Alljährlich am dritten Freitag im November findet deutschlandweit der Vorlesetag statt, der an unserer Schule traditionell mit dem Vorlesewettbewerb der fünften und sechsten Klassen gekoppelt ist. An diesem Freitag haben wieder mehr als 500 000 Vorleser Geschichten für Kinder und Jugendliche vorgetragen, in diesem Jahr vorwiegend digital. Am Sportgymnasium konnte mit entsprechenden Abstandsregelungen direkt vor den jüngeren Schülern vorgelesen werden. Zum 17. Mal fand dieser Tag republikweit statt. Neben Lehrern, Frau Henkel-Ernst, Frau Teichmann, Frau Tuchscheerer, einem Referendar, Herrn Belitz, trugen auch zwei Schüler zum Gelingen dieser Veranstaltung bei. Henriette Freyer und der Sieger des Vorlesewettbewerbs des Vorjahres, Friedrich Schnitter, kramten ihre Lieblingsbücher aus dem Bücherschrank hervor, um sie den Schülern der fünften und sechsten Klassen vorzustellen.

Im Anschluss traten dann die besten Vorleser der Klassenstufe 5 und 6 gegeneinander an. Nach einem vorbereiteten Text aus einem selbst gewählten Buch musste noch ein fremder Text unvorbereitet vorgetragen werden. Hierbei handelte es sich um einen Ausschnitt aus dem Buch “Rico, Oskar und die Tieferschatten” von Andreas Steinhöfel. Die Vielfalt der vorbereiteten Texte beeindruckte die Jury, welche aus Schülern und Lehrern bestand. “Sommer in Sommerby” von Kirsten Boie, die bekannte “Weihnachtsgeschichte” von Charles Dickens, “Als der Wolf den Wald verließ” von Rosanne Parry oder auch “Bitte nicht öffnen” von Charlotte Habersack standen unter anderem auf dem Leseplan.

In der Klassenstufe 5 konnte sich am Ende Rosa Anhalt durchsetzen und wurde so beste Vorleserin der fünften Klassen 2020.

In der Klassenstufe 6 überzeugte Felician Mau am meisten und wird als bester Vorleser der sechsten Klassen 2020 unsere Schule beim Erfurter Stadtausscheid im Frühjahr 2021 vertreten./am