Schon jetzt ist Pauline Grabosch auf den Spuren von Kristina Vogel, die ihren 11.WM-Titel, diesmal im Sprint, gewann und damit neben Anna Meares zur erfolgreichsten Bahnradsportlerin aller Zeiten aufgestiegen ist, unterwegs.

Zwei WM-Medaillen bei den “Großen” kann die Sportschülerin, die in wenigen Wochen ihr Abitur ablegen wird, bereits verbuchen. Nach dem Gold im Teamsprint kam nun die Bronzemedaille im Sprint der Frauen, ihre erste Einzelmedaille bei einer Weltmeisterschaft, hinzu.

Nachdem Pauline in der Qualifikation die zweitbeste Zeit aller Teilnehmerinnen gefahren war, scheiterte sie im Halbfinale erst an ihrer Trainingspartnerin Kristina Vogel, der späteren Weltmeisterin.

Im Kampf um Platz 3 gewann Pauline dann beide Läufe gegen Wai Sze Lee aus Hongkong und durfte sich dafür am Ende mit der Bronzemedaille schmücken.

Ich hätte niemals mit Bronze gerechnet, aber ich bin über mich hinausgewachsen, habe mich von Lauf zu Lauf gesteigert. Ich hatte nichts zu verlieren und es ist eine Medaille geworden, eine Medaille bei einer Weltmeisterschaft”, freute sich Grabosch./am