Die Mädchen des Sportgymnasiums “Pierre de Coubertin” (zu 100% Mitglieder des THC) haben als Landessieger Thüringen ihre Schule beim Bundesfinale würdig vertreten. Nach den Spielen der Vorrunde gegen Hamburg (8:5), Bayern (11:5) und Brandenburg (6:8) erreichten sie als Gruppenzweiter die Zwischenrunde. Dort unterlagen die Mosebach-Schützlinge, die in Berlin von Evi Röhner (lange beim THC aktiv) betreut wurden, Mecklenburg-Vorpommern (6:8) und erreichten gegen Schleswig-Holstein ein 9:9-Remis. Im Spiel um Platz 5 besiegten die Thüringerinnen das Landesgymnasium Sport Leipzig mit 11:8.

Trainer Wolfgang Mosebach zieht das Fazit: “Dieses Finale so eng wie noch nie. Nur mit einer Topleistung, wie im letzten Spiel kannst Du um die Medaillen spielen, aber das war nicht zu erwarten. Gute Teamleistung mit motivierenden Abschluss. Mit Verletzungen müssen alle leben, wir waren aber ganz besonders betroffen. So sind wir mit dem 5. Platz zufrieden – die jüngeren Mädchen konnten hier viel Erfahrung kommende schwere Wettkämpfe sammeln.”
Das Team: vorn Gesime Dorsay v.links: Arwen Rühl, Tyra Bessert, Simone Karl, Jolina Huhnstock, Lena Schorch, Betreuerin Evi Röhner, Annabell Allstedt, Beverly Schwanethal, Clara Büttner, Paula Oprava , Paula Büttner, Trainer Wolfgang Mosebach.

In diesem Spieljahr gab es mit dem Nordhäuser SV und dem Thüringer HC nur zwei Mannschaften in der Thüringenliga der A Jugend. Somit fiel die Meisterschaftsentscheidung in zwei Spielen. Das zeigt auf, warum unser Verein in dieser Altersklasse ohne Konkurrenz, ohne Wettkampf- belastung ist. Der Aufstieg in die A-Jugend-Bundesliga ist damit auch aus diesem Grund ohne Alternative. Am 22.10.2017 siegte der Thüringer HC im Heimspiel 23 : 15 – am Wochenende mussten unsere Mädels zum Rückkampf nach Nordhausen , traten dort nur mit sieben Spielerinnen der B-Jugend an und holten sich mit einem 45:28 Erfolg den Titel.

Statistik: Lea Bach (Tor), Elsa Menge 1, Simone Karl 9, Clara Büttner 5, Jolina Huhnstock 6, Beverly Schwanethal 5/2, Arwen Rühl 19