Eisschnelllauf

Vier Sportschüler traten am vergangenen Wochenende die Fahrt nach Polen zum Saisonhöhepunkt der Eisschnellläufer, den Juniorenweltmeisterschaften, an. Neben den gestandenen Athleten, Moritz Klein, Konstantin Götze und Meghan Wystrichowski ging auch die Jüngste, Sophie Warmuth, nach einer glänzenden Saison für Deutschland an den Start. Damit stellte unsere Sportschule fast die Hälfte aller deutschen Starter.

 Während nur die besten Läufer im Mehrkampf eine Chance bekamen, die letzte Disziplin anzugehen, konnte auf den Einzelstrecken das spezielle Leistungsvermögen abgerufen werden.

Konstantin Götze schaffte es ins Mehrkampffinale und belegte am Ende unter 27 Mehrkampfstartern einen guten 11. Platz, wobei er immerhin fünftbester Europäer werden konnte. 500m, 1000m, 1500m und 5000m mussten für diesen Mehrkampf bewältigt werden.

Ebenfalls Platz 11 gelang Moritz Klein über 500m in 36,69s, in dieser Disziplin stellten sich immerhin 48 Teilnehmer dem Starter.

Mit zwei weiteren Top-20-Platzierungen wartete Moritz über 1000m auf, wobei er unter 45 Teilnehmern Platz 16 erlaufen konnte, und auch im Massenstart gelang ihm mit Platz 18 dieses Vorhaben.

Konstantin Götze erkämpfte sich neben der guten Mehrkampfplatzierung auch über 5000m in 6:54,78 min mit Rang 14 einen vorderen Platz, über 1500m reichte es am Ende zu Rang 22.

Im weiblichen Bereich überzeugte Sophie Warmuth bei ihrem ersten großen internationalen Auftritt mit Rang 17 unter 53 Starterinnen über 500m.

Meghan Wystrichowski schließlich beendete diesen Saisonhöhepunkt als 20. über 1000m und als 23. über 1500m und im Mehrkampf.

Am kommenden Wochenende startet mit dem traditionellen Viking Race der internationale Saisonhöhepunkt der jüngeren Altersklassen, auch hier sind im niederländischen Heerenveen mehrere Athleten unserer Sportschule für das deutsche Nationalteam am Start./am

Leichtathletik

Am letzten Ferienwochenende zog es die besten Nachwuchsleichtathleten zu ihren Deutschen Jugendhallenmeisterschaften nach Neubrandenburg. Leider gingen aus den unterschiedlichsten Gründen nur wenige Medaillenhoffnungen unserer Sportschüler in Erfüllung.

 Tobias Rex über 800m und Moritz Schmidt im 5000m Gehen retteten mit ihren Medaillen wenigstens ein bisschen die Ehre der Erfurter Leichtathleten bei ihren Meisterschaften in Neubrandenburg.

Dass die Kaderdecke in der Leichtathletik ziemlich dünn geworden ist, konnte man bereits an den geringen Teilnehmerzahlen der Erfurter Starter ablesen. Weniger als zehn Athleten traten den Weg nach Mecklenburg-Vorpommern an.

Während einige leicht kränkelten, hatten andere ihre Höchstform bereits im Januar erreicht und konnten zu den Meisterschaften nicht mehr zulegen.

So blieb es Tobias Rex über 800m vorbehalten, ernsthaft um den Titel zu kämpfen. Nach einer souveränen Vorlaufleistung übernahm er auch im Finale nach 400m das Zepter und ging in Führung. Am Ende fehlten einige wenige Körner, um den Sprung nach ganz oben zu schaffen. In 1:54,54 min reichte es aber am Ende zur Silbermedaille.

Das Geherfeld im männlichen Bereich verzeichnete nur vier Starter. Auch wenn gegen die favorisierten Potsdamer Geher kein Kraut gewachsen war, überzeugte Moritz Schmidt mit 22:57,23 min über 5000m und dem Gewinn der Bronzemedaille.

Mit einem 6.Platz konnten sich darüber hinaus Ada Junghannß über 3000m Gehen in 15:17,10 min bzw. Marie Herre im Dreisprung mit 11,90m in Szene setzen und sich im Vorderfeld platzieren.

Bleibt zu hoffen, dass unsere Leichtathleten trotz allem mit Schwung in die Freiluftsaison starten, um ihre hoch gesteckten Ziele in der Sommersaison 2020 erreichen zu können. Schließlich warten mit Deutschen Meisterschaften und internationalen Höhepunkten im Nachwuchsbereich lohnenswerte Aufgaben auf unsere besten Talente./am