschaften des Thüringer Handball Clubs aktiv. Die Saison begann für fast alle sehr erfolgversprechend.

Den Sprung ins Frauenteam des THC, das zur Zeit in der Bundesliga der Frauen sehr erfolgreich spielt und an erster Stelle liegt, hat Laura Kuske als Torfrau geschafft.

Weitere Schülerinnen der Oberstufe bzw. der 10.Klasse spielen sowohl in der 2. Mannschaft des THC in der 3.Liga der Frauen/Staffel Mitte als auch in einer Staffel der Bundesliga der weiblichen A-Jugend. Darüber hinaus spielt die weibliche Jugend B in der Mitteldeutschen Oberliga.

Nach vier Spieltagen der weiblichen A-Jugend liegen die THC-Mädels in ihrer Bundesligagruppe 5 mit vier Siegen an der Tabellenspitze. So gelang am Wochenende ein 30:20 gegen den Frankfurter Handball-Club. Als eine der beiden Tabellenersten kann man sich nach der Vorrunde für das Achtelfinale qualifizieren. Unsere Spielerinnen sind dabei auf einem guten Weg.

Eishockey

Ende September hat auch der Erfurter Eishockeynachwuchs seine Punktspiele in der aktuellen Saison aufgenommen. Die Jungdrachen vom EHC Erfurt spielen als U20 derzeit sehr erfolgreich in der Deutschen Nachwuchsliga NachwuchsligaNachwuchsliga

Nachwuchsliga Division III/Staffel Nord und die U17 des EHC Erfurt dominiert im Moment in der DNL Division II/Staffel Nord das Punktspielgeschehen.

Mit 6 Siegen sind die U20-Jungdrachen in die Saison gestartet und haben nacheinander den Hamburger SV, Bremerhaven und Bad Nauheim jeweils in zwei Spielen im heimischen Stadion abgefertigt. Nun geht es als Tabellenführer erstmals auf Reisen in dieser Saison. Am kommenden Wochenende tritt man im Hessischen gegen EJ Kassel an.

Nicht viel schlechter gestaltete sich der Saisoneinstieg der U17-Jungdrachen. Nach vier Siegen, je zweimal gegen Bad Nauheim und den Hamburger SV, wurde am vergangenen Wochenende das Aufeinandertreffen mit den Löwen Frankfurt zum ersten wirklichen Kräftemessen. Nach einem 3:2-Sieg folget eine 2:3-Niederlage. Nichtsdestotrotz liegt man vor dem nächsten Heimspiel gegen die EJ Kassel ebenso an der Spitze der Liga wie die U20-Mannschaft./am

„Gefragt – Geantwortet” – Meinungsbild am Sportgymnasium

„I have a dream, one day…”

30 Jahre Deutsche Einheit

Martin Luther King hatte den Traum, die Diskriminierung der Afroamerikaner zu beenden, genauso wie die Deutschen den Traum hatten, endlich wieder eine Einheit, ein Volk, zu sein.                                  

Am 3. Oktober 1990 ging er in Erfüllung und somit haben wir am letzten Samstag bereits 30-jähriges Jubiläum gefeiert. Allerdings verbinden nach einer Umfrage des MDR, an der rund 18000 Menschen teilgenommen haben, die meisten Befragten den wahren „Tag der Deutschen Einheit“ mit dem 9. November, dem Tag des Mauerfalls. Der 3. Oktober hingegen sei nur ein politisch festgelegtes Datum.

Zudem soll der Feiertag die Einheit Deutschlands würdigen, aber konnte nach so vielen Jahren überhaupt eine wirkliche Einheit erreicht werden? An unserer Schule sind wir eine Einheit, obwohl Sportler aus ganz Deutschland zusammen trainieren. Doch in vielen Köpfen gibt es noch die Teilung in Ost und West, wie viele unserer Lehrer berichten können. Für sie ist das geteilte Deutschland gelebtes Leben, für uns Schüler dagegen nur ein Blick auf die Geschichte. Jeder Fünfte hat an meiner Umfrage zu diesem Thema teilgenommen und auch 10 Lehrer haben sich meinen Fragen gestellt. Noch einmal vielen Dank an alle, die sich die Zeit dafür genommen haben. In nächster Zeit wird ein ausführlicher Artikel dazu, basierend auf dieser Umfrage, auf der Homepage erscheinen. /ab

Sportsplitter am 28.09. 2020

Fußball

Die ersten drei bzw. vier Spieltage sind in den Regionalligen absolviert und unsere Sportschüler sind sehr unterschiedlich in die Saison gestartet. Während die C-Junioren bereits drei Siege eingefahren haben, warten die A- und B-Junioren noch auf ihren ersten Dreier.

Nach dem 1:7 der C-Junioren am vorletzten Wochenende beim Halleschen FC konnte am Samstag beim 2:0-Sieg gegen Hertha 03 Zehlendorf Wiedergutmachung betrieben werden. Damit liegen die Erfurter C-Junioren vor dem Auswärtsspiel am Tag der Deutschen Einheit in Berlin, bei den Reinickendorfer Füchsen, auf einem aussichtsreichen vierten Tabellenplatz.

Auf ihren ersten Sieg hingegen warten die B-Junioren, die am Wochenende spielfrei waren. Zuletzt verlor man knapp mit 0:1 beim 1.FC Magdeburg, bevor am 04.10. Tennis Borussia Berlin zu Hause erwartet wird.

Ebenfalls in der Abstiegszone tummeln sich unsere A-Junioren, die das Prestigeduell gegen Carl Zeiss Jena mit 0:7 verloren geben mussten. Davor erspielte man sich beim 0:0 gegen Fortuna Magdeburg den ersten Punkt in dieser Saison. Auch in dieser Altersklasse heißt der nächste Gegner Tennis Borussia Berlin.

Alle drei Mannschaften spielen in der Regionalliga Nordost.

Radsport

Deutscher Meistertitel im Einzelzeitfahren für Franzi Arendt in der weiblichen Altersklasse U 17

Nachzutragen gibt es an dieser Stelle die Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren über 10km der Altersklasse U 17 in Niedersachsen Mitte September.

In einem starken Feld von 41 Fahrerinnen dominierte am Ende unsere Sportschülerin Franzi Arendt, die dem Thüringer Radsportverband die Goldmedaille bescherte. Ebenfalls im Vorderfeld konnten sich Miriam Zeise und Cassandra Bloch auf Platz 11 und 12 platzieren.

Im Rennen der männlichen Jugend über die gleiche Distanz, in dem sich 100 Starter der Konkurrenz stellten, erreichte Johannes Reißmann mit Platz 9 das beste Resultat der Thüringer Starter.

Leichtathletik

Die sogenannte Late Season in der Leichtathletik haben einige unserer Sportschüler genutzt, um im Herbst auf sich aufmerksam zu machen. So verbuchte Felix Wolff im Blockmehrkampf Sprint/Sprung der Altersklasse M 12 einen neuen Landesrekord.

In Ohrdruf fanden für die Leichtathleten der Altersklassen U14 die Landesmeisterschaften im Blockwettkampf statt.

Dabei verbesserte Felix Wolff in der Altersklasse M 12 in diesem Fünfkampf, dem so genannten Blockwettkampf Sprint/Sprung, bestehend aus 60m Hürden, 75m, Hochsprung, Weitsprung und Speerwerfen, den Landesrekord um 138 Punkte auf nunmehr 2418 Zähler.

Neben dem Sieg von Felix Wolff gingen weitere Landesmeistertitel auf das Konto von Alexander Brehm im Block Wurf der Altersklasse M 13, Sandrin Czogalla im Block Lauf der Altersklasse W 12 sowie Marie Klein im Block Wurf der Altersklasse W 12./am

Sportsplitter am 14.09. 2020

Fußball

Auch für die Nachwuchsfußballer unserer Sportschule hat die Saison 2020/21 begonnen und die ersten Spieltage sind absolviert. Sowohl die A-Junioren als auch die B–und C–Junioren spielen in dieser Saison in der Regionalliga Nordost.

Mit knappen Niederlagen starteten die A-Junioren in die Punktspielsaison. Verlor man zu Beginn im Heimspiel gegen den Berliner SC mit 2:3, so zog man am 2.Spieltag beim SC Staaken mit 0:1 den Kürzeren.

Am 20.09. bekommt man es dann zu Hause mit Fortuna Magdeburg zu tun und hofft auf den ersten Sieg.

Die B-Junioren spielten am 2.Spieltag beim HFC 2. 1:2, nachdem man zum Auftakt zu Hause ziemlich klar mit 0:5 gegen die Hertha II aus Berlin verloren hatte.

Die Chance zum ersten Sieg bietet sich am 20.09. im Heimspiel gegen den 1.FC Magdeburg.

Ganz anders verlief der Auftakt der C-Junioren nach ihrem Aufstieg in die Regionalliga. Mit zwei Siegen starteten sie verheißungsvoll in diese Saison. Dem 3:0 bei Tennis Borussia Berlin am ersten Spieltag folgte nun ein 3:2 gegen Hansa Rostock im Heimspiel.

Sollte auch das dritte Spiel, am 20.09. in Halle, gewonnen werden, so könnte man sich erfolgreich in der Spitzengruppe der Regionalliga Nordost festsetzen.

Tischtennis

Am 12. Und 13.September fand in Bad Blankenburg das Landes-Ranglistenturnier der Nachwuchsklassen statt. Wie erhofft schnitten unsere Sportschüler dabei sehr erfolgreich ab und konnten insgesamt vier Siege mit nach Hause nehmen.

In vier Altersklassen (11, 13, 15, 18) wurden die besten Spieler Thüringens gesucht. Nachfolgend sind die Top-Platzierungen (Podiumsplätze) unserer Sportschüler in den einzelnen Altersklassen aufgelistet:

Jungen 11                  3. Platz            Paul Gehlert

Mädchen 13              1. Platz            Chayenne Reinl

Mädchen 15              1. Platz            Lena-Marie Starkloff

Jungen 15                  1. Platz             Till Berbig

Jungen 15                  2. Platz            Ivo Quett

Mädchen 18              1. Platz            Lilian Nicodemus

Jungen 18                  3. Platz             Fabian Güntzel/am 

Sportsplitter vom 8. September

Leichtathletik

Der sonst schon in den Sommerferien stattfindende Saisonhöhepunkt der Nachwuchstalente aus der Leichtathletik, die Deutschen Meisterschaften der U20/U18, musste auf Grund der aktuellen Situation auf das vergangene Wochenende verlegt werden. Trotz der ungewöhnlichen Umstände konnten sich neun unserer Schüler, Hannes Hahn, Eileen Seebon, Marie Herre, Ada Junghannß, Robin Müller, Lisa Lankes, Cora Blaue, Moritz Schmidt und Anastasia Tronicek, qualifizieren und in Heilbronn mit der Konkurrenz messen.

Sie mussten in den verschiedensten Disziplinen abliefern, darunter im Lauf, Sprung, über die Hindernisse und Hürden sowie im Gehen und nebenbei noch die vielen Corona-Maßnahmen beachten.

Der Star des Wochenendes war aber wohl Robin Müller, der bei den 3000m der U18 eine Topleistung ablieferte und den Meistertitel mit nach Hause nehmen konnte. Durch einen taktisch klug eingeteilten Lauf und einen starken Endspurt lief er mit einigem Vorsprung als Erster über die Ziellinie. Damit dürfte auch sein Trainer, Enrico Aßmus, mehr als zufrieden sein, der bereits schon vorher ankündigte: „Der Junge holt Gold!“.

Ein weiterer Medaillengewinner ist Moritz Schmidt, der trotz einer Strafzeit, infolge von drei Anträgen, im 10.000m Bahngehen der U20 Bronze holte.

Ebenfalls erwähnenswert ist die Leistung von Tobias Rex, einem ehemaligen Schüler unserer Schule, der erst letztes Jahr sein Abitur bei uns machte. Im Halbfinale der 800m der U20 konnte er spielend leicht den ersten Platz erringen und sich somit für den Finallauf qualifizieren. Dort erkämpfte er sich den zweiten Platz und durfte die Silbermedaille entgegennehmen.

Auch wenn bei unseren anderen Startern nicht alle Blütenträume reiften, so konnten sie eine Meisterschaft unter ganz besonderen Bedingungen erleben. So wie die Medaillengewinner gehen auch sie jetzt in die wohlverdiente Saisonpause./ab

Gold für Robin Müller über 3000m

Am ersten Tag der Deutschen Jugendmeisterschaften in Heilbronn überraschte unser Sportschüler Robin Müller mit einem langgezogenen Spurt die Konkurrenz über 3000m und siegte in der Altersklasse U18. Mit dem Gewinn der Goldmedaille endete der erste Wettkampftag in Heilbronn. Ein ausführlicher Bericht folgt nach Abschluss der Wettkämpfe./am

— Sportsplitter vom 2. September 2020 —

Auch wenn durch die Pandemie der Sportbetrieb eingeschränkter als in normalen Zeiten ist, so trainieren doch unsere Sportschüler wieder in ihren Trainingsgruppen und in einigen Sportarten findet sogar eine späte Wettkampfsaison statt. Andere bereiten sich auf den Beginn ihrer Saison vor, sei es in Einzelsportarten wie im Eisschnelllauf, oder auch in den Mannschaftssportarten.

Während die Leichtathleten am Wochenende ihre deutschen Jugendmeister, u.a. sind hier auch Sportschüler aus Erfurt am Start, in Heilbronn küren werden, sind unsere jungen Radsportler schon wieder Wochenende für Wochenende im Einsatz

Radsport

Am vergangenen Wochenende gab es ein Rennwochenende in Töttelstedt, organisiert vom RSC Turbine Erfurt, wobei u.a. BDR-Jugendsichtungsrennen der U17 ausgefahren wurden, die aus Erfurter Sicht sehr erfolgreich verliefen.

Bei den Mädchen gewann Franzi Arendt das Rennen über 50km und festigte damit ihre Führung in der Gesamtwertung in der BDR-Jugendsichtung der U17/weiblich.

Außerdem siegte sie auch noch am zweiten Tag dieses Rennwochenendes, als noch einmal ein Rennen über 50km auf dem Plan stand.

Bei diesen Rennen der weiblichen U17 kamen Miriam Zeise und Tanja Spath am Sonntag auf Platz 4 bzw. 7 und Cassandra Bloch am Samstag auf Platz 7 ein.

In den Rennen der weiblichen U19 platzierte sich Lara Röhricht am Samstag über 80km auf Platz 3.

In den männlichen Altersklassen sprintete Lucas Küfner über 70km der U17 am Sonntag auf Platz 5 und im BDR-Sichtungsrennen am Samstag auf Platz 3. Damit konnte er sich in der BDR-Rangliste der U17 auf Rang 5 verbessern.

Die nächsten Herausforderungen warten auf unsere Radsportler am kommenden Wochenende mit den Deutschen Meisterschaften im Mannschaftszeitfahren in Genthin und mit der DM im Einzelzeitfahren der U17 am 12.09. in Langenhagen./am

Start Schuljahr 2020/21

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

am Montag, dem 31. August 2020, beginnt das neue Schuljahr 2020/21 am Sportgymnasium in Erfurt.
Glücklicherweise können wir mit einem regulären Schulbetrieb starten.

Alle aktuellen und derzeit geltenden Informationen  finden Sie auf den Seiten des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport.

Verwenden Sie folgenden Link:

https://bildung.thueringen.de/ministerium/coronavirus/