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Happening vereint alle Projekte der letzten Schulwoche

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In 11 Projektgruppen ging es in der letzten Schulwoche am Sportgymnasium um das Thema Nachhaltigkeit im Zuge des weltweiten Klimawandels. Dabei galt es, konkrete Vorschläge in sehr praktischer Art und Weise zu erarbeiten, die den Schülern und Lehrern Handlungsideen für den Alltag liefern.

Gymnasialschüler und Regelschüler waren in den einzelnen Gruppen genauso bunt gemischt wie die verschiedenen Vertreter der Sportarten, Schüler der Klassen 5-9 setzten gemeinsame Arbeit um.

In einem Happening am vorletzten Schultag konnten Schüler, Lehrer, Erzieher und Eltern die angefertigten Produkte bewundern, sich an Quizfragen zur Umwelt beteiligen und mit den Akteuren der einzelnen Projektgruppen ins Gespräch kommen.

So bastelte man drei Tage lang an einem Insektenhotel, welches am Ende mit Hilfe des Hausmeisters neben den frisch angelegten Kräuterbeeten installiert wurde.

Die Idee der Kunsterzieherin und Deutschlehrerin, Frau Henkel-Ernst, wurde mit viel Engagement hinter der Mensa umgesetzt und soll nicht nur Insekten anziehen, sondern auch zur Verfeinerung des Mensaessens beitragen.

Und dass man mit Pflanzen auch ausrangierte Sportschuhe aufwerten kann, anstatt sie zu entsorgen, konnte man in einer Projektgruppe erfahren, die sich mit Nachhaltigkeit im Sport auseinandersetzte.

Spannend war auch zu sehen, welche Ideen entwickelt wurden, um das Außengelände unserer Schule “grüner” zu gestalten. Dabei wurde unter anderem eine Idee einer Projektarbeit der Abschlussklasse der Regelschule des vergangenen Jahres aufgegriffen und gezielt weiterentwickelt. Bleibt zu hoffen, dass in den kommenden Jahren diese innovativen Vorschläge praktisch umgesetzt werden.

Nachhaltige Kosmetik für den Alltag wurde in einer weiteren Projektgruppe entwickelt, die produzierten Artikel zog viele Besucher an.

In anderen Projektgruppen beschäftigte man sich mit der Nachhaltigkeit bei der Digitalisierung, mit nachhaltiger Mobilität, mit der generellen Bedeutung von Pflanzen für den Menschen, mit künstlerischen Statements für Nachhaltigkeit oder mit praktischer Umsetzung richtiger Mülltrennung.

So gelang eine Projektwoche, die letztendlich die Sinne geschärft hat für Nachhaltigkeit im Alltag und deren Erkenntnisse und Ergebnisse hoffentlich noch lange nachhallen werden./am

Projektwoche zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit

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Die Bücher sind abgegeben, die Zensuren stehen fest, wie also die letzte Schulwoche sinnvoll nutzen? Am Sportgymnasium wird in dieser Woche auf Initiative zweier junger Lehrerinnen und in Abstimmung mit der Schulleitung eine Projektwoche zum Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit durchgeführt.

In 11 Projektgruppen wird recherchiert, diskutiert, gebastelt, gepflanzt, gebaut – immer mit Bezug zur Thematik. Dabei arbeiten die Schüler klassenübergreifend in den einzelnen Projekten, die von Lehrern, die sich langfristig auf die einzelnen Themen vorbereitet haben, betreut werden.

So beschäftigt sich eine Projektgruppe beispielsweise mit der Thematik, wie Plastik im Alltag vermieden werden kann und wie richtige Mülltrennung funktioniert.

Dabei wurden alle Abfalleimer in der Schule, in den Unterrichtsräumen und in den Fluren, mit entsprechenden Flyern ausgestattet, auf denen punktgenau die Zuordnung des Mülls dargestellt ist. So hofft man, die Schüler und Lehrer für diese Thematik auch im Alltag zu sensibilisieren.

In einer anderen Projektgruppe steht das Thema der nachhaltigen Mobilität im Mittelpunkt, wobei themenbezogene Arbeitsblätter den Einstieg in die Diskussion erleichtern sollen.

Das “Klassenzimmer im Freien”, welches eine Antwort auf die Frage finden möchte, wie man unsere Schule grüner gestalten könnte, hat vor allem mit praktischer Gärtnerarbeit zu tun. So werden mehrere Beete mit über 30 verschiedenen Kräutern angelegt, die später für die Zubereitung des Mensaessens genutzt werden sollen. Den Schülern gefiel hier vor allem der Anteil der praktischen Arbeit und die Aussicht auf wirkliche Nachhaltigkeit.

Solch ein Kräutergarten soll nicht nur die gesunde Ernährung der Sportler unterstützen, sondern auch Insekten anlocken. Finanziell wird dieses Projekt über Spenden des Fördervereins und von Kollegen unterstützt. Federführend ist hier die Kunsterzieherin und Deutschlehrerin Frau Henkel-Ernst.

“Wie kann ich mich nachhaltig kleiden?”, diese Frage stellt sich eine andere Projektgruppe. Es geht unter anderem darum, alte Kleidungsstücke nicht einfach zu entsorgen, sondern sie mit verschiedenen Methoden am Leben zu erhalten.

Dabei wird mit Naturfarben gearbeitet, erlernen die Schüler verschiedene Techniken, um kreativ tätig zu werden.

Diese Möglichkeit, die eigene Kreativität auszuleben, war für einige Schüler auch die Motivation, sich in dieser Projektgruppe nachhaltig einzubringen.

Ein spannendes Projekt beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Schüler und Lehrer nachhaltig, saisonal, regional und gesund ernähren können.

Untersucht wird auch, wie unser ökologischer Fußabdruck, der in den westlichen Industriestaaten um ein Vielfaches größer ist als beispielsweise in afrikanischen Ländern, verkleinert werden kann.

Da alle Welt von der Digitalisierung der Gesellschaft spricht, nimmt es nicht wunder, dass sich eine Projektgruppe auch mit dieser Thematik beschäftigt.

Allerdings geschieht das nicht im herkömmlichen Sinne, vielmehr wird der Finger in die Wunde gesteckt und untersucht, inwiefern diese zunehmende Digitalisierung des Alltags die Umwelt belastet. Auch hier sollen die Schüler sensibilisiert werden, den eigenen Umgang mit dem Smartphone kritisch zu hinterfragen.

Am letzten Tag der Projektwoche schließlich, am Donnerstag, dem 14.07., wird ein sogenanntes Happening veranstaltet, bei dem Erfahrungen ausgetauscht werden und Geschaffenes präsentiert wird./am

Theater am Sportgymnasium

Am Donnerstagabend war das Sportgymnasium ganz in der Hand von mutigen Poeten und Schauspielern. Während die Klasse 8a sich mit ihrer Deutschlehrerin, Frau Wirthwein, in der Kunst des Poetry-Slams übte, begeisterte zwei Etagen höher die Klasse 5c mit der Aufführung von “Emil und die Detektive”, frei nach Erich Kästners Roman.

Bis auf den letzten Platz gefüllt mit Eltern, Großeltern, Geschwistern und Lehrern verfolgten etwa 80 Zuschauer in der Aula die Kästner-Adaption, in der die Schüler in die Rollen von Emil, Gustav, Dienstag, Bleuer, Traugott, des Professors, von Pony Hütchen, der Mutter, der Großmutter, der Bäckersfrau, der Passagierin, der Bankangestellten, des Polizisten, des Kommissars, des Verbrechers Grundeis und in die Rolle von Erich Kästner höchstpersönlich schlüpften und mit viel Spaß und Freude diesen Klassiker bewältigten.

Am Ende genossen sie den lang anhaltenden Beifall aller Anwesenden und entdeckten letztendlich die Freude am Theaterspiel. Die Pläne für das kommende Schuljahr liegen schon in der Schublade, wenn es am Ende des Schuljahres wieder heißt: “Theater, Theater…”/am

Benedikt Wallstein holt Bronze über 100m

Da hat er gut lachen, unser Benedikt. Mit der Bronzemedaille um den Hals ging für ihn ein Traum in Erfüllung. Zum Jahreshöhepunkt Bestzeit zu laufen und dann die ersehnte Medaille in Empfang zu nehmen, wer träumt nicht davon.

In dieser Woche finden die U18-Europameisterschaften der Leichtathleten in Jerusalem/Israel statt. Mit von der Partie ein Leichtathlet unserer Sportschule, der Sprinter Benedikt Wallstein. Schon früh in der Saison hatte er mehrere Normen für diesen Jahreshöhepunkt erfüllt, entschied sich letztendlich aber mit seinem Trainer Tobias Schneider für einen Start über 100m. Mit einer Bestzeit von 10,46s nach Jerusalem angereist kämpfte er sich mit Bravour durch Vorlauf und Halbfinale. Souverän gewann er seinen Vorlauf und wurde im Halbfinale Zweiter, womit er direkt für das Finale qualifiziert war.

Im Finale über 100m lief sich Benedikt zu einer neuen Bestzeit von 10,44s, womit er den Thüringer Landesrekord dieser Altersklasse einstellen konnte. Darüber hinaus reichte es am Ende auch für die Bronzemedaille, auch wenn der Viertplatzierte nur eine Tausendstel langsamer als Benedikt war.

Ist möglicherweise ein Bild von 1 Person und Text „100M MEN FINAL 1 Marek ZAKRZEWSK 2 Isak HUGHES 3 TIME 4 10.32 5 10.36 Benedikt Thomas WALLSTEIN Alejandro RUEDA Roko FARKAŠ 6 米 Dejaune LINGARD Maurice AFOGNON Zalán DEÁK 10.44 7 8 10.44 10.47 10.48 10.52 10.62 JERUSALEM 2022 +0.6m/s m/s EUROPEAN ATHLETICS U18 CHAMPIO“

Zwei Athleten aus Thüringen waren in Jerusalem am Start, beide holten eine Medaille. Für die Kugelstoßerin Chantal Rimke aus Jena gab es die Silbermedaille.

Herzlichen Glückwunsch, Benedikt und alles Gute für deinen Start bei den Deutschen Jugendmeisterschaften vom 15.-17. Juli in Ulm./am

Unsere Volleyballerinnen starteten für den VC Gotha beim weltweit größten Volleyballturnier 2022 in Orlando


Die USA-das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. 10 Tage waren 6 Volleyballerinnen unserer Schule in einem der größten Staaten der USA, sowohl von der Fläche als auch von der Einwohnerzahl, dem Sunshine State Florida. Sie repräsentierten dort den VC Gotha, aber auch als
einzige deutsche Mannschaft die Nachwuchsarbeit des Deutschen Volleyball Verbandes außerhalb der Bundesstützpunkte bei den 49th AAU girls‘ junior national volleyball championships. Es nahmen insgesamt 178.000 Athleten aus 48 Staaten in 4.450 Teams teil.

Eine lange, aufwendige Organisation und Vorbereitung hatte sich ausgezahlt. Mit viel Vorfreude und großen Erwartungen bereiteten sich 5 Spielerinnen des VC Gothas und 6 Spielerinnen von den Volley Juniors Thüringen (Schülerinnen unserer Schule) intensiv auf das weltweit größte Volleyballturnier in den USA vor. Mit der Unterstützung der Trainer Robert Werner, Bianka Werner und Marius Stucke steuerte das Team die AAU Volleyball Nationals in Orlando, Florida, an.
Am Montag, dem 20. Juni 2022, startete die über 20-stündige Anreise. Nach einem stressigen Check-in und verspäteten Fliegern ging es über Frankfurt nach Amsterdam, Boston und schließlich zum Zielort Orlando.
Am nächsten Morgen mussten sich die Mädels erst einmal von der großen Aufregung erholen und sich an die Wetterumstellung sowie die Zeitverschiebung gewöhnen. Dennoch standen erste Bewegungen und etwas Laufen auf dem Plan, um das lange Sitzen im Flugzeug aus den Knochen zu bekommen.

Den Tag vor dem Turnierstart verbrachten sie bei schönstem Wetter am Daytona Beach, dort badeten alle im Atlantik und erkundeten die Gegend. Am Abend wurde dann auch schon die erste Bekanntschaft mit der Halle, dem Covention Center, gemacht, in der das Turnier stattfinden sollte.
Völlig überwältigt von der Anzahl der Felder (150 an der Zahl in einer von zwei Hallen), der Lautstärke und der ungewohnten Größe der Halle trainierten die Spielerinnen und arbeiteten vor allem an der Ballkontrolle und trafen letzte Abstimmungen zur finalen Spielvorbereitung, um für
das Turnier am nächsten Tag fit zu sein.


Am Donnerstag (23.06) war es dann endlich so weit: Trotz der verständlichen Nervosität absolvierte und gewann die deutsche Mannschaft das erste Spiel. Nach einer Niederlage im zweiten Spiel gegen
die später Zweitplatzierten des ganzen Turniers siegte sie im Spiel 3 mit einem 2:1 und erkämpfte sich somit Platz 2 der Gruppe.

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Der zweite Turniertag startete früh um 8 Uhr auf Court 73. Die Gegnerinnen zeigten sich ruhiger in der Ballkontrolle und noch aggressiver in den einzelnen Elementen und gewannen dadurch knapp die ersten beiden Spiele. Doch im letzten Spiel konnte unser Team noch einmal zeigen, was in ihm steckt und erkämpfte sich im Tiebreak mit einer starken Mannschaftsleistung verdient den Sieg.

Die Trainer forderten am Samstag noch mehr Freude am Spiel und das Zeigen von Emotionen nach erfolgreichen Aktionen, aber auch Aktivität, was auch direkt umgesetzt werden konnte. Mit einer starken Leistung als Team, gutem Durchhaltevermögen und dem Kampf um jeden Ball fuhren die noch jungen deutschen Spielerinnen den Gruppensieg mit dem bestmöglichen Tagesergebnis ein.

Zufrieden und stolz, aber auch mit bereits 3 Turniertagen in den Beinen, fieberte man schon dem letzten und entscheidenden Turniertag entgegen. Etwas holprig ging der erste Satz leider zugunsten der Gegner aus, aber so leicht gaben sich unsere Mädchen nicht geschlagen und gewannen souverän Satz 2. Jedoch musste das Team im letzten Satz knapp mit 11:15 die Niederlage des Spiels einkassieren und schied damit bedauerlicherweise, aufgrund des „Single Out“-Modus, schon aus dem Turnier aus. Letztendlich durften sie sich über einen 30. Platz von 70 teilnehmenden Mannschaften in der „Diamond Division“ * freuen.

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Die zum Teil leicht veränderten Volleyballregeln irritierten zwar anfangs etwas, aber sie ließen die Mädchen auch beweisen, dass sie anpassungsfähig und nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen sind. Am Ende waren alle mit der Gesamtleistung sehr zufrieden und froh, die Chance gehabt zu haben, an solch einem einmaligen Turnier Deutschland vertreten zu dürfen. Die Teilnehmerinnen sammelten viele Erfahrungen, knüpften neue Bekanntschaften mit Teams aus der ganzen Welt und entwickelten sich sportlich weiter. Zudem eröffnete das Turnier den Mädchen die Möglichkeit, später vielleicht einen Platz an einem College in den USA zu bekommen.
Die restlichen Tage, die den Spielerinnen in den USA noch verblieben, genossen sie, nutzten sie für Regeneration oder unternahmen tolle Aktivitäten in Florida. Dazu gehörten unter anderem der Besuch des Magic Kingdom und eine Airboattour.
Es war ein tolles Erlebnis und ließ alle Sportlerinnen viele neue Menschen kennen lernen und neue Erfahrungen, sportliche sowie soziale, sammeln.

Von unserer Schule nahmen Mia Kettner aus der A24, Lena Hoffman aus der 10c sowie Caroline Glatkowski, Alexandra Reinhold, Sandra König und Franca Merte aus der A23 an diesem unfassbaren Turnier und dieser tollen Reise teil./Franca Merte
*Diamond Division = 4 höchste von 9 Ligen

MEDAILLENREGEN BEI DER 135. DEUTSCHEN MEISTERSCHAFT IM BAHNRADSPORT

Vom 14.06.-19.06.2022 wurde im Sportforum Kaarst-Büttgen die 135. Deutsche Meisterschaft im Bahnradsport ausgetragen. Zahlreiche unserer Sportschüler nahmen daran teil und sicherten sich in den verschiedensten Ausdauer- und Sprintdisziplinen sehr gute Platzierungen, darunter einige Medaillen- und Titelgewinne.

In den ersten Tag der Meisterschaft startete man mit der Ausdauerdisziplin Einerverfolgung in verschiedenen Altersklassen und dementsprechend über verschiedene Distanzen. Attila Höfig war es, der schließlich mit einem starken 6. Rang und einer Zeit von 02:18,063 min über die 2000m in der männlichen Jugend U17 überzeugen konnte.

Am darauffolgenden Tag fuhr auch Miriam Zeise in derselben Disziplin mit 02:32,871 min bei den Juniorinnen der U19 auf Rang 7. Genauso belegte Jakob Vogt bei der Einerverfolgung über 3000m in dieser Altersklasse mit 03:27,608 min den 8. Platz.

Weiter ging es mit der 3000m Mannschaftsverfolgung der weiblichen und männlichen Jugend U17. Beide unserer Teams qualifizierten sich mit der viertschnellsten Zeit für das Finale um Rang 3 und Rang 4. Das Mixteam LV Brandenburg, Thüringen, Baden-Württemberg um Maya Ballhaus konnte nochmal einen drauflegen und dem anderen Team die Bronzemedaille wegschnappen.

Auf dieselbe Weise erkämpfte sich das Team Thüringen, bestehend aus Ben Burkhardt, Eric Meinberg, Attila Höfig und Enzo Albersdörfer, mit der insgesamt schnellsten Zeit im Finale die verdiente Bronzemedaille. Mit Silber in der 4000m Mannschaftsverfolgung legte das Team LV Thüringen der Elite Frauen nach. Zusammen mit zwei unserer ehemaligen Schülerinnen, Dorothea Heitzmann und Lena Charlotte Reißner, mussten sich Lara Röhricht und Tasia Ballhaus lediglich dem Team um Lisa Brennauer, der Weltrekordhalterin und Olympiasiegerin in dieser Disziplin, geschlagen geben. Benjamin Boos durfte sich mit seinem Team Projekt 2024 nach einem spannenden Finallauf ebenfalls über eine Silbermedaille in der 4000m Mannschaftsverfolgung der Elite Herren freuen.

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Außerdem wurde an diesem Tag die erste Kurzzeit-Disziplin, der Teamsprint in der U19, ausgetragen. Bei den Juniorinnen gingen gleich zwei Mannschaften für das Team Thüringen an den Start. Als Jüngste schaffte es Gwen Böttcher zusammen mit ihrer Trainingskollegin, Lara-Sophie Jäger vom Sprintteam Thüringen, auf einen hervorragenden 2. Platz. Celina Stier, Amy Weber und Lisa-Marie Zunke positionierten sich in 0:55,680 min auf Rang 6. Einen respektablen 5. Platz erkämpfte sich das Team der Junioren, welches mit zwei Sprintern, Benjamin Bock und Lucas Fiedler beide vom SSV Gera, und einem Ausdauerfahrer, Morice Osterman, die Stärken von Kurzzeit und Ausdauer kombinierte.

Den ersten Meistertitel konnten unsere Juniorinnen der U19, Helene Möller, Isabel Wollweber, Miriam Zeise und Seána Littbarski-Gray als Team Thüringen, in der 4000m Mannschaftsverfolgung am dritten Tag der Meisterschaft einfahren. Bereits in der Qualifikation setzten sie sich mit Abstand an die Spitze und konnten im Finale nicht nur ihre Position als Favoriten bestätigen, sondern sich auch nochmal auf 04:45,140 min steigern.

Für die Junioren der U19 verlief das kleine Finale in der 4000m Mannschaftsverfolgung leider nicht so glücklich. Connor Haupt, Morice Ostermann, Johannes Reißmann und Jakob Vogt positionierten sich in der Qualifikation noch auf Rang 3, unterlagen dann aber ganz knapp dem Team Sachsen und rutschten auf Rang 4.

Am Dienstag noch im Team unterwegs, mussten sich nun die Kurzzeitfahrerinnen der U19 einzeln im Sprint behaupten. Über die 200m fliegend qualifizierte sich Lara-Sophie Jäger mit der zweitschnellsten Zeit in 11,914 sec direkt für das Halbfinale, in welchem sie sich dann gegen ihre Teamkollegin Stella Müller durchsetzen konnte und das Finale erreichte. Dort musste sie sich nur ihrer ewigen Konkurrentin Clara Schneider geschlagen geben und erhielt Silber. Nach der erfolgreichen Vorlage der Juniorinnen wurde an diesem Tag außerdem noch der Teamsprint der Elite Frauen und Männer ausgetragen. Bei den Elite Frauen wagte man ebenfalls die Mischung von Sprint und Ausdauer, weshalb sich das Team Thüringen aus der Sprinterin Christina Sperlich sowie Lara Röhricht und Tasia Ballhaus zusammensetzte. Mit der bereits international erfolgreichen Fahrerin an der Spitze erreichten sie Rang 3. Das Männerteam mit Willy Weinrich und seinen drei Trainingskollegen vom Sprintteam Thüringen schaffte es ins Finale um Platz 1 und 2, in welchem sie dann ihren Rivalen aus Brandenburg unterlagen und Silber gewannen.

Derweil stellte sich die Jugend der U17 der für Sprinter anspruchsvollen Disziplin, dem 500m Zeitfahren. Gwen Böttcher fuhr in einer Zeit von 00:38,724 min auf einen zufriedenstellenden 5.Platz. Amy Weber und Celina Stier reihten sich knapp hinter ihr auf Rang 7 und Rang 8 ein. Mit einer Zeit von 00:33,575 min konnte Benjamin Bock glänzen und sich über seine Silbermedaille freuen. Ärgerlich war es für Lucas Fiedler, der sich mit lediglich einer Zehntelsekunde Rückstand auf den Gegner mit einem undankbaren 4. Platz zufrieden geben musste.

Den Auftakt am Freitag machten die weibliche und männliche Jugend der U17 mit den 200m fliegend als Qualifikation für die Sprintläufe. Mit 12,627 sec war Celina Stier die schnellste Thüringerin, triumphierte nach diesem erfolgreichen Einstieg schließlich auch im kleinen Finale über Gwen Böttcher, welche sie auf Rang 4 verwies, und durfte am Ende die Bronzemedaille entgegennehmen. Benjamin Bock und Lucas Fiedler trafen nach der 1. Runde im Viertelfinale aufeinander, welches Erstgenannter für sich entscheiden konnte. Genau wie seine weiblichen Mitstreiterinnen erreichte Benjamin das kleine Finale um Platz 3 und 4, verlor dieses aber leider gegen den Fahrer aus Cottbus.

Während der spannenden Zweikämpfe der Sprinterjugend fanden unter anderem die Wettbewerbe im Zeitfahren der U19 und Elite statt. Im 500m Zeitfahren der Juniorinnen U19 schaffte Lara-Sophie Jäger in einer Zeit von 00:36,547 min nach einer ganz knappen Entscheidung erneut den Sprung auf das Podium mit einem 3. Platz. Nachdem Jakob Vogt insgesamt bereits 30km im Punktefahren sammelte, reichte die Kraft in seinen Beinen noch aus, um die Distanz von 1000m zu bestreiten und in einer hervorragenden Zeit von 01:02,516 min den zweiten Meistertitel für Thüringen bei den Junioren zu gewinnen. Mit einer starken persönlichen Bestzeit von 01:01,471 min konnte sich Willy Weinrich gegen die erfahrene Konkurrenz der Elite Herren behaupten und über seine Silbermedaille freuen.

Den Abschluss dieses Tages bildeten die Ausdauerdisziplinen Ausscheidungs- und Punktefahren für die Juniorinnen der U19 und die männliche Jugend U17. Isabel Wollweber überzeugte mit einem tollen 5. Platz und Helene Möller fuhr auf Rang 8. Über 60 Runden mit 6 Wertungen sammelten dann Seána Littbarski-Gray 6 Punkte, Isabel Wollweber 5 Punkte und Miriam Zeise 2 Punkte. Damit belegten sie die Plätze 5, 6 und 8. Attila Höfig, der sich mit 10 Punkten im Vorlauf für das Finale qualifiziert hatte, erreichte am Ende 3 Punkte, was einen 8. Platz für ihn bedeutete.

Erneut läuteten die Sprintqualifikationen den nächsten Wettkampftag ein. Mit 10,157 sec ging es für Willy Weinrich in die 1. Runde und anschließend in das Viertelfinale, wo er sich seinem Teamkollegen Mark Jurczyk geschlagen geben musste und Rang 6 belegte.

Gwen Böttcher fuhr im Keirin der U17 souverän bis in den Finallauf und wurde dafür mit einer verdienten Silbermedaille belohnt. Celina Stier erreichte durch den Hoffnungslauf ebenfalls noch das Finale und setzte sich auf Platz 6. Im Keirinfinale der männlichen Jugend belegte Benjamin Bock einen starken 4. Platz. In dieser Disziplin konnte auch Lara-Sophie Jäger wieder auftrumpfen mit einem 2. Platz in der U19.

Am Ende des Tages gab es für Jakob Vogt diesmal einen 5. Platz im Ausscheidungsfahren der U19 und Lara Röhricht fuhr mit ihrer Partnerin Dorothea Heitzmann im Madison der Elite Frauen auf einen starken 4. Platz.

Am Sonntag, dem letzten Tag der Meisterschaft, standen im Keirin der Männer, sowie Omnium und Madison der Schüler der U15 noch wichtige finale Entscheidungen aus. Nach mehreren erfolgreich absolvierten Läufen konnte Willy Weinrich als jüngster Starter im Keirinfinale einen zufriedenstellenden 6. Platz erreichen. Beim Omnium in der U15 platzierten sich unsere Sportschüler Felix Jerzyna und Raul Esch nach vier Wettbewerben in der Gesamtwertung auf Rang 6 und 7. Danach waren sie nochmal im Doppelpack unterwegs, sammelten 16 Punkte im Madison und bekamen dafür die verdiente Bronzemedaille überreicht, ein schöner Abschluss der medaillenreichen Deutschen Bahnradmeisterschaft. Herzlichen Glückwunsch!

Nun heißt es Kräfte sammeln für den nächsten Höhepunkt auf der Bahn gleich zu Beginn der Sommerferien: die Europameisterschaft der Junioren/U23 in Anadia, Portugal. Viel Erfolg! /ab

Fotos von Carina Endlein und Frank Mölders

Valentin Brenner mit WM-Norm im Weitsprung

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Beim Abendsportfest des Erfurter LAC segelte unser Sportschüler Valentin Brenner auf ausgezeichnete 7,56m im Weitsprung.

Diese Weite, mit der er die Spitzenposition in Deutschland in der MJ U20 eingenommen hat, liegt einen Zentimeter über der Norm für die U20-Weltmeisterschaften, die Anfang August in Cali/Kolumbien ausgetragen wird.

Sollte Valentin bei der Junioren-Gala am ersten Juliwochenende in Mannheim zu den zwei Besten gehören, dürfte ihm der Platz bei der WM nicht mehr zu nehmen sein, da bisher kein anderer deutscher Springer die Norm geschafft hat.

So könnte neben Benedikt Wallstein, der bei der U18-Europameisterschaft in Jerusalem starten wird, hier ist Hanna Räpple Ersatzläuferin über die 100m, ein weiterer Erfurter Sportschüler unser Land im Nachwuchsbereich international vertreten. Wir drücken jedenfalls die Daumen!/am

Thüringer Schwimmerinnen mit persönlichen Bestzeiten bei den Deutschen Meisterschaften im Schwimmerischen Mehrkampf

Am vergangenen Wochenende ermittelten die 11- und 12-jährigen Schwimmerinnen und Schwimmer ihre Deutschen Meister im „Schwimmerischen Mehrkampf“.

Aus Thüringen qualifizierten sich zwei Sportlerinnen der 5. Klasse des Erfurter Sportgymnasiums „Pierre-de-Coubertin“ und so reiste die kleine Delegation, bestehend aus Luise Adelt (SV-Gera), Sofia-Marie Hinz (SSV Bad Salzungen) und TSV-Landestrainer Erik Hanold voller Vorfreude nach Dresden.

Für die beiden jüngsten Schwimmerinnen des Thüringer Landesstützpunktes waren es die ersten Deutschen Meisterschaften überhaupt. In diesem Alter wird vom Spitzenverband besonderer Augenmerk auf die Vielseitigkeit gelegt – 5 Wettkämpfe sind an 3 Tagen zu absolvieren. Über 400 m Freistil und 200 m Lagen müssen sich alle Schwimmer durchkämpfen und zusätzlich in ihrer jeweiligen „Speziallage“ die 100 m, 200 m und die 50 m (nur Beinbewegung) absolvieren. Doch durch die ausgezeichnete Verflechtung von Training und Unterricht an der Erfurter Eliteschule des Sports waren Sofia und Luise gut vorbereitet für ihre erste ganz große Herausforderung.

Das erste Mal Deutsche Meisterschaften – da ist die Aufregung vor dem Start besonders groß. Dies führte bei Luises erstem Start leider zu einer „verkrampften“ Schwimmtechnik, so dass sie leider ihr Potential nicht ganz abrufen konnte. Doch sie konnte diesen Misserfolg schon fast professionell in Motivation umwandeln und bereits beim zweiten Start mit der achtbesten Zeit unter die Top 10 ihres Jahrgangs schwimmen. Dies gab ihr weiteren Auftrieb, so dass sie in ihrem letzten Rennen sogar zum ersten Mal über 200m Lagen die 3-Minuten-Marke unterbieten konnte.
Sofia begann sofort mit einem sehr starken ersten Rennen, kämpfte auch in ihrer schwächsten Disziplin (50m KraulBeine) mutig um jeden Punkt und schwamm von Bestzeit zu Bestzeit. Besonders beherzt begann sie dann ihren letzten Wettkampf – musste aber über 200 m Lagen ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen.

Am Ende standen jeweils 4 persönliche Bestzeiten, Rang 14 für Luise Adelt in der Rückenwertung und Platz 16 für Sofia-Marie Hinz in der Freistilwertung zu Buche.

 „Die errungenen persönlichen Bestzeiten sowie die mutige, konzentrierte und fast schon professionelle Einstellung zu dieser großen Herausforderung sind eine ausgezeichnete Basis für die weitere Entwicklung der beiden Mädchen. Wenn Sofia und Luise so engagiert weitertrainieren, ist im nächsten Jahr ein großer Schritt nach vorn möglich.“ gibt sich Landestrainer Erik Hanold optimistisch./E. Hanold